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Berühmte Hallenser

Cantor, Georg

Überblick

Georg Cantor kam am 3. März 1848 als Sohn eines Kaufmanns in St. Petersburg zur Welt. Geprägt von seiner Erziehung, war Cantor sein Leben lang ein sehr religiöser Mensch. Im Alter von 11 Jahren kam er mit seiner Familie von Russland nach Deutschland. 1860 erhielt er seinen Schulabschluss in Darmstadt, sieben Jahre später in Berlin die Promotion in Mathematik nach einem Studium in Zürich und Göttingen. Von 1869–1913 arbeitete er in Halle, zunächst drei Jahre lang als Privatdozent, fünf Jahre lang als Extraordinarius und ab 1877 als ordentlicher Professor bis zu seiner Pensionierung. Im Zuge seiner Arbeit von 1874–1897 trat Cantor mit der von ihm mithilfe der Punktmengen-Theorien entwickelten Mengenlehre an die Öffentlichkeit und erlangte hierdurch weltweite Berühmtheit. Er gehörte zu den aktivsten Organisatoren einer Internationalen Mathematikervereinigung und zu den Mitbegründern der 1890 ins Leben gerufenen deutschen Mathematischen Gesellschaft.

1874 schloss er seine Ehe mit Vally Guttmann, mit der er sechs Kinder in die Welt setzte. Im Ringen um wissenschaftliche Anerkennung hat sich Cantor nahezu verzehrt und seine Gesundheit untergraben. Ab 1884 hatte Cantor zunehmend mit Krankheiten zu kämpfen und begab sich einige Male in Sanatorien, wo er auch sein letztes Lebensjahr zubrachte.

Er starb am 6. Januar 1918 in Halle (Saale). Seine Grabstätte befindet sich auf dem Friedhof Giebichenstein.

Zu Ehren Cantors wurden in Halle eine Straße und ein Gymnasium nach ihm benannt.  

Beruf/Funktion

Mathematiker  

Geburtsdatum

03.03.1845 

Geburtsort

St. Petersburg 

Sterbedatum

06.01.1918 

Sterbeort

Halle (Saale)

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