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Wettbewerb Zukunftsstadt

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Wettbewerb "Zukunftsstadt"

Visionäres Bild von Halle-Neustadt im Jahr 20150

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Zukunftsstadt halle.neu.stadt 2050: vernetzt – integriert – transformiert

Die Stadt Halle (Saale) beteiligt sich zusammen mit einem lokalen Netzwerk aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung an dem visionären Bundeswettbewerb „Zukunftsstadt“ mit dem Stadtteil Halle-Neustadt. Gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern und den wissenschaftlichen Partnern könnte eine Modellstadt entstehen, die international beispielhaft für den erfolgreichen Wandel von Abwanderung bedrohter Satellitenstädte ist.

Die Stadt Halle (Saale) gehört zu den 20 Kommunen Deutschlands, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für die zweite Phase des Wettbewerbs „Zukunftsstadt“ ausgewählt wurden. Mit Hilfe des Wettbewerbes will die Stadt innovative Konzepte entwickeln, die zur nachhaltigen Stärkung des Stadtteils Halle-Neustadt, des Technologie- und Gründungszentrums Weinberg Campus und des Wohngebietes Heide-Süd beitragen und diese verbinden. Mit einem lokalen Netzwerk aus Bürgerschaft, Wirtschaft und Wissenschaft, zu dem unter anderem das Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen, Wohnungsunternehmen und Studierende der Kunsthochschule Halle Burg Giebichenstein gehören, kann die Stadt dafür nun rund 200.000 Euro des BMBF einsetzen.

„Der Wettbewerb bietet die Chance, Halle-Neustadt und den Weinberg Campus stärker zu vernetzen. Das Ergebnis würdigt das große Engagement und die Kreativität aller am Wettbewerb Beteiligten."
Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand

„Die wissenschaftlichen Partner der Stadt begrüßen die Entscheidung sehr und sehen hier große Chancen für eine vertiefte Kooperation und Umsetzung weiterer Forschungsprojekte unter anderem im Bereich der nachhaltigen Mobilität und der Material- und Energieinnovation."
Ralf Wehrspohn, Institutsleiter am Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen

In der ersten Phase des Wettbewerbs wurden in offenen Zukunftswerkstätten und zahlreichen weiteren Veranstaltungen gemeinsamen mit Bürgerinnen und Bürgern Ideen entwickelt. Ergänzend dazu gab es eine Umfrage im Internet, bei der die Teilnehmer angeben konnten, was ihnen für die Zukunft ihrer Stadt wichtig ist.

Im Mittelpunkt der am 1. August 2016 beginnenden zweiten Phase steht die Entwicklung des Schulkomplexes „Kastanienallee“ zu einem innovativen Quartiercampus und Begegnungsort von Bürgern, Wissenschaftlern und Existenzgründern. Die Idee: ein Campus für Bildungs- und Kulturangebote, Sportmöglichkeiten kombiniert mit wissenschaftlichen Einrichtung und Unternehmen.

Ein weiteres Projekt umfasst die kreative Gestaltung des Wohn-, Arbeits- und Lebensumfeldes in Halle-Neustadt. Dazu gehören Orte der Begegnung, Angebote für Freizeit, soziale Integration und Kunst aber auch begrünte Fassaden, von Bewohnern gestaltete Innenhöfe und moderne Mobilitätskonzepte.


Die aktuellsten Informationen und Termine zum Projekt finden Sie hier:
http://halle.neu.stadt-2050.de/

Hintergrund zum Bundeswettbewerb "Zukunftsstadt"

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung startete den Wettbewerb im Wissenschaftsjahr 2015
  • 168 Kommunen haben sich beworben
  • 52 Städte, Gemeinden und Landkreise wurden ausgewählt: Halle (Saale) ist dabei
  • Wirtschaft, Wissenschaft, lokale politische Kräfte, Verwaltung entwickeln mit Bürgerinnen und Bürgern ein ganzheitliche und nachhaltige Vision 2030+ für ihre Kommune.
  • Zusammenwachsen von Halle-Neustadt (als Wohn-, Bildungs- und Arbeitsort), Heide-Süd und Technologiepark „weinberg campus“ zählt zu den bedeutendsten Konversionsprojekten Ostdeutschlands
  • Brückenschlag zwischen wissenschaftlicher Exzellenz und interkulturellem Sozialraum im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (ISEK) 2025
  • Pilotprojekt Halle-Neustadt: Wissenschaftsstandort „weinberg campus” beteiligt sich mit Sanierungsstrategien, klimaneutralen Energie-Infrastruktursystemen und „grünen” Mobilitätskonzepten
  • Ziel: klimaneutrale und sozial funktionsfähige Stadt der Zukunft

Wettbewerb „Zukunftsstadt“ in drei Phasen

1. Phase 2015
     52 Teilnehmer entwickeln kommunale Vision 2030+
     Start: 1.7.2015; Dauer: neun Monate, 35.000 EUR,
     Mindestergebnis: wissenschaftliche Evaluierung des 
     Zukunftspotentials von Halle-West

2. Phase 2016/2017
    ca. 20 Teilnehmer (nach Juryauswahl) entwickeln
    Umsetzungskonzept der Vision 2030+, 200.000 EUR

3. Phase 2018/2019
     ca. acht Gemeinden und Landkreise werden ausgewählt,
     um ihre Konzepte in kommunalen „Reallaboren“
     umzusetzen (Höhe der Finanzierung mehrere Millionen)

Weitere Informationen

 

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