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Projekte im Stadtarchiv Halle

Fördermittelprojekt WissensWandel. Digitalprogramm für Bibliotheken und Archive 2021
Das hallesche Stadtarchiv als digitaler Mittler

„Transformation ins Digitale“ - damit ist die Herausforderung umschrieben, vor der die Archive zu Beginn des 21. Jahrhunderts stehen. Dieser stellte sich das Stadtarchiv seit 2001, mit verschiedensten Aktivitäten.
Durch eigene und externe Digitalisierungsprojekte können die Nutzer des Archivs in der Archivdatenbank mit 1.400.000 Erschließungsinformationen momentan auf 1.425.300 Stück Digitalisate zugreifen. Nur bisher ca. 23 % dieser Digitalisate können, aus verschiedensten Gründen, über Onlinezugriff auf die Archivdatenbank, das Archivportal D und die Deutsche digitale Bibliothek abgerufen werden.
Mit Hilfe des Fördermittelprogrammes „Neustart Kultur“ und dem Fördermittelprojekt WissensWandel. Digitalprogramm für Bibliotheken und Archive 2021 gelang es dem Stadtarchiv für die Digitalisierung und Onlinestellung des Bestandes des Centralbüros, der Handschriften und Historischen Akten im Jahr 2021 weitere Unterstützung zu erhalten.
Neben der Digitalisierung von Bestände kann durch die Förderung seit Mai auch den Nutzern des Archivs mit Hilfe eines Scanners die Möglichkeit der Selbstanfertigung von Reproduktionen im Lesesaal angeboten werden.
Eine Unterstützung erhielt das Archiv als außerschulischer Lernort auch durch die Beschaffung eines interaktiven Displays. 
Alle Ergebnisse werden an dieser Stelle, nach dem Abschluss des Fördermittelprojektes, ab Anfang Januar 2022 abrufbar sein.
 

 

 

 

 DFG-Projekt: Wissenschaftliche Erschließung und Digitalisierung des Verlagsarchivs Gebauer-Schwetschke

Seit dem 1. Juli 2010 wird im Stadtarchiv Halle der umfangreiche Nachlass der hallischen Firma Gebauer-Schwetschke inhaltlich in der Archivdatenbank erschlossen und zusätzlich digitalisiert. Die wissenschaftliche Koordination dieses Projektes, für das eine Gesamtlaufzeit von drei Jahren vorgesehen ist, liegt in den Händen des Interdisziplinären Zentrums für die Erforschung der Europäischen Aufklärung (IZEA) in Halle in Kooperation mit dem Stadtarchiv und dem Fachbereich Buchwissenschaft der Ludwig-Maximilians-Universität München. Gefördert wird das Vorhaben von der Deutschen Forschungsgemeinschaft in Form von Personal- und Sachmitteln.

Schülerprojekt "Archivale des Monats"

Im Rahmen der Projektwochen des Südstadtgymnasiums lud das Stadtarchiv Halle (Saale) im Zeitraum vom 8. bis 12. November 2010 14 interessierte Schüler zu sich ein.
In dieser Woche bekamen die Schüler der 9. Klasse die Möglichkeit, sich im Stadtarchiv umzusehen und aktiv die beliebte Rubrik „Archivale des Monats“ mitzugestalten. Dabei wählten die Schüler selbst eine Archivale aus, der sie in der Projektwoche ihre besondere Aufmerksamkeit schenken sollten, um mit Hilfe der im Stadtarchiv verfügbaren Mittel ein wenig mehr über sie zu erfahren. Am Ende der Woche waren die Schüler dann in der Lage, unter Benutzung ihrer bisherigen Ergebnisse, einen kleinen Text über ihr Stück zu erstellen. Die fertigen Texte werden, mit Nennung des Namens des Schülers, ab Januar 2011 auf der Internetseite des Archivs veröffentlicht.

Eine weitere Veranstaltung dieser Art wurde vom 31. Januar bis 4. Februar 2011 in Kooperation mit dem Herder-Gymnasium durchgeführt.