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Berühmte Hallenser

Meier, Georg Friedrich

Überblick

Bereits im Alter von 12 Jahren an der Universität Halle immatrikuliert, nahm er 1735 schließlich sein Studium der Philosophie und Theologie auf. Nach der Promotion als Magister 1739 wurde er noch im selben Jahr habilitiert. Ende 1740 übernahm er die Lehrveranstaltungen von Alexander Gottlieb Baumgarten (neben Sigmund Jacob Baumgarten einer seiner Förderer) an der Universität Halle und fand hiermit großen Anklang. Grundlegend orientierte sich seine Philosophie an den Lehren Christian Wolffs, doch entwickelte er diese teilweise modernisierend und ergänzend weiter. 1746 wurde ihm der Titel des außerordentlichen Professors verliehen, zwei Jahre darauf der des ordentlichen Professors. Zwischen 1744 und 1753 nahm man ihn in Greifswald, Jena, Berlin und Göttingen in akademische Gesellschaften auf. Den Posten als Lehrkraft für Philosophie und auch Ästhetik hatte er in Halle bis 1776 inne, musste ihn jedoch infolge einer schweren Krankheit, die ein Jahr später auch zu seinem Tode führte, aufgeben. Er war seit 1750 mit einer Pastorentochter verheiratet. Sein bekanntestes Werk trägt den Titel „Anfangsgründe aller schönen Künste und Wissenschaften“. Nachhaltige Berühmtheit blieb ihm hingegen verwehrt, da er zwar als Wegbereiter der Aufklärung gilt, sie jedoch nicht auch tatsächlich begründete. 

Beruf/Funktion

Philosoph 

Geburtsdatum

29.03.1718 

Geburtsort

Ammendorf 

Sterbedatum

21.06.1777 

Sterbeort

Giebichenstein 

 

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