Signet Standort Franckesche Gärten Standort 2: Franckesche Gärten – Vor der Stadt - In der Stadt

Luftbild Franckesche Stiftungen
Franckesche Stiftungen Schrägluftbild


Baustellenschild Franckesche Stiftungen
Zwischen 2008 und 2008 wurden die baulichen
IBA-Projekte in den Franckeschen Stiftungen
umgesetzt

Der Rote Weg durchkreuzt das Stiftungsareal in Nord-Süd-Richtung.

Der Ort

Die Franckeschen Stiftungen sind eine weit über Halle ausstrahlende einzigartige Einrichtung von großem Einfluss für die Entwicklungsgeschichte der Stadt. Sie entstanden im Süden der Altstadt um 1700 als bedeutsame soziale und kulturelle Innovation. Zunächst das Waisenhaus, dann auf einem Areal von etwa 3,5 Hektar eine originelle „Schulstadt“ vor der Stadt.

Die noch verbliebenen ursprünglichen Gärten der historischen Anlage wurden im Zuge des Wohnungsbaus der 70er Jahre komplett mit  11-geschossigen Plattenbauten bebaut.
Hierdurch und noch mehr durch den Bau der Hochstraße wurden wichtige Wegebeziehungen zur Innenstadt unterbrochen. Der Tunnel unter der Hochstraße ist die einzig verbliebene Fußgängerverbindung zur Altstadt für den gesamten nordöstlichen Teil des Stiftungsstandortes. Im Rahmen der IBA Stadtumbau 2010 wird er saniert.

Neben den Franckeschen Stiftungen selbst zählen heute die Martin-Luther-Universität, die Kulturstiftung des Bundes, zahlreiche Kindergärten und Schulen, ein Mehrgenerationenhaus und weitere Bildungs- und Sozialeinrichtungen zu den wichtigen Nutzern dieses lebendigen Ortes. In einem beispiellosen Erneuerungsprozess konnte er nach der politischen Wende wieder mit Leben erfüllt werden.

Franckesche Stiftungen mit Plattenbausiedlung (links). Die Hochstraße (vorn) schneidet das Areal von der Innenstadt ab. Franckesche Stiftungen mit Plattenbausiedlung (links).
Die Hochstraße (vorn) schneidet das Areal von der Innenstadt ab.

Das Thema

Der Eingang zum Fußgängertunnel unter der Hochstraße am Waisenhausring, das IBA-Projekt wird erläutertDer Kontrast zwischen dem eindrucksvollen, nahezu vollständig restaurierten Fachwerkensemble aus der Barockzeit und dem Erbe der spätsozialistischen Moderne ist repräsentativ für Halle als Doppelstadt.
Durch den Bau von Halle-Neustadt wurden die Stiftungen nachhaltig zur Stadt vor der Stadt, viel mehr noch als die frühere Schulstadt vor 250 Jahren. Die Hochstraße zur Neustadt spaltet den Stadtraum zwischen Stiftungsstandort und Altstadt im Norden. Aber auch im Inneren des Standortes ist die räumliche Vernetzung vieler Nutzungsbereiche noch verbesserungswürdig.

Aufgrund der vielfältigen äußeren und inneren Barrieren stehen die stadträumlichen Beziehungen zwischen dem Campus der Stiftungen, Plattensiedlung, Altstadt und südlicher Innenstadt noch am Anfang. Die Planungsaktivitäten der Stadt ließen das Thema in den vergangenen Jahren ziemlich unberührt. Sie konzentrierten sich auf die großen Verkehrsprojekte im Umfeld des Quartiers, ausgelöst durch das Straßenbahnprojekt Neustadt-Hauptbahnhof (vor allem Franckestraße und Voßstrasse). Die hier angesprochenen stadträumlichen Beziehungen vermochten sie nicht zu verbessern.


Die Fragen

  • Wie können die räumlichen Beziehungen zwischen den verschiedenen Nutzungsbereichen, innerhalb imd außerhalb der Schulstadt verbessert werden?
  • Welche Bereitschaft besteht bei Eigentümern und Nutzern, dies offen zu diskutieren?


Das IBA-Projekt

„Unter Nachbarn“ ist das Motto für die Diskussion mit den Eigentümern und Nutzern, die im Rahmen der IBA Stadtumbau 2010 in Halle geführt wird.

Der Kletterfelsen ist eine neue Attraktion auf dem Begegnungsfeld.Ein erstes Zwischenergebnis ist die Öffnung der neu gestalteten Freiräume zwischen der Sekundarschule August-Hermann-Francke und den Plattenbauten östlich des Roten Weges zu einem vielfältig nutzbaren Begegnungsfeld. Im Rahmen der IBA sollen insbesondere die beiden ansässigen Wohnungsgenossenschaften zu Kooperationen mit den Stiftungen angeregt werden.
Das soll weitere Maßnahmen zusammenhängender Freiraumgestaltung anstoßen. Die Bereitschaft dazu soll in einer Diskussion unter Eigentümern und Nutzern ausgelotet werden.

Neue TunnelgestaltungDer unter Hochstraße und Straßenbahn versteckte Tunnel wurde mit der IBA Stadtumbau 2010 attraktiver und auffindbarer gestaltet. Lichtführung und Farbgestaltung sind wichtige Bestandteile des Konzeptes, das durch den Gestaltungsbeirat der Stadt Halle ausgewählt wurde.



Übersichts- und Lagepläne Franckesche Stiftungen

Konzept für ein Feld der Begegnung am Roten Weg
Links: Übersichtsplan mit Campus der Franckeschen Stiftungen und Plattensiedlung Voßstraße  Rechts: Lageplan mit Turnhalle (im Plan links) und Plattenbauten (im Plan rechts). Büro SpielRaumPlanung, Leipzig,2008


Weiterführende Links

Interner LinkFranckesche Stiftungen


Aktuelles

Aktuelles unter News und Termine.


 

 
Logo IBA Stadtumbau 2010

Standort

Franckesche Stiftungen
06110 Halle (Saale)

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Ansprechpartner

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Telefonnummer: 0345 221-4885
Faxnummer: 0345 221-4851
eMail Adresseholger.saupe@halle.de

 

Planungsbüro SpielRaumPlanung
Almuth Krause
Telefonnummer: 0341 1499657eMail Adressespiel.raum.planung@web.de

Franckesche Stiftungen
Dr. Thomas Müller-Bahlke
Telefonnummer: 0345 21274-08 oder -00eMail Adressemb@francke-halle.de

Wohnungsgenossenschaft Freiheit
c/o Bernd Böhme
Telefonnummer: 0345 7754201
eMail Adresseinfo@wgfreiheit.de

Wohnungsgenossenschaft Eisenbahn
c/o Hans-Ulrich Hauser
Telefonnummer: 0345 564160
eMail Adresseinfo@wgeisenbahn.de