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Berühmte Hallenser

Kirsch, Sarah

Als Ingrid Hella Irmelinde Bernstein geboren verbrachte sie ihre Jugend in Halberstadt. Ab 1954 studierte sie in Halle Biologie und schloss 1958 als Diplom-Biologin das Studium ab. 1960 heiratete sie den Lyriker Rainer Kirsch und veröffentlichte nun unter dem Namen Sarah Kirsch eigene lyrische Texte. Nach dem Studium am Literaturinstitut Johannes R. Becher in Leipzig lebte das Paar als freischaffende Schriftsteller in Halle. 1968 siedelte Sarah Kirsch nach Ost-Berlin um und arbeitete dort als Journalistin, beim Hörfunk und als Übersetzerin. Nach Unterzeichnung der Protesterklärung gegen die Ausbürgerung Wolfgang Biermanns erfolgten der Ausschluss aus dem Schriftstellerverband der DDR und 1977 die Übersiedlung nach West-Berlin. 1978 wurde Sarah Kirsch Mitglied des PEN-Zentrums der Bundesrepublik und Stipendiatin an der Villa Massimo in Rom.

1983 zog sie sich nach Tielenhemme in Dithmarschen zurück, übernahm jedoch 1996 die Brüder-Grimm-Professur an der Universität Kassel. Schwerpunkte ihrer Lyrik waren zunächst die Auseinandersetzung mit Nationalsozialismus und Krieg, später die Vielfalt der Natur, zuletzt die heraufziehenden Krisen der Gegenwart.

1965 wurden Sarah und Rainer Kirsch mit dem Kunstpreis der Stadt Halle ausgezeichnet, 1983 erhielt sie den Roswitha-Preis der Stadt Bad Gandersheim. 1988 wurde Sarah Kirsch Stadtschreiberin der Stadt Mainz. Ihr Geburtshaus wurde 2002 als „Dichterstätte Sarah Kirsch“ für die Öffentlichkeit geöffnet.

Beruf/Funktion

Schriftstellerin

Geburtsdatum

16.04.1935

Geburtsort

Limlingerode Kr. Nordhausen

Sterbedatum

05.05.2013

Sterbeort

Heide i. Holst

 

 

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