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Informationen der Stadt Halle (Saale) zum Corona-Virus vom 12. bis 18. Oktober 2020

18. Oktober 2020: Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand, die Beigeordnete für Bildung und Soziales, Katharina Brederlow, und Amtsärztin Dr. Christine Gröger haben in einer Video-Pressekonferenz über die aktuelle Corona-Virus-Situation in der Stadt Halle (Saale) informiert.

Die Pressekonferenz inklusive der Fragen der per Video zugeschalteten Medienvertreter finden Sie live auf unserem YouTube-Kanal und in der Rubrik Aktuelle Clips.

Hier das Statement des Oberbürgermeisters im Wortlaut:

Am heutigen Sonntag gibt es in der Stadt Halle (Saale) 14 Neuinfektionen.

Aktuell Infizierte in der Stadt: 137 (+14)
Zum Vergleich: 210 Höchstwert am 4. April 2020

In den vergangenen 7 Tagen wurden vor Ort 29,94 (+4,58) Corona-Virus-Ansteckungen je 100.000 Einwohner gemeldet (= 7-Tage-Inzidenz).
(Der Schwellenwert für Halle liegt bei 35 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen.)

Im Krankenhaus behandelte Hallenser: 5 (+/-0)
davon Intensivbehandlungen: 1 (+/-0)
Anzahl der gestern durchgeführten Abstriche: 161 (-89)
davon 22 bei Reiserückkehrern

Gesamtsumme der Infizierten: 645 (+14)
Anzahl der Geheilten: 494 (+/-0)
Wir beklagen Tote: 14 (+/-0)
- mit dem Virus gestorben: 12 (+/-0)
- an dem Virus gestorben: 2 (+/-0)


Zu den 14 Neuinfektionen:

2 Fälle betreffen Reiserückkehrer, die mit einer Busreisegruppe in Polen waren.

1 Fall betrifft eine weitere Erzieherin aus der Kita Schafschwingelweg; hier wurden durch den Fachbereich   Gesundheit für die Erzieherin selbst und 2 weitere Kita-Gruppen Quarantäne angeordnet.

2 Fälle betreffen eine Familie, die an einem Familientreffen in Dresden teilgenommen hat.

1 Fall betrifft einen Mann, dessen Kontaktkette in sein berufliches Umfeld in Bad Dürrenberg führt.

2 Fälle betreffen ein Ehepaar, dessen Kontaktketten in eine Reha-Einrichtung und ein Fitnesstudio führen.

1 Fall war nach Symptomen in der Fieberambulanz vorstellig.

In 5 weiteren Fällen laufen gegenwärtig noch die Ermittlungen des Fachbereiches Gesundheit.

Zu den 3 Infektionen, bei denen gestern noch die Ermittlungen des Fachbereichs Gesundheit liefen, möchte ich nachtragen, dass hier in 1 Fall die städtischen Ordnungskräfte einbezogen wurden und in den 2 weiteren Fällen Sprachmittler bei den Ermittlungen zu möglichen Infektionswegen und Kontaktketten unterstützen.

Zum Thema Sicherheit und Ordnung:
Die Ordnungskräfte der Stadt haben gestern im Rahmen der Quarantäne-Kontrollen keine Verstöße festgestellt. Weiterhin wurde das Treffen einer Jugendgruppe (9 Personen) am Galgenberg aufgelöst, unterstützt von der Polizei. Zudem wurden hier Anzeigen aufgrund von Ordnungswidrigkeiten aufgenommen.

Liebe Hallenserinnen und Hallenser,
im Pandemiestab der Stadt Halle wird alles getan, damit sich das Virus nicht unkontrolliert ausbreitet. Das hat oberste Priorität.  Dies gelingt nur, wenn alle Menschen mithelfen. Bitte reduzieren Sie Ihre Kontakte außerhalb der eigenen Familie. Ich habe Ihnen gestern die Notwendigkeitsprüfung vorgestellt: Prüfen Sie bitte genau, ob eine Reise, eine Feier, ein Seminar, ein Kongress oder eine andere Veranstaltung in der gegenwärtig bundesweit angespannten Situation zwingend notwendig ist.

Beachten Sie zudem die bekannten Regeln:

-    das Tragen von Masken in Menschengruppen, Läden und im ÖPNV;
-    regelmäßiges Lüften von Räumen;
-    regelmäßiges Händewaschen;
-    das Reinigen von Oberflächen.

Lassen Sie sich testen, wenn Sie unsicher sind, ob die gezeigten Erkältungssymptome im Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung stehen könnten. Das gilt insbesondere für Personen mit einem erhöhten Infektionsrisiko.

Gegen die kleinsten Tröpfchen, die Aerosole bilden, nützt auch nicht der Abstand in geschlossenen Räumen: Sie bleiben lange in der Luft und können sich dort verteilen. Sie sind zu klein, um zu Boden zu sinken. In geschlossenen Räumen reichern sie sich daher an. Dies ist ein wesentlicher Ansteckungsweg bei Sars-CoV-2.

Sollte die Stadt die Inzidenz von 35 überschreiten, werden wir geeignete, erforderliche und angemessene Maßnahmen ergreifen müssen.

Sie sehen an den heutigen Fällen, dass das Virus immer mehr streut. Zurückzuführen auf unbekannte Menschenmengen. Halten Sie Ihren Personenkreis, zu dem ein physisch-sozialer Kontakt besteht, möglichst klein und konstant. Nur so senken Sie das Risiko, selbst angesteckt zu werden.

Nutzen Sie stets offzielle Quellen, um sich über das aktuelle Infektionsgeschehen zu informieren.

Unsere Corona-Hotline ist täglich geschaltet von montags bis freitags 7.30 bis 16.00 Uhr; die Stadt beabsichtigt bei steigenden Zahlen, diesen Telefonservice ab dem kommenden Wochenende auch samstags und sonntags anzubieten.

Unser gemeinsames Ziel muss es sein, dass wir die Kontrolle über das Infektionsgeschehen behalten.

Bleiben Sie gesund!
 

17. Oktober 2020: Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand, die Beigeordnete für Bildung und Soziales, Katharina Brederlow, und Amtsärztin Dr. Christine Gröger haben  in einer Video-Pressekonferenz über die aktuelle Corona-Virus-Situation in der Stadt Halle (Saale) informiert.

Die Pressekonferenz inklusive der Fragen der per Video zugeschalteten Medienvertreter finden Sie live auf unserem YouTube-Kanal und in der Rubrik Aktuelle Clips.


Hier das Statement der Oberbürgermeisters im Wortlaut:

Am heutigen Samstag gibt es in der Stadt Halle (Saale) 17 Neuinfektionen.

Aktuell Infizierte in der Stadt: 123 (-3).

In den vergangenen 7 Tagen wurden vor Ort 25,36 (-0,84) Corona-Virus-Ansteckungen je 100.000 Einwohner gemeldet (= 7-Tage-Inzidenz).
(Der Schwellenwert für Halle liegt bei 35 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen.)

Im Krankenhaus behandelte Hallenser: 5 (+/-0)
davon Intensivbehandlungen: 1 (+1)
Anzahl der gestern durchgeführten Abstriche: 250 (-43)
davon 15 bei Reiserückkehrern

Gesamtsumme der Infizierten: 631 (+17)
Anzahl der Geheilten: 494 (+20)
Wir beklagen Tote: 14 (+/-0)
- mit dem Virus gestorben: 12 (+/-0)
- an dem Virus gestorben: 2 (+/-0)

Zu den 17 Neuinfektionen:
2 Fälle stammen aus einer Busreisegruppe in Polen, 1 Fall aus Busreisegruppe in den Schwarzwald.

2 Fälle betreffen Reiserückkehrer aus Bosnien, hierbei handelt es sich um ein Ehepaar.

Bei 3 Neuinfektionen gibt es Kontaktketten in Schulen. Betroffen sind hier ein Schüler der KGS Humboldt und zwei Schüler des Christian-Wolff-Gynamsiums. In allen drei Fällen standen die betreffenden Schüler aber bereits unter Quarantäne, diese wurde nun verlängert.

Bei 1 Neuinfektion wurde eine Testung wurde durchgeführt aufgrund einer Mitteilung durch die Corona-Warn-App.

2 Fälle sind auf einen privaten Besuch aus Großbritannien zurückzuführen.
2 Fälle waren beim Hausarzt vorstellig geworden
1 Fall ist ein Familienmitglied eines bereits positiv Getesteten

In 3 weiteren Fällen laufen gegenwärtig noch die Ermittlungen des Fachbereiches Gesundheitsamt.

Zu den fünf Infektionen, bei denen gestern noch die Ermittlungen des Fachbereichs Gesundheit zu möglichen Infektionswegen und Kontaktketten liefen, möchte ich nachtragen, dass hier:
-    In einem Fall ein Kontakt in die Hochschule Anhalt ermittelt wurde.
-    Bei den vier anderen Fällen handelte es sich um rein private Kontakte, unter anderem aufgrund von Reisen nach Cottbus und Dresden

Zum Thema Sicherheit und Ordnung:
Die Ordnungskräfte der Stadt haben gestern vor allem Jugendgruppen im Stadtgebiet kontrolliert, unter anderem am Riveufer, an der Saalepromenade und im Reichardts Garten. Dabei wurden keine Verstöße gegen die Eindämmungsverordnung des Landes festgestellt.

Liebe Hallenserinnen und Hallenser,
mit dem Beginn der Ferien beginnt naturgemäß wieder eine erhöhte Reisetätigkeit. Bitte achten Sie auch im Urlaub immer auf die wichtigen Hygiene-Regeln – die Husten- und Nies-Etikette, das Händewaschen und -desinfizieren, die 1,5 Meter Abstand und überall dort, wo der nötige Abstand nicht eingehalten werden kann, unbedingt an eine Bedeckung für Mund und Nase.

Ich habe im Frühjahr im Verlauf der ersten Welle öfter darauf hingewiesen: Die aktuell bekannten Infektionen bilden immer ein Infektionsgeschehen ab, das mindestens mehrere Tage, vielleicht sogar zwei Wochen alt ist. Deshalb ist davon auszugehen, dass wir erst ein, vielleicht zwei Wochen nach den Ferien wissen, welchen Einfluss das Reisen in den Herbstferien auf die Infektionszahlen hatte.

Ich möchte das auch deshalb so deutlich herausstellen, weil wir im Sommer gelernt haben, dass Infektionen in Folge von Reisen massive Auswirkungen vor allem auf Bildungs- und Betreuungseinrichtungen hatten. Unser Ziel ist es, Schul- oder Kita-Schließungen unbedingt zu vermeiden bzw. die Eingriffe so minimal wie möglich zu halten. Aber die Situation ist inzwischen bundesweit angespannt. Gestern wurde mit über 7.800 Neuinfektionen erneut ein Rekordwert verzeichnet.

Im Pandemiestab der Stadt Halle wird alles getan, damit sich das Virus nicht unkontrolliert ausbreitet. Das hat oberste Priorität. Dies gelingt nur, wenn alle Menschen mithelfen. Bitte reduzieren Sie Ihre Kontakte außerhalb der eigenen Familie. Ich habe Ihnen gestern die Notwendigkeitsprüfung vorgestellt. Prüfen Sie genau, ob eine Reise oder Feier in der gegenwärtig bundesweit angespannten Situation zwingend notwendig ist.

Sollte in der Stadt die Inzidenz von 35 überschritten werden, werden wir geeignete, erforderliche und angemessene Maßnahmen ergreifen. Dazu werden die Neuinfektionen der letzten 14 Tage genau analysiert. Die entscheidende Frage dabei ist: Worauf sind die Infektionen zurückzuführen? Hier hatte ich als Beispiel bereits in den letzten Tagen deutlich gemacht, dass bislang noch keine Gaststätte als Infektionsherd ausgemacht wurde.

Eine Bitte noch: Bitte informieren Sie sich stets nur über offzielle Quellen.

Unsere Corona Hotline ist täglich geschaltet von montags bis freitags 7.30 bis 16.00 Uhr; die Stadt beabsichtigt bei steigenden Zahlen, diesen Telefonservice ab dem kommenden Wochenende auch samstags und sonntags anzubieten.

Bleiben Sie gesund!

Die Öffnungszeiten der neuen Corona-Teststation auf dem Campus der Universitätsmedizin in der Magdeburger Straße 22: wochentags von 9 Uhr bis 14 Uhr, samstags und sonntags von 9 Uhr bis 13 Uhr.

 

 

16. Oktober 2020: Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand, die Beigeordnete für Bildung und Soziales, Katharina Brederlow, und Amtsärztin Dr. Christine Gröger haben in einer Video-Pressekonferenz über die aktuelle Corona-Virus-Situation in der Stadt Halle (Saale) informiert.

Die Pressekonferenz inklusive der Fragen der per Video zugeschalteten Medienvertreter finden Sie auf unserem YouTube-Kanal und in der Rubrik Aktuelle Clips.

Hier das Statement der Oberbürgermeisters im Wortlaut:

Am heutigen Freitag gibt es in der Stadt Halle (Saale) 15 Neuinfektionen.

Aktuell Infizierte in der Stadt: 126 (+15).
In den vergangenen 7 Tagen wurden vor Ort 26,20 (-0,41) Corona-Virus-Ansteckungen je 100.000 Einwohner gemeldet (= 7-Tage-Inzidenz).
(Der Schwellenwert für Halle liegt bei 35 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen.)

Im Krankenhaus behandelte Hallenser: 5 (+/-0)
davon Intensivbehandlungen: 0 (-1)
Anzahl der gestern durchgeführten Abstriche: 293 (-76)
davon 11 bei Reiserückkehrern

Gesamtsumme der Infizierten: 614 (+15)
Anzahl der Geheilten: 474 (+/-0)
Wir beklagen Tote: 14 (+/-0)
- mit dem Virus gestorben: 12 (+/-0)
- an dem Virus gestorben: 2 (+/-0)

Zu den 15 Neuinfektionen:
Betroffen sind zwei Schüler der Gesamtschule Kastanienallee – die Fälle sind aufgetreten in einer 7. und einer 9. Klasse. Ein Fall stammt aus einer 6. Klasse der KGS Humboldt, ein weiterer betrifft einen Schülerin der Grundschule Frohe Zukunft.  Zudem ist eine Erzieherin einer Kita in Heide Nord erkrankt.

Zwei weitere Neuinfektionen sind einer Busreisegruppe nach Polen zuzuordnen, in der betroffenen Gruppe gibt es bereits bekannte Infektionen. In zwei weiteren Fällen wurden ebenfalls Kontaktketten zu bereits bekanntem Infektionsgeschehen ermittelt, hier geht es erneut um die Albertinen-Wohnanlage sowie um eine Tanzgruppe. Bei einer Neuinfektion ist ein Arzt des Universitätsklinikums betroffen.

In weiteren fünf Fällen sind Einzelpersonen betroffen. Hier sind die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen.

Zur Situation an den Schulen:
In allen Fällen steht der Fachbereich Gesundheit in Kontakt zu den Leitungen der Einrichtungen. Hier werden Quarantänen für Kontaktpersonen ausgesprochen, diese richten sich nach den zuvor eingerichteten Kohorten.

Wir müssen wieder erleben, dass die Schulen und Kindestagesstätten im aktuellen Infektionsgeschehen ein sensibler Punkt sind. Drei Schulen und eine Kita sind allein heute betroffen.

Ich möchte noch einmal auf das am Dienstag vorgestellte Schaubild verweisen. Insbesondere für Eltern kann diese Grafik eine hilfreiche Orientierung sein, weil sie darstellt, was bei einem positiven Fall sowohl im familiären Umfeld als auch im Umfeld von Schulen, Kita oder Hort passiert. Das Schema finden Sie auf der Internetseite der Stadt unter: www.halle.de. (zum Download bitte hier klicken)

Zum Thema Sicherheit und Ordnung:
Die Ordnungskräfte der Stadt haben gestern fünf Quarantäne-Kontrollen durchgeführt. Dabei wurden keine Verstöße registriert.

Liebe Hallenserinnen und Hallenser,
die 7-Tage-Inzidenz in der Stadt Halle (Saale) ist heute trotz 15 Neuinfektionen leicht gesunken. Dies erklärt sich dadurch, dass wir vorige Woche Freitag mit 16 Neuinfektionen einen überdurchschnittlich hohen Wert hatten und diese Infektionen nun aus der 7-Tage-Berechnung herausgefallen sind.

Unser Ziel ist es, die Pandemie in Halle unter Kontrolle zu halten. Deshalb erlauben Sie mir, nochmals darauf hinzuweisen, dass das Feiern auf öffentlichen Plätzen und Anlagen unabhängig von der Personenzahl untersagt ist. Dies ergibt sich unmittelbar aus der aktuellen 8. Eindämmungsverordnung des Landes.

Für Kitas und Schulen ist die Kohortenbildung wichtig. Je kleiner diese Kohorten gebildet werden können, desto besser ist dies im Infektionsfall. Denn dann müsste eine Quarantäne nur für diese Kohorte angeordnet werden.

Ich weise deshalb darauf hin, weil das Infektionsgeschehen in der Stadt weiter auf einem deutlich erhöhten Niveau liegt. Deutschlandweit ist heute sogar ein neuer Rekordwert bekanntgegeben worden – mit über 7.300 Neuinfektionen an einem Tag.

Mir ist das vor allem mit dem Blick auf die heute beginnenden Ferien wichtig zu erwähnen. Ich habe gestern an dieser Stelle auf das Thema Eigenverantwortung hingewiesen und möchte es heute noch einmal tun. Wir haben nach den Sommerferien erlebt, dass sich in der Folge von Reisetätigkeiten das Infektionsgeschehen stark auf Bildungs- und Betreuungseinrichtungen fokussiert hat.

Meine Bitte deshalb: Prüfen Sie genau, ob eine Reise in der gegenwärtig bundesweit angespannten Situation erforderlich ist. Wir vertrauen darauf, dass jeder diese Frage für sich richtig beantworten wird.

Bitte informieren Sie sich stets nur über offzielle Quellen.

Bleiben Sie gesund!


15. Oktober 2020 (2): Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand, die Beigeordnete für Bildung und Soziales, Katharina Brederlow, und Amtsärztin Dr. Christine Gröger haben  in einer Video-Pressekonferenz über die aktuelle Corona-Virus-Situation in der Stadt Halle (Saale) informiert.

Die Pressekonferenz inklusive der Fragen der per Video zugeschalteten Medienvertreter finden Sie auf unserem YouTube-Kanal und in der Rubrik Aktuelle Clips.

Hier das Statement der Oberbürgermeisters im Wortlaut:

Am heutigen Donnerstag gibt es in der Stadt Halle (Saale) sieben Neuinfektionen.

Aktuell Infizierte in der Stadt: 111 (+/-0)
In den vergangenen 7 Tagen wurden vor Ort 26,61 (+0,41) Corona-Virus-Ansteckungen je 100.000 Einwohner gemeldet (= 7-Tage-Inzidenz).
(Der Schwellenwert für Halle liegt bei 35 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen.)

Im Krankenhaus behandelte Hallenser: 5 (+/-0)
davon Intensivbehandlungen: 1 (+1)
Anzahl der gestern durchgeführten Abstriche: 369 (+136)
davon 18 bei Reiserückkehrern

Gesamtsumme der Infizierten: 599 (+7)
Anzahl der Geheilten: 474 (+7)
Wir beklagen Tote: 14 (+/-0)
- mit dem Virus gestorben: 12 (+/-0)
- an dem Virus gestorben: 2 (+/-0)

Zu den Neuinfektionen:
Zwei Fälle sind der Busreisegruppe in den Schwarzwald zuzuordnen, ein weiterer Fall einer Busreisegruppe nach Polen. Eine Neuinfektion betrifft die Gruppe von Einreisenden aus Usbekistan, die seit dem 26. September bereits unter Quarantäne stand; zudem hat sich eine Bewohnerin der Albertinen-Wohnanlage infiziert.

In zwei Fällen laufen aktuell Recherchen des Fachbereichs Gesundheit. Dabei konnte bereits eine Kontaktkette in eine Tanzgruppe ermittelt werden.

Sechs der heutigen Neuinfektionen betreffen Seniorinnen und Senioren, Jahrgang 1934 bis 1950. Ich möchte dies auch deshalb herausstellen, weil wir hier wieder eine Verschiebung erleben. Waren im Kontext der Sommerferien mehrheitlich jüngere Leute betroffen, hat sich die Altersspanne bei den Neuinfektionen wieder deutlich nach oben verschoben.

Zur Arbeit im Fachbereich Gesundheit:
Die Nachverfolgung der Kontakte von Infizierten ist gesichert. Zudem stehen genügend Ärzte zur Verfügung. Im Ergebnis kann gesagt werden, dass die Pandemielage in der Stadt unter Kontrolle ist.

Derzeit wird die von uns festgelegte Inzidenz von 35 nicht erreicht. Sobald sich das ändert, werden wir konsequent Maßnahmen ergreifen, die sich konkret auf die Stadt Halle und auf den Einzelfall beziehen. In der Stadt Halle gibt es aktuell keinen Infektionsfall, die auf das Gaststättengewerbe rückführbar ist. Deshalb ist eine Sperrstunde aktuell nicht erforderlich und angemessen.

Wir diskutieren im Pandemiestab täglich aufs Neue den Personalbedarf im Fachbereich Gesundheit und steuern hier auch immer wieder nach. Zuletzt ist dies gestern geschehen.

Es gibt aktuell Unterstützung bei den Abstrichen und der Dokumentation durch fünf Beamte der Bundeswehr, es wird immer wieder Personal aus der Verwaltung in den Fachbereich Gesundheit zugeführt –bislang acht Mitarbeiter. Zudem haben wir 450-Euro-Stellen ausgeschrieben und schreiben diese auch weiterhin aus. Neun dieser sind bislang besetzt.

Auch die Kassenärztliche Vereinigung und die Kliniken der Stadt unterstützen immer wieder mit medizinischem Personal. Unsere Kooperation mit den Kliniken haben wir ausgeweitet. Diese werden uns – abgestuft nach Bedarf – mit Honorar-Ärzten unterstützen, so wie es das Bergmannstrost seit Jahren bereits bei der Erfüllung von notärztlichen Diensten tut.

Das Gesundheitsamt und der Pandemiestab ist somit vollumfänglich handlungsfähig. Umso mehr bin ich entsetzt, wie versucht wird, Falschmeldungen zu produzieren und Verunsicherungen bei den Menschen in unserer Stadt herbeizuführen.

Zum Thema Sicherheit und Ordnung:
Die Ordnungskräfte der Stadt haben gestern 15 Quarantäne-Kontrollen durchgeführt. Dabei wurde kein Verstoß registriert.

Liebe Hallenserinnen und Hallenser,
die 7-Tage-Inzidenz in der Stadt Halle (Saale) liegt aktuell auf einem erhöhten Niveau. Das bedeutet: Die Situation ist angespannt, jedoch – wie dargestellt – beherrschbar.

Viele Regeln sind aufgestellt: 1,5 Meter Mindestabstand, regelmäßiges Lüften in geschlossenen Räumen. Bleiben Sie bei Erkältungssymptomen nach Möglichkeit zu Hause. Gehen Sie nicht unaufgefordert in eine Arztpraxis oder ins Krankenhaus. Denken Sie an Ihre Mitmenschen und tragen Sie einen Mund-Nasen-Schutz, wann immer es die Situation erfordert, aber in jedem Fall in größeren Menschenansammlungen.

Im Umgang mit der Pandemie kommt sehr viel auf die Eigenverantwortung an; ich möchte Ihnen deshalb die Notwendigkeitsfrage ans Herz legen: Wie notwendig ist mein geplantes Tun? Ist es zum Beispiel notwendig, zu diesem Zeitpunkt meine Reise durchzuführen? Derzeit vertrauen wir darauf, dass jeder diese Frage für sich richtig beantworten wird.

Ich möchte ich noch einen abschließenden Hinweis ergänzen: Bitte seien Sie kritisch. Informieren Sie sich nur aus gesicherten Quellen.
 

 

15. Oktober 2020: Die Fieberambulanz in der Schopenhauerstraße zieht um und ist ab dem heutigen Donnerstag auf dem Campus der Universitätsmedizin in der Magdeburger Straße 22 zu finden.

Die Öffnungszeiten der neuen Corona-Teststation: wochentags von 9 Uhr bis 14 Uhr, samstags und sonntags von 9 Uhr bis 13 Uhr.

Zudem gibt es Testmöglichkeiten in Praxen niedergelassener Ärzte.

Bitte informieren Sie sich bzgl. aktueller Änderungen auch auf den Internetseiten der Kassenärztlichen Vereinigung.

 

14. Oktober 2020: Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand, die Beigeordnete für Bildung und Soziales, Katharina Brederlow, und Amtsärztin Dr. Christine Gröger haben in einer Video-Pressekonferenz über die aktuelle Corona-Virus-Situation in der Stadt Halle (Saale) informiert.

Die Pressekonferenz inklusive der Fragen der per Video zugeschalteten Medienvertreter finden Sie auf unserem YouTube-Kanal und in der Rubrik Aktuelle Clips.

Hier das Statement des Oberbürgermeisters im Wortlaut:

Am heutigen Mittwoch gibt es in der Stadt Halle (Saale) zehn Neuinfektionen.

Aktuell Infizierte in der Stadt: 111 (+1)
In den vergangenen 7 Tagen wurden vor Ort 26,20 (-1,24) Corona-Virus-Ansteckungen je 100.000 Einwohner gemeldet (= 7-Tage-Inzidenz).
(Der Schwellenwert für Halle liegt bei 35 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen.)

Im Krankenhaus behandelte Hallenser: 5 (+2)
davon Intensivbehandlungen: 0 (+/-0)
Anzahl der gestern durchgeführten Abstriche: 233 (-28)
davon 27 bei Reiserückkehrern

Gesamtsumme der Infizierten: 592 (+10)
Anzahl der Geheilten: 467 (+9)
Wir beklagen Tote: 14 (+/-0)
- mit dem Virus gestorben: 12 (+/-0)
- an dem Virus gestorben: 2 (+/-0)

Zu den zehn Neuinfektionen:
Zwei Neuinfektionen betreffen Reisende einer Busreisegruppe nach Polen. Damit stellen wir zum vierten Mal ein Infektionsgeschehen in einer Busreisegruppe fest.

Die acht weiteren Neuinfektionen sind nach jetzigem Stand als Einzelfälle zu betrachten und lassen sich keinem bisher bekannten Infektionsgeschehen zuordnen. In diesen Fällen konnten bereits Kontaktketten nachgewiesen werden: in die Euro-Akademie, in eine Kinder- und Jugendwohngruppe auf der Silberhöhe, in eine Kinderarztpraxis und in eine Reha-Klinik. Weitere Einzelheiten werden derzeit ermittelt. Diese Fälle zeigen, dass sich das Infektionsgeschehen nicht mehr vorrangig auf Hotspots beschränkt.

Bei einer der gestrigen Neuinfektionen führt die Kontaktkette in einen ambulanten Pflegedienst. Hier werden die entsprechenden Personen durch den Fachbereich Gesundheit informiert.

Zur neuen Corona-Teststation:
Die Stadt Halle (Saale) eröffnet am morgigen Donnerstag auf dem Gelände der Universitätsmedizin in der Magdeburger Straße eine neue Corona-Teststation. Diese wird die bisherige Fieberambulanz in der Schopenhauer Straße ersetzen, da die Räumlichkeiten dort auf dem Parkplatz der Arbeitsagentur für die kalte Jahreszeit nicht geeignet sind.

Mein Dank geht an Professor Dr. Thomas Moesta, den Ärztlichen Direktor und Vorsitzenden des Klinikums-Vorstandes des Universitätsklinikums. Ab morgen, um 9 Uhr, können sich Patienten zum Test vorstellen. Die Corona-Teststation hat von Montag bis Freitag von 9 bis 14 Uhr, samstags und sonntags von 9 bis 13 Uhr geöffnet. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich bedanken bei Frau Dr. Petra Bratzke, der Vorsitzenden der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Halle, für die hervorragende Unterstützung in den vergangenen Monaten.

Zum Thema Sicherheit und Ordnung:
Die Ordnungskräfte der Stadt haben gestern 24 Quarantäne-Kontrollen durchgeführt. Dabei wurde 1 Verstoß registriert. An dieser Stelle nochmals zur Erinnerung: Quarantäne bedeutet, die eigene Wohnung/den eigenen Hausstand nicht zu verlassen. Geschieht dies doch, ist dies eine Straftat und wird zur Anzeige gebracht.

Zum Thema ÖPNV:
In den vergangenen Tagen haben uns viele Anfragen erreicht zum Umgang der HAVAG mit den erhöhten Corona-Zahlen. Die Umsetzung der Hygieneregeln wird von den Fahrausweis-Kontolleuren und von der Polizei geprüft. Die Wagen werden an jeder Endhaltestelle desinfiziert. Wird das Tragen von Masken grundsätzlich verweigert – dies ist in der Praxis übrigens ein absoluter Ausnahmefall – macht die HAVAG von ihrem Hausrecht in Bussen und Bahnen Gebrauch und schließt diese Fahrgäste von einer Weiterfahrt aus.

Liebe Hallenserinnen und Hallenser,
Aufgrund der aktuellen Lage in der Stadt Halle wird ab einer Inzidenz-Zahl von 35 über geeignete, erforderliche und angemessene Maßnahmen entschieden. Derzeit liegen wir bei 26,20.

Die 8. Eindämmungsverordnung des Landes gibt hierzu den Rahmen vor. Wir werden alles unternehmen, um einschneidende Maßnahmen in das gesellschaftliche Leben, wie wir sie im Frühjahr veranlassen mussten, zu vermeiden. Wir wissen aber auch: Eine Eindämmung des Infektionsgeschehens kann nur gelingen, wenn wir alle mithelfen.

Jeder Ort, an dem viele Menschen aufeinandertreffen, ist ein sensibler Ort. Wir möchten Sie bitten, an solchen Orten konsequent eine textile Barriere zu tragen – über Mund und Nase. Sie schützen damit vor allem Ihre Mitmenschen. Und Sie helfen, dass es nicht noch einmal größere Einschnitte in das öffentliche Leben geben muss.

Die 7-Tage-Inzidenz in der Stadt Halle (Saale) liegt aktuell auf einem erhöhten Niveau. Das bedeutet: Die Situation ist angespannt. Aber: Die Situation ist im Moment dennoch beherrschbar, weil sich Infektionswege klar eingrenzen und Kontaktketten recherchieren lassen.

Ich möchte deshalb einmal einen großen Dank sagen an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachbereichs Gesundheit, die seit über sieben Monaten jeden Tag diese Recherche-Arbeit leisten. Und ich möchte Sie, liebe Hallenserinnen und Hallenser, um etwas bitten:

Diese Recherchearbeit ist aufwändig: Um Ihnen einmal die Dimensionen zu verdeutlichen: Stand gestern waren 312 Personen in der Stadt in Quarantäne – als Infizierte oder als Kontaktpersonen von Infizierten. Für jeden einzelnen mussten die Kontaktdaten und ggf. weitere Kontaktpersonen ermittelt werden. Jeder einzelne musste angerufen und über die weitere Verfahrensweise informiert werden.

Meine Bitte: Bringen Sie deshalb Verständnis für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf. Jeder einzelne im Fachbereich Gesundheit tut sein Bestes, um Ihre Fragen zu beantworten. Aber es ist manchmal schwierig, jedem in aller Ausführlichkeit gerecht zu werden. Daher auch diese Pressekonferenz.

Denken Sie bitte immer daran: Wir alle haben ein gemeinsames Ziel: diesem Virus nicht noch mehr Raum in unserem Leben zu geben. Deshalb: Bleiben Sie wachsam.

Und vor allem: Bleiben Sie gesund!
 

Die Fieberambulanz in der Schopenhauerstraße zieht um und ist ab Donnerstag, 15. Oktober 2020, auf dem Campus der Universitätsmedizin in der Magdeburger Straße 22 zu finden. Die Öffnungszeiten der neuen Corona-Teststation: wochentags von 9 Uhr bis 14 Uhr, samstags und sonntags von 9 Uhr bis 13 Uhr.

Zudem gibt es Testmöglichkeiten in Praxen niedergelassener Ärzte.

Bitte informieren Sie sich bzgl. aktueller Änderungen auch auf den Internetseiten der Kassenärztlichen Vereinigung.

 

 

13. Oktober 2020: Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand, die Beigeordnete für Bildung und Soziales, Katharina Brederlow, und Amtsärztin Dr. Christine Gröger haben in einer Video-Pressekonferenz über die aktuelle Corona-Virus-Situation in der Stadt Halle (Saale) informiert.

Die Pressekonferenz inklusive der Fragen der per Video zugeschalteten Medienvertreter finden Sie auf unserem YouTube-Kanal und in der Rubrik Aktuelle Clips.

Hier das Statement des Oberbürgermeisters im Wortlaut:

Am heutigen Dienstag gibt es in der Stadt Halle (Saale) drei Neuinfektionen.

Aktuell Infizierte in der Stadt: 110 (-23)
In den vergangenen 7 Tagen wurden vor Ort 27,44 (+0,41) Corona-Virus-Ansteckungen je 100.000 Einwohner gemeldet (= 7-Tage-Inzidenz).
(Der Schwellenwert für Halle liegt bei 35 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen.)

Im Krankenhaus behandelte Hallenser: 3 (-1)
davon Intensivbehandlungen: 0 (+/-0)
Anzahl der gestern durchgeführten Abstriche: 261 (+192)
davon 45 bei Reiserückkehrern

Gesamtsumme der Infizierten: 582 (+3)
Anzahl der Geheilten: 458 (+26)
Wir beklagen Tote: 14 (+/-0)
- mit dem Virus gestorben: 12 (+/-0)
- an dem Virus gestorben: 2 (+/-0)

Zu den Neuinfektionen:
Zwei Neuinfektionen betreffen Personen, die wegen Symptomen bei einem Arzt bzw. in einer Klinik vorstellig geworden sind. In beiden Fällen laufen noch Ermittlungen zu Kontaktketten und Infektionswegen.

Der dritte Fall lässt sich der Busreisegruppe in den Schwarzwald zuordnen. Hier bestand Kontakt zu einer positiv getesteten Reiseteilnehmerin. Die Neuinfizierte ist Schülerin der 11. Klasse des Georg-Cantor-Gymnasiums. Der Fachbereich Gesundheit hat Kontakt zur Schulleitung aufgenommen. Aktuell wird die Kohortenliste abgefordert und die Kohorte in Quarantäne versetzt.

Zu dem gestern gemeldeten Ehepaar sind die Kontaktermittlungen abgeschlossen. Sie reichen in andere Bundesländer und wurden an diese weitergeleitet. Weiter in eine Sportgruppe und an einen Kurs in einer Weiterbildungseinrichtung. Alle erforderlichen Maßnahmen sind eingeleitet.

Zur Situation an den Schulen:
In den vergangenen Wochen hat der Fachbereich Gesundheit immer wieder Infektionsketten ermittelt, die in Schulen, Horte oder Kindertagesstätten führen. Dies hatte eine Vielzahl von Quarantänen zur Folge, in Einzelfällen kam es auch zu vollständigen Schließungen der jeweiligen Einrichtungen.

Diese Situation sorgt in den Einrichtungen, aber vor allem bei vielen Eltern verständlicherweise für große Unsicherheit. Wir haben deshalb ein Schaubild entwickelt, das den betroffenen Familien als grundsätzliche Orientierungshilfe dienen soll. Ich möchte dazu gern einmal eine Grafik einblenden lassen.

Grafik Corona-ElternleitfadenDiese Grafik zeigt, welche Maßnahmen bei positiven Corona-Fällen in Schulen, Horten oder Kitas greifen. (Die Grafik zum Download finden Sie hier)

Wir haben die Grafik in zwei Teilbereiche untergliedert. In die Maßnahmen, die in der Familie umgesetzt werden – diese sind immer dunkelrot hinterlegt. Und die Maßnahmen, die im Umfeld von Schulen, Kitas und Horten greifen – diese sind hellrot hinterlegt.

Links sehen Sie also die Maßnahmen, die in der Familie eines positiven Corona-Falls greifen. Hier gilt immer eine Quarantäne für alle im Hausstand lebenden Personen, da es sich hier um direkte Kontaktpersonen handelt. Das Robert-Koch-Institut spricht hier von Kontaktpersonen der Kategorie I. Zum Ende der zwei Wochen erfolgt ein Abstrich für alle Personen im Hausstand. Dieser entscheidet über eine Verlängerung oder das Ende der Quarantäne.

Etwas komplexer sind die Maßnahmen in den Schulen, Kitas und Horten. Hier gilt es zunächst einmal zu unterscheiden, ob in den Einrichtungen Kohorten, also Teilgruppen, gebildet werden.

Ist dies der Fall, gelten Quarantänen nur für die direkten Kontaktpersonen. Also Personen, die Teil der Kohorte des Infizierten waren. Gibt es keine Kohorten, müssen wir leider eine Quarantäne für die gesamte Einrichtung aussprechen.

Ich möchte dies auch deshalb noch einmal herausstellen, weil Frau Brederlow in einem Schreiben – vor allem an die Träger der Horte – zuletzt noch einmal eindringlich darum gebeten hat, Kohorten zu bilden, um die Eingriffe bei einem positiven Fall so gering wie möglich zu halten.

Das Schaubild stellt die Regelmaßnahme dar. Ich möchte nicht ausschließen, dass im Einzelfall in einem besonderen Fall davon abgewichen wird.

Ich hatte in der Pressekonferenz vorige Woche schon einmal darauf hingewiesen. Unsere Maxime lautet: So viele Eingriffe wie nötig, so wenige wie möglich. Aber es muss klar sein: Je größer die Kontaktgruppen innerhalb einer Einrichtung sind, desto umfangreicher sind auch die Quarantänen.

Dies gilt übrigens ausdrücklich nicht nur für Kinder. Wir bitten deshalb zum Beispiel alle Schulen, auch in den Lehrerzimmern über entsprechende Schutzmaßnahmen nachzudenken.

Zum Thema Sicherheit und Ordnung:
Die Ordnungskräfte der Stadt haben gestern 45 Quarantäne-Kontrollen durchgeführt. Dabei wurden vier Verstöße registriert. Während Verstöße in Gaststätten oder Supermärkten Ordnungswidrigkeiten sind, stellen Verstöße gegen die Quarantäne-Anordnungen Straftaten dar. Die vier Verstöße wurden bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.

Da wir von Bürgerinnen und Bürgern vermehrt Hinweise zu fehlenden Hygienemaßnahmen in Supermärkten erhalten, werden wir unsere Kontrollen in diesem Bereich wieder verstärken. So sind Supermärkte angehalten, für Ihre Kunden Desinfektionsmittel bereitzustellen, beispielsweise zur Desinfektion von Einkaufswagen.

Dagegen – und auch dazu erreichen uns Fragen – ist das Ausfüllen von Kontaktbögen in den Gaststätten laut Eindämmungsverordnung des Landes aktuell nicht erforderlich.

Liebe Hallenserinnen und Hallenser,
wir stellen fest, dass es wieder vermehrt Fragen zum Corona-Geschehen gibt. Deshalb haben wir beschlossen, bis auf Weiteres von Montag bis Freitag wieder täglich zu dieser Pressekonferenz einzuladen.

Die 7-Tage-Inzidenz in der Stadt Halle (Saale) liegt aktuell auf einem erhöhten Niveau. Deshalb ist erhöhte Wachsamkeit erforderlich. Wir bitten Sie daher, ihren Gesundheitszustand zu beobachten und sich bei Symptomen auf das Virus testen zu lassen.

Achten Sie auf Abstand und Hygiene. Und tragen Sie bitte den Mund-Nasen-Schutz, wenn Sie in Menschenansammlungen kommen.

Die Tests können in der Fieberambulanz und den Test-Praxen der Kassenärztlichen Vereinigung durchgeführt werden. Die Liste mit den Praxen finden Sie auf der Internetseite der Stadt.

Bleiben Sie gesund!

 

 

Die Fieberambulanz in der Schopenhauerstraße ist täglich geöffnet, jeweils von 9 Uhr bis 13 Uhr.

Bitte informieren Sie sich bzgl. aktueller Änderungen auch auf den Internetseiten der Kassenärztlichen Vereinigung.

 

 12. Oktober: Am heutigen Montag gibt es in der Stadt Halle (Saale) sechs Neuinfektionen.

Aktuell Infizierte in der Stadt: 133 (+6)
In den vergangenen 7 Tagen wurden vor Ort 27,03 (+2,50) Corona-Virus-Ansteckungen je 100.000 Einwohner gemeldet (= 7-Tage-Inzidenz).
(Der Schwellenwert für Halle liegt bei 35 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen.)

Im Krankenhaus behandelte Hallenser: 4 (+/-0)
davon Intensivbehandlungen: 0 (+/-0)
Anzahl der gestern durchgeführten Abstriche: 69 (-62)
davon 13 bei Reiserückkehrern

Gesamtsumme der Infizierten: 579 (+6)
Anzahl der Geheilten: 432 (+/-0)
Wir beklagen Tote: 14 (+/-0)
- mit dem Virus gestorben: 12 (+/-0)
- an dem Virus gestorben: 2 (+/-0)

Zu den Neuinfektionen:
3 Neuinfektionen sind dem Infektionsgeschehen in der Busreisegruppe in den Schwarzwald zuzuordnen. Es handelt sich in allen Fällen um Kontaktpersonen, nicht um Reisende selbst. Ein 4. Fall betrifft einen Individualreisenden, der aus Polen zurückgekehrt ist.

Bei 2 weiteren Neuinfektionen laufen aktuell Ermittlungen des Fachbereichs Gesundheit zu Kontaktketten und Infektionswegen. Betroffen ist ein Ehepaar. Beide waren wegen Symptomen in der Fieberambulanz vorstellig geworden.

Die 7-Tage-Inzidenz in der Stadt Halle (Saale) liegt wieder auf einem erhöhten Niveau. Die Stadt bittet alle Hallenserinnen und Hallensern, ihren Gesundheitszustand zu beobachten und sich bei Symptomen auf das SARS-CoV-2-Virus testen zu lassen. Nur über ein umfangreiches Testen können Infektionen frühzeitig festgestellt und Infektionsketten in der Stadt Halle unterbrochen werden. Die Tests können in den drei Fieberambulanzen durchgeführt werden.

Die Fieberambulanz in der Schopenhauerstraße ist täglich geöffnet, jeweils von 9 Uhr bis 13 Uhr.

Bitte informieren Sie sich bzgl. aktueller Änderungen auch auf den Internetseiten der Kassenärztlichen Vereinigung.

  

 

 

19.10.2020

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