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.Castellum und Civitas Giebichenstein (bis 10. Jahrhundet)
.Halle und das Salz (13. bis 18. Jahrhundert)
.Halle von der Siedlung bis zur Stadt (11. bis 14. Jahrhundert)
.Reformation und 30-jähriger Krieg (15. bis 17. Jahrhundert)
.Halle wird Teil des Kurfürstentums Brandenburg (17. Jahrhundert)
.Die Schul- und Universitätsstadt (17. Jahrhundert)
.Zwischen Empfindsamkeit, Romantik und Krieg (19. Jahrhundert)
.Industrialisierung und wirtschaftlicher Aufschwung (19. Jahrhundert)
.Halles Entwicklung vom 20. Jahrhundert bis heute

Castellum und Civitas Giebichenstein (bis 10. Jahrhundet)
 


Castellum und Civitas Giebichenstein
Die Stadt Halle bildete sich in einem Jahrhunderte lang währenden Prozess aus mehreren Siedlungskernen heraus. Als die Franken 806 im Zusammenhang mit der Konsolidierung ihres Reiches bis an die Saale kamen, ließ König Karl zur Sicherung der Grenze und zum Schutz der Burg GiebichensteinSolequellen ein "castellum" bei dem Ort "Halla" bauen. Das Kastell am östlichen Ufer der Saale ist bis heute nicht eindeutig lokalisiert. Der Giebichenstein, ein massiver Felskomplex an der Saale, war schon in vorgeschichtlicher Zeit Siedlungs- und Kultstätte verschiedener germanischer und slawischer Stämme. Doch erst 961 wird der "Giuicansten" schriftlich erwähnt: Kaiser Otto I. schenkte dem Moritzkloster in Magdeburg die Abgaben des Gebietes Neletici, in dem sich die Burg Giebichenstein mit einer Salzquelle "urbs cum salingue" befand. Bald kristallisierte sich die Burg zum lokalen Zentrum heraus, denn schon 987 erhielt sie Zoll-, Bann- und Münzrecht zugesprochen.    
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