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Stiftung Moritzburg lädt ein

(halle.de) Die Stiftung Moritzburg. Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt zeigt derzeit drei Sonderausstellungen:

Die Jubiläumsausstellung "Meilensteine. 100 Jahre Museum in der Moritzburg" richtet den Blick auf Höhepunkte und Entwicklungen der 100jährigen Museumsgeschichte, die an Beispielen von Erwerbungen, Schenkungen und neuen Sammlungsgründungen sichtbar gemacht werden. In der Ausstellung sind ausschließlich Kunstwerke der Malerei, Grafik, Plastik Kunsthandwerk, Photographie, Münzen und Medaillen aus eigenen Beständen zu sehen. verlängert bis 13. Februar 2005, im Talamt

Zehn Maler aus Halle werden in der Ausstellung "Im Spannungsfeld der Moderne" vorgestellt. In den unmittelbaren Nachkriegsjahren entwickelte sich Halle zu einem vitalen Kunstzentrum. An der Burg Giebichenstein und in ihrem Umfeld arbeiteten junge Maler, die unter der Wirkung der großen Meister der Moderne, von Picasso bis Hofer, standen. Doch gerieten sie mit ihren Werken schnell zwischen die Fronten des Kalten Krieges. Die meisten von Ihnen verließen die DDR. Die Ausstellung richtet den Blick auf zehn Künstler aus Halle und zeigt, welche Wege sie gingen und wie sie sich behaupteten.  bis 30. Januar 2005, im Nordflügel (Crodelhalle und Turnhalle),

Anna-Kavata Mbiti, Preisträgerin des Gustav-Weidanz-Preises für Plastik 2004, zeigt eine Auswahl ihrer Arbeiten im Kaminraum der Moritzburg noch bis zum 16. Januar 2005

Öffnungszeiten des Museums:
Dienstag 11 bis 20.30 Uhr, Mittwoch bis Sonntag und an Feiertagen 10 bis 18 Uhr Weihnachten und Jahreswechsel: Freitag, 24.12. und 31.12. geschlossen, Sonnabend, 25.12.2004 und 1.1.2005 13 bis 18 Uhr, Sonntag, 26.12. 2004 und 2.1.2005 10 bis 18 Uhr

Stiftung Moritzburg - Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr 2004

Es begann im Herbst 2003, als die Staatliche Galerie Moritzburg Halle in eine Stiftung Öffentlichern Rechts umgewandelt und ihr damit die selbstständige Verantwortung übertragen wurde:

November 2003: Die Stiftung Moritzburg schreibt einen internationalen Architektenwettbewerb zum Thema "Neubau und Erweiterungsbau der Ausstellungsfläche" aus. Am 11. Juni 2004 entschied das Preisgericht über die Gewinner. Den Zuschlag erhielt das Architekturbüro Nieto Sobejano Arquitectos aus Madrid. Finanziert wurde der Wettbewerb von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), Staatsministerin Christina Weiss.

Ende März 2004: Die Brücke-Sammlung von Hermann Gerlinger verbleibt in der Moritzburg. Mit dem Sammler konnte ein neuer unbefristeter Vertrag geschlossen werden. Die Privatsammlung wird im Erweiterungsbau der Moritzburg eine Ausstellungsfläche von 500 m² erhalten und den Museumsbestand der Klassischen Moderne maßgeblich prägen.

30. April 2004: Vertragsunterzeichnung mit den Erben Einar Schleefs. Die Stiftung Moritzburg übernimmt den bildnerischen Nachlass des Bühnenbildners, Theaterregisseurs, Autors, Malers und Zeichners Einar Schleef (1944-2001) zur Pflege und wissenschaftlichen Erschließung.

Juni 2004: Der Kultusminister des Landes Sachsen-Anhalt unterzeichnet einen Kooperationsvertrag zwischen der Stiftung Moritzburg und der Lyonel-Feininger-Galerie in Quedlinburg über die zukünftige enge Zusammenarbeit beider Institutionen. Diese soll den organisatorischen Übergang der Feininger-Galerie in die Stiftung Moritzburg unter Wahrung des Standortes Quedlinburg vorbereiten. Beide Museen wollen Leben und Schaffen des deutsch-amerikanischen Malers stärker in den Blick holen und in touristische Konzepte einbinden.

August 2004: Das Kultusministerium und die Stadt Halle schließen eine Vereinbarung zur Stiftung Moritzburg. Die Stadt Halle beteiligt sich an der Finanzierung des Verwaltungshaushaltes der Stiftung und unterstützt sie in Fragen des Marketings und der städtischen Öffentlichkeitsarbeit.

Oktober 2004: Zur Ausstellungseröffnung "Meilensteine. 100 Jahre Museum in der Moritzburg" am Sonntag, dem 24. Oktober, kündigt der Hamburger Kunsthistoriker Heinz Spielmann in seiner Festrede eine umfangreiche Schenkung mit ca. 150 Werken von Karl Kluth, Hans Sperschneider, Martin Ruwoldt und Jörn Pfab an. Ein Gemälde von Bernhard Schultze wurde noch während der Veranstaltung als persönliche Schenkung von Heinz Spielmann und seiner Frau an das Museum übergeben.

Dezember 2004: Die Stiftung Moritzburg erhält eine kleine Privatsammlung von Werken Franz Marcs als Leihgabe.


 



23.12.2004
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