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Berühmte Hallenser

Krukenberg, Peter David

Überblick

Nachdem er sein Abitur in Braunschweig erworben hatte, begab sich Krukenberg zum Studium der Medizin an die Universität Göttingen, wo er 1810 mit der Dissertation „De cancro bulbi oculi humani“ den Doktortitel erwarb. Ab 1814 fungierte er als außerordentlicher Professor für Pathologie und Therapie an der Universität Halle sowie als provisorischer Leiter der Klinik, deren Ausbau er vorantrieb.

Er entwickelte die Idee, zusätzlich zur bestehenden Universitätsklinik eine ambulatorische Klinik einzurichten, die 1816 in seinem Privathaus in der Bruderstraße in Halle eröffnet wurde. 1822 erfolgte die Berufung zum ordentlichen Professor für Pathologie und Therapie sowie zum Direktor der Universitätsklinik in Halle. In seine Amtszeit fiel auch der von ihm geforderte Neubau dieser Klinik am Domplatz, die damals als Muster eines modernen Krankenhauses galt. Unter seiner Direktion wurden die bisherige stationäre Klinik der Universität und seine ambulatorische Klinik zu einer in Deutschland wegweisenden Universitätsklinik zusammengeführt. Auf seine Initiative wurden die Fächer Chirurgie, Gynäkologie und Psychiatrie in die klinische Ausbildung an der Universität integriert, wodurch Halle zum Muster für andere deutsche Universitäten wurde. Außerdem gründete er mit seinem privaten Vermögen eine Stiftung zur Unterstützung junger Mediziner bei ihrer Ausbildung. 1837 wurde ihm der Titel des Geheimen Medizinalrats verliehen. Nachdem er sich 1856 aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand begab, verstarb er neun Jahre darauf.

Sein Grabmal befindet sich auf dem Stadtgottesacker in Halle. Es wurde zu seinen Ehren eine Straße in Halle nach ihm benannt.

Beruf/Funktion

Arzt 

Geburtsdatum

15.02.1787 

Geburtsort

Königslutter 

Sterbedatum

13.12.1865 

Sterbeort

Halle 

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