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Stadthaus - Marktplatz 2 / Schmeerstraße 1

Frontalansicht des StadthausesDas neue Ratskellergebäude (heute Stadthaus) an der Südseite des Marktplatzes (Marktplatz 2 / Schmeerstraße 1) entstand zwischen 1891 und 1893 auf dem Gelände des alten Ratskellers und der Pfännerstube als städtisches Versammlungs-, Sitzungs- und Festgebäude. Der Bau ist eine Mischung aus Neogotik und Neorenaissance, Architekt war Emil Schreiterer aus Köln.
Die Geschäftspassagen im Erdgeschoss wurden im ersten Halbjahr 1893 bezogen, das Ratskellerrestaurant am 1. Oktober 1893 eröffnet.

 

Steinernes Wappen am Hauptportal mit Löwenfiguren rechts und linksDas Hauptportal ist im halleschen Renaissancestil gehalten und zeigt in der Bekrönung das hallesche Stadtwappen mit zwei Löwen als Wappenhalter und die Inschrift „ANNO DOMINI MDCCCLXXXXII“ – d. h. im Jahre des Herrn 1892. Es ist ein denkmalgeschütztes Wahrzeichen der Stadt Halle (Saale).

Die Innenausstattung des Sitzungssaals und der übrigen Fraktionszimmer wurde erst 1894 vollendet. Die vier Wandgemälde des großen Saals stammen von dem Kunstmaler Oskar Wichendahl aus Hannover. In den Akten über das Stadthaus sind keine Entwürfe bzw. Verträge zwischen der Stadt und dem Maler überliefert. Die vier großen Gemälde entstanden nach Zeitungsangaben im Jahre 1894 und waren im Juli des Jahres fertiggestellt.
Bei den Bildern handelt es sich um Allegorien zu den Themen Friede, Gerechtigkeit, Handel sowie Kunst und Wissenschaft.

Panoramafoto Großer Saal des Stadthauses mit neogotischen Fenstern und bemalter StuckdeckeDie Räumlichkeiten im Stadthaus (Kleiner Festsaal mit ca. 109,70 qm, Großer Festsaal mit ca. 208,70 qm und Wappensaal mit ca. 89,50 qm) werden für repräsentative Veranstaltungen und Empfänge der Stadt sowie die Tagung des Stadtrates und der Ausschüsse genutzt, können aber auch gemietet werden. Die Fraktionen des Stadtrates haben dort ihre Büros. Das Trauzimmer befindet sich in der zweiten Etage und ist seit Jahrzehnten der beliebteste Trauungsort in Halle (Saale), sowohl für hallesche als auch für auswärtige Paare. Es bietet ca. 35 Gästen Platz.

Die im Oktober 2021 beginnenden Reparaturen an Stuckdecke, Dachtragwerk und der marktseitigen Fassade bilden den Auftakt einer notwendigen Gesamtsanierung des denkmalgeschützten Stadthauses. Die Reparaturen an Dach und Stuckdecke werden voraussichtlich im April 2022 mit der Freigabe des derzeit aus Sicherheitsgründen gesperrten Festsaales beendet sein. Die Arbeiten an der Fassade sollen im Juni nächsten Jahres abgeschlossen sein. Nach den Reparaturen kann das Stadthaus wieder uneingeschränkt genutzt werden.

Das Stadthaus Halle - mit Innenaufnahmen und historischen Fotos

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Weitere Informationen zum Stadthaus

 

 

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