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Brunnen in der Stadt Halle (Saale)

 Historische Brunnen

Hauseingang zum Gutjahrbrunnen, Oleariusstraße 9Brunnen gehören zur Geschichte der Stadt Halle (Saale). Ohne sie hätte der wirtschaftliche Aufschwung oder gar die Gründung der Stadt überhaupt nicht stattgefunden. Die auf dem Hallmarkt gefundenen Solequellen wurden bereits im 8. Jahrhundert zu Brunnen erfasst, um sie besser und rationeller nutzen zu können. Sie hießen Gutjahrbrunnen oder auch Wendischer Brunnen, Deutscher Born, Hackeborn und Meteritzbrunnen. Außerhalb des Stadtgebietes fanden sich später noch der Wittekindbrunnen und der Gesundbrunnen.  Der Deutsche Brunnen, der Hackeborn und der Meteritzbrunnen wurden 1846 verfüllt. Der Gutjahrbrunnen ist heute noch zu besichtigen und wurde 2006/07 unter anderem mit EFRE-Mitteln saniert.

Eselsbrunnen auf dem Alten MarktKunstbrunnen und Wasserspiele

Die Brunnen, die sich heute im Stadtbild finden lassen, haben mit den historischen Brunnen wenig gemein. Einige stehen mitten auf belebten Plätzen. Andere sind eher schwer zu finden. Alle jedoch erfreuen und erfrischen die Menschen, reinigen die Luft und beleben das Stadtbild. Sie beeinflussen die Wahrnehmung und die Lebensqualität von Städten. Einheimische nehmen sie oftmals gar nicht mehr bewusst wahr, wenn sie durch die Straßen der Stadt laufen. Die Palette reicht vom kleinen Trinkbrunnen bis zur Wasserfontäne, vom Wasserspiel bis zum aufwändig gestalteten Kunstobjekt. Neben den etwa 40 Kunstbrunnen im Stadtgebiet gibt es noch weitere 184 auf den 15 Kommunalen Friedhöfen der Stadt.

Brunnen-Saison 2020

Die Stadt Halle (Saale) nimmt seit Anfang Mai schrittweise die 32 öffentlichen Brunnen in Betrieb. In der Brunnensaison 2020 hat die Stadt Halle (Saale) Unterstützung von städtischen Beteiligungen und Wohnungsunternehmen erhalten: Sie übernehmen die Betriebskosten für insgesamt 13 Brunnen.

Brunnen-Sponsoren sind in diesem Jahr unter anderem die Hallesche Wohnungsgesellschaft mbH, die mit dem Pinguinbrunnen, der Anlage am Joliot-CuriePlatz/Opernhaus und dem Chamäleon-Brunnen in der Geiststraße drei Anlagen finanziert; die GWG Gesellschaft für Wohn- und Gewerbeimmobilien Halle-Neustadt mbH mit dem Tulpenbrunnen sowie die Stadtwerke Halle GmbH und deren Hallesche Wasser und Stadtwirtschaft GmbH mit der Fontäne auf der Ziegelwiese. Außerdem unterstützen die Entwicklungs- und Verwaltungsgesellschaft Halle-Saalkreis mbH den Betrieb des Göbelbrunnens auf dem Hallmarkt, die Saalesparkasse die Brunnenanlage im Pestalozzipark und die Hallesche Gesellschaft für Wohnen und Stadtentwicklung HGWS den Brunnen am August-Bebel-Platz. Darüber hinaus lassen die Wohnungsgenossenschaft Bauverein Halle & Leuna den Wasserspielplatz in der Harzgeroder Straße und die Wohnungsgenossenschaft BWG Halle-Merseburg den Großen Bunabrunnen in der Theodor-Neubauer-Straße sprudeln. Weiterhin unterstützen die Wohnungsbaugenossenschaft „Eisenbahn“ den Betrieb des Brunnens am Nordbad, die Hallesche Wohnungsgenossenschaft Freiheit den Wasserspielbrunnen Silberhöhe (Querfurter Straße) und die Frohe Zukunft Wohnungsgenossenschaft den Brunnenbetrieb in der Fischerstecherstraße/Heide Nord.
Die beliebte Fontäne auf der Ziegelwiese wird im Juni in Betrieb genommen.
Die Stadt dankt allen Sponsoren herzlich für ihr Engagement.

 

Die folgenden Internetseiten lenken das Interesse auf die Kunstbrunnen der Stadt Halle. Neben technischen Angaben werden Informationen zur Geschichte des Brunnens und zum jeweiligen Künstler angeboten und der jeweilige Sponsor wird benannt.