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Bergmannstrost als Schlaganfall-Akutstation Sachsen-Anhalts zertifiziert

(halle.de/ps) Die Schlaganfallakutstation der Klinik für Neurologie am Bergmannstrost wurde jetzt nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Neurologie und der Deutschen Schlaganfallgesellschaft als erste überregionale Stroke Unit in Sachsen-Anhalt zertifiziert.

Jährlich werden im Neurozentrum der Berufsgenossenschaftlichen Kliniken Bergmannstrost (Merseburger Straße 165 in 06112 Halle) rund 650 Schlaganfallpatienten versorgt. Die schnelle und therapieentscheidende Diagnostik ist dabei maßgebliche Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung der Patienten. Diese wird im Bergmannstrost in einem integrierten Schockraum mit einem leistungsfähigen Computertomografiegerät in wenigen Minuten durchgeführt. Es werden nahezu gleichzeitig Informationen über Ausmaß der Schädigung, Durchblutungszustand des Gehirn und Prognose einer Therapie gewonnen. Für gegebenenfalls notwendige direkte Eingriffe an den Hirnarterien steht eine hochmoderne Angiografieanlage mit 2-Ebenen-Technik zur Verfügung.

Im Zuge der Entwicklung des Schlaganfallnetzwerkes Südliches Sachsen-Anhalt unter Federführung des Bergmannstrost wurden durch die Erweiterungen der Personal- und Bettenkapazitäten, zusätzliche Qualifizierungen und die Verstärkung der interdisziplinären Arbeit im Haus die Voraussetzungen für die Erfüllung der weitaus strengeren Kriterien zur Zertifizierung als überregionale Stroke Unit geschaffen.

Allgemein:
Der Schlaganfall ist die dritthäufigste Todesursache in den westlichen Industrieländern. Pro Jahr ereignen sich in Deutschland ca. 200.000 neue Schlaganfälle. Gerade hier kommt es wie bei keinem anderen akuten Krankheitsbild auf jede Minute an. Je früher ein Schlaganfall behandelt werden kann, desto größer sind die Erfolgsaussichten, da jede Minute Behandlungsverzögerung 1,9 Millionen Hirnzellen und 12 km Hirnfasern kostet.



29.07.2010
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