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Berühmte Hallenser

Händel, Georg Friedrich

Überblick

Bei dem deutsch-englischen Komponisten Georg Friedrich Händel handelt es sich um den ersten deutschen Musiker von Weltruf. Er erhielt nach der Ausbildung seine erste Organistenstelle in Halle. 1703 verschlug es ihn nach Hamburg, wo er als Geiger und später Cembalist am Hamburger Opernhaus spielte. 1705 entstand seine erste Oper „Almira“. Von 1706–1710 begab er sich auf Italienreisen. Nachdem er im Juni 1710 in Hannover den Posten des Kapellmeisters antrat, begab er sich dennoch 1711 nach London, wo er mit Ausnahme von Reisen den Rest seines Lebens verbringen sollte. Für das in königlichem Auftrag gegründete Opernhaus schrieb Händel 1720–1728 vierzehn spätbarocke italienische Opern, darunter „Julius Caesar“ und „Tamerlan“. Das Unternehmen brach 1728 jedoch trotz seines international zunehmenden Ruhms finanziell zusammen, so wie auch Händels Versuche scheiterten, Musikinstitute als ständige Einrichtungen zu schaffen. Ab etwa 1740 widmete sich Händel zunehmend der Komposition von Oratorien. Unter den 22 Werken dieser Gattung ist das bekannteste der „Messias“, welcher im 19. Jahrhundert zum Standardwerk der aufblühenden Chorvereine avancierte. Das hierin enthaltene „Halleluja“ gehört zu den meistaufgeführten Stücken der Musikliteratur. Auch zu den Händel-Festspielen in Halle ist es oft zu hören.

Beruf/Funktion

Komponist 

Geburtsdatum

23.02.1685 

Geburtsort

Halle 

Sterbedatum

14.04.1759 

Sterbeort

London 

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