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Informationen der Stadt Halle (Saale) zum Corona-Virus vom 9. bis 15. November 2020

15. November 2020: Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand, die Beigeordnete für Bildung und Soziales, Katharina Brederlow, und Amtsärztin Dr. Christine Gröger haben in einer Video-Pressekonferenz über die aktuelle Corona-Virus-Situation in der Stadt Halle (Saale) informiert.


Den Livestream der Pressekonferenz inklusive der Fragen der per Video zugeschalteten Medienvertreter finden Sie auf unserem YouTube-Kanal sowie auf halle.de in der Rubrik Aktuelle Clips.


Hier das Statement des Oberbürgermeisters im Wortlaut:

Am heutigen Sontag gibt es in der Stadt Halle 21 Neuinfektionen.

Indikatoren zur Einschätzung der Lage in der Stadt Halle (Saale):
Die Altersaufteilung der 8 Frauen und 13 Männer stellt sich wie folgt dar:
Personen unter 18 Jahre: 7
18-30 Jahre:  7
30-50 Jahre: 4
Über 50:       3

Infizierte in der Stadt: 344 (+6): Auch heute wieder ein Spitzenwert, der höchste seit Beginn der Pandemie.
7-Tage-Inzidenz je 100.000 Einwohner: 69,44 (+/-0).
Gleichbleibend. Auch vorige Woche Sontag wurden 21 Fälle gemeldet.

Im Krankenhaus behandelte Hallenser: 38 (-2)
davon Intensivbehandlungen: 12 (+3)
Zahl der Toten: 15 (+/-0)

Weitere statistische Angaben:

-    Anzahl der gestern durchgeführten Abstriche: 91 (-305)
(keine Reiserückkehrer)
-    Gesamtsumme der Infizierten: 1.230 (+21)
-    Anzahl der Geheilten: 871 (+15)
-    Schulen in Quarantäne: 13
-    Kitas in Quarantäne: 1
-    Schüler in Quarantäne: 693 von 30.742; 2,3 Prozent
-    Lehrer in Quarantäne: 78
-    Infizierte Schüler: 8
-    Infizierte Lehrer: 10

Zu den Recherche-Ergebnissen:
Sechs Neuinfektionen sind auf berufliche Kontakte zu Infizierten zurückzuführen. Betroffen sind hier unter anderem ein Unternehmen aus der Bau-Branche, ein Unternehmen aus der Lebensmittel-Branche, ein Restaurant (mit 2 Fällen), eine Polizei-Dienststelle in einem anderen Landkreis und der Reha-Sport des SV Halle.

Neun Fälle gehen auf Infektionsgeschehen im privaten, meist familiären Umfeld zurück. Hier verzeichnen wir aber auch Kontaktketten, die in den beruflichen oder in einen Ausbildungs-Kontext hineinspielen. Dies betrifft:
o    das BG Klinikum Bergmannstrost
o    die Martin-Luther-Universität
o    und ein weiteres Bau-Unternehmen.

Ein Fall betrifft eine Mitarbeiterin des Alten- und Pflegeheims am Böllberger Weg.

Fünf Fälle betreffen Gemeinschaftseinrichtungen der Stadt. Konkret betroffen sind:
o    die Paulus Kita und die Grundschule Neumarkt – in beiden Fällen fiel der Endabstich der betroffenen Kinder positiv aus, da diese Kinder bereits unter Quarantäne standen, gibt es keine weiteren Maßnahmen in der genannten Kita und der Schule.
o    die Wolfgang-Borchert-Grundschule – hier gab es zwei weitere Fälle, es gilt Quarantäne für die Klasse 1a.
o    die Reilschule – der betroffene Schüler stand wegen Fällen in der Familie schon unter Quarantäne, somit gibt es keine Maßnahmen in der Schule.

Zum Infektionsgeschehen an der Universitätsklinik:
Aus der Uniklinik verzeichnen wir heute keine neuen Infektionsfälle. Bisher sind 1.449 Personen per Schnelltest getestet worden. Es sind seit gestern keine weiteren positiven Ergebnisse hinzugekommen. Zwei der bereits vorliegenden Schnelltests sind inzwischen per PCR-Test überprüft worden: Einer war positiv (gestern bereits berichtet), ein zweiter Test fiel inzwischen negativ aus. Für den dritten positiven Schnelltest steht das PCR-Ergebnis noch aus.

Insgesamt werden rund 4.000 Personen getestet.

Zum Thema Sicherheit und Ordnung:
Die Ordnungskräfte der Stadt haben gestern erneut die Einhaltung der Maskenpflicht in der Innenstadt kontrolliert. Es wurden vier Bußgeldverfahren eingeleitet.
Darüber hinaus erfolgten 32 Kontrollen, darunter acht Gaststätten, zwölf Park-Anlagen, eine Spielhalle, zwei Kosmetik-Studios. Hinzu kamen neun Kontrollen von Personengruppen, hier gab es drei Verstöße (alle auf dem Marktplatz).

Zum Thema Impfzentrum:
Der Pandemiestab hat die Planungen für ein Impfzentrum vorangetrieben. Dieses soll in der Magdeburger Straße 22, also an der jetzigen Teststation, eingerichtet werden. Die Räumlichkeiten bieten hervorragende Möglichkeiten, hier ohne großen Zeitverzug eine Infrastruktur aufzubauen.

Das heißt: Wenn ein Impfstoff verfügbar ist, sind wir in der Stadt Halle vorbereitet und könnten sofort mit der Impf-Offensive beginnen.

Zur Statistik:
Ausschlaggebend ist die „epidemiologische Lage“, die andauernd neu bewertet wird. Die Einschränkungen der Grundrechte sind auf das notwendige Maß zu beschränken und regelmäßig an die Erforderlichkeit der Bekämpfung von Covid-19 anzupassen. Als Kriterium neben der Zahl der Neuinfektionen gilt in der Stadt Halle ein evidenzbasierter Kriterienmix. Dazu zählt neben der Inzidenzzahl etwa die Auslastung der Kapazitäten im Gesundheitswesen und der Anteil besonders gefährdeter Personengruppen unter den Erkrankten.

Im Vorjahresvergleich haben die Deutschen im März ihre räumlichen Bewegungen bis zu 40 Prozent eingeschränkt. Gegenwärtig sind es nur zehn Prozent.

Dementsprechend länger als im Frühjahr dürfte es auch dauern, ehe die Infektionszahlen fallen.

Zu den Grafiken:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die epidemiologische Lage ist in der Stadt Halle weiter ernst. Ein exponentieller Anstieg konnte verhindert werden, die Zahlen steigen nur noch leicht. Noch führen die Maßnahmen des Bundes und der Länder aber nicht dazu, dass die Infektionszahlen sinken. Dafür ist der Beobachtungszeitraum mit zwei Wochen allerdings auch noch zu kurz.

Zur Durchführung von Versammlungen auf dem Marktplatz, auf dem Hallmarkt und dem Salzgrafenplatz:
Gemäß § 2 Abs. 8 S. 2 der Eindämmungsverordnung des Landes Sachsen-Anhalt kann bei Versammlungen von mehr als zehn angemeldeten Teilnehmern die zuständige Versammlungsbehörde nach Beteiligung der zuständige Gesundheitsbehörde die Versammlung zum Zwecke der Eindämmung des neuartigen Corona-Virus SARS-CoV-2 verbieten, beschränken oder mit infektionsschutzbedingten Auflagen versehen.
 
Am gestrigen Tag hat das Gesundheitsamt mit der Unterschrift des OB auf dieser Grundlage und der aktuellen epidemiologischen Lage folgende Auflagen der Versammlungsbehörde übermittelt:

1.    Auf dem Marktplatz, dem Hallmarkt und dem Salzgrafenplatz besteht auf der Grundlage der aktuellen Allgemeinverfügung der Stadt Halle (Saale) die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.
 
2.    Zudem besteht die Pflicht, ausreichend Abstand zu anderen Versammlungsteilnehmern zu halten. Die Corona-Pandemie hat im Frühjahr 2020 bereits nachweislich in Großstädten gezeigt, dass Großveranstaltungen im öffentlichen Raum zur Übertragung des Virus beitragen.
Der Pandemiestab der Stadt Halle (Saale) hält eine Fläche von 7 Quadratmetern/pro Person für erforderlich, damit eine Weiterverbreitung des Virus nach allergrößter Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden kann.
Deshalb ist die mögliche Personenzahl auf dem Marktplatz je Seite auf 250 Personen, auf dem Hallmarkt zwingend auf 200 Personen und auf dem Salzgrafenplatz auf 150 zu begrenzen.

3.    Nicht genutzt werden dürfen die angrenzenden Straßen und Fußwege, da diese den Anliegern, Passanten und den Kunden der Geschäfte und öffentlichen Einrichtungen vorbehalten bleiben müssen. Zudem möchte ich darauf hinweisen, dass die öffentliche Einrichtung der Stadtbibliothek und die Volkshochschule sowie das Lyonel-Feininger-Gymnasium unmittelbar an die Hallmarkt-Fläche angrenzen.
 
Das Schreiben endet mit der unmissverständlichen Erwartung an die Versammlungsbehörde, dass die Veranstalter entsprechend beauflagt werden.

Wie mir die Versammlungsbehörde inzwischen mitgeteilt hat, ist dies für die am Montag stattfindende Versammlung auf dem Hallmarkt erfolgt. Der Veranstalter hat entsprechende Auflagen erhalten.

Zudem erwartet die Stadt, dass das Landes-Versammlungsgesetz umgesetzt wird. Stellt sich bei Durchführung der Versammlung heraus, dass die öffentliche Sicherheit unmittelbar gefährdet ist, kann es zur Auflösung der Versammlung kommen. Sollte es soweit kommen – was ich nicht hoffe – und die Auflagen nicht eingehalten werden, erwartet die Stadt Halle von der Versammlungsbehörde ein sofortiges Einschreiten, auf der Grundlage des Prinzips der Verhältnismäßigkeit.

Liebe Hallenserinnen und Hallenser,
der Pandemiestab hat heute das Team um Magdalena Gatz vom Evangelischen Bildungs- und Projektzentrum Villa Jühling e.V. als Corona-Helden des Tages ausgewählt. Trotz der vorübergehenden pandemiebedingten Einstellung vieler Angebote in der Jugendbegegnungsstätte im Lachsweg 9 in Heide-Nord halten Magdalena Gatz und ihr siebenköpfiges Team den Kontakt zu Kindern, Jugendlichen und Familien im Stadtteil. Telefonisch stehen sie als Ansprechpartner zum Zuhören und Reden, für Hilfestellungen im Alltag und für das Erklären der Corona-Regeln zur Verfügung. Die Kontaktnummern können über die E-Mail-Adresse halle-nord@villajuehling.de erfragt werden. Außerdem bietet das Villa-Jühling-Team noch einen besonderen Service für Schülerinnen und Schüler an: Wer zu Hause keine Möglichkeit zum Ausdrucken von schulischen Arbeitsblättern hat, kann diese per E-Mail an die Jugendbegegnungsstätte schicken und dort ausdrucken lassen.

Liebe Hallenserinnen und Hallenser, bitte senden Sie uns auch weiter den Namen Ihrer Corona-Heldin oder Ihres Corona-Helden und erklären Sie uns kurz, wie sich die Betreffende oder der Betreffende in der Corona-Zeit einbringt. Der Pandemiestab wir dann entscheiden.
Wir freuen uns weiter auf Ihre Zuschriften an die Pressestelle hier im Ratshof, Marktplatz 1, 06108 Halle (Saale) oder per E-Mail an: pressestelle@halle.de
Ich wünsche mir: Helfen Sie einander. Bleiben Sie zuversichtlich.
Wichtig ist, Akzeptanz für die Maßnahmen in der Bevölkerung zu bekommen. Deshalb ist es wichtig, die Bürgerinnen und Bürger tagaktuell zu informieren.
 
Regeln zeigen nur dann Wirkung, wenn die Bürger mitwirken.

Und bleiben Sie vor allem gesund!
  


14. November 2020: Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand, die Beigeordnete für Bildung und Soziales, Katharina Brederlow, und Amtsärztin Dr. Christine Gröger haben in einer Video-Pressekonferenz über die aktuelle Corona-Virus-Situation in der Stadt Halle (Saale) informiert.

Den Livestream der Pressekonferenz inklusive der Fragen der per Video zugeschalteten Medienvertreter finden Sie auf unserem YouTube-Kanal sowie auf halle.de in der Rubrik Aktuelle Clips.

Hier das Statement des Oberbürgermeisters im Wortlaut:

Neuinfektionen am heutigen Samstag: 32

Indikatoren zur Einschätzung der Lage in der Stadt Halle (Saale):
1.    Neuinfektionen in der Stadt: 32. Die Altersaufteilung der 15 Frauen und 17 Männer stellt sich wie folgt dar:
Personen unter 18 Jahre:  4
18-30 Jahre:  8
30-50 Jahre:  9
Über 50:       11

2.    Infizierte in der Stadt: 338 (+11): Höchster Wert seit Beginn der Pandemie.

3.    7-Tage-Inzidenz je 100.000 Einwohner: 69,44 (+2,91). Auch die Inzidenz ist auf einen Rekordwert gestiegen. Vorige Woche Samstag wurden 25 Fälle gemeldet.

4.    Im Krankenhaus behandelte Hallenser: 40 (+6), ebenfalls ein neuer Spitzenwert
davon Intensivbehandlungen: 9 (-2)

5.    Zahl der Toten: Zu beklagen 15 (+/-0)

Weitere statistische Angaben
Anzahl der gestern durchgeführten Abstriche: 396 (+98)
(davon 18 bei Reiserückkehrern, in der von uns geführten Statistik haben wir damit gestern die Marke von 40.000 Tests erreicht, hinzu kommen die Tests der Kliniken)
Gesamtsumme der Infizierten: 1.209 (+32)
Anzahl der Geheilten: 856 (+21)

Zu den Recherche-Ergebnissen:
-    Zehn Neuinfektionen sind auf berufliche Kontakte zu Infizierten zurückzuführen. Hierbei ergibt sich ein breit gestreutes Bild in unterschiedliche Wirtschaftsbereiche und Unternehmen. 
-    Fünf Fälle gehen auf Infektionsgeschehen im privaten, meist familiären Umfeld zurück.
-    Acht Fälle sind dem Infektionsgeschehen in der Universitätsklinik zuzuorden, darauf komme ich im Anschluss noch einmal zurück.
-    In vier Fällen sind Studierende betroffen, drei Fälle sind der MLU zuzuordnen, einer ist in einer wissenschaftlichen Einrichtungen in der Stadt tätig.
-    Im Fall einer Patientin laufen noch Ermittlungen zum Infektionshintergrund. Sie war bei einem Arzt zum Test vorstellig geworden.
-    Vier Fälle betreffen Gemeinschaftseinrichtungen der Stadt. Konkret betroffen sind:
o    die Kita Vier Jahreszeiten – hier gilt eine Quarantäne für die Kohorte.
o    eine Ausbildungsklasse für Erzieherinnen und Erzieher des Europäischen Bildungswerks – letzter Schultag war im Oktober, so dass keine weiteren Maßnahmen erforderlich sind.
o    die Latina – Jahrgangsstufe 12, hier wurden Quarantänen ausgesprochen.
o    die Schule „Am Lebensbaum“ – da die infizierte Person bereits unter Quarantäne stand, sind hier keine weiteren Maßnahmen für die Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte erforderlich.

Zum Infektionsgeschehen an der Universitätsklinik:
Auch heute verzeichnen wir 8 neue Infektionsfälle an der Universitätsklinik. Als Konsequenz hat die Klinikleitung in Abstimmung mit dem Fachbereich Gesundheit die Klinik-Kapazitäten teilweise auf 60 Prozent gesenkt.

Wie bereits gestern berichtet, hat die Uniklinik damit begonnen, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einem Schnelltest zu unterziehen, um einen Überblick über das Infektionsgeschehen zu erhalten. Heute Morgen hat die Uniklinik die Testung von 1.300 Personen übermittelt. Drei Schnelltests waren positiv, einer dieser drei Tests wurde inzwischen durch eine PCR-Überprüfung bestätigt.

Insgesamt werden rund 4.000 Personen getestet. Diese Test-Offensive wird Zeit benötigen, wir rechnen bis Mitte kommender Woche mit einem Überblick über die Ergebnisse.

Zum Thema Sicherheit und Ordnung:
Die Ordnungskräfte der Stadt haben gestern erneut die Einhaltung der Maskenpflicht in der Innenstadt kontrolliert. Es wurde 26 Bußgeldverfahren eingeleitet.
Darüber hinaus erfolgten Kontrollen in einer Gaststätte, in drei Fitnessstudios und bei einer privaten Veranstaltung. Dabei wurden keine Verstöße festgestellt. Hinzu kamen 30 Quarantäne-Kontrollen und eine Kontrolle einer Personenansammlungen (am Pinguinbrunnen). Im Rahmen der Ansammlung wurden zwei Anzeigen erstellt.

Liebe Hallenserinnen und Hallenser,
heute wollen wir das Team des Ergo- und Physio-Therapiezentrums Nord in der Trothaer Straße 102 als Corona-Helden ehren. Wir wollen damit stellvertretend allen Therapeutinnen und Therapeuten danken, die in diesen schwierigen Zeiten viel mehr als „nur“ ihre medizinischen Aufgaben wahrnehmen.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter Leitung von Silvia Leschnik helfen nicht nur mit ihrem therapeutischen Können zahlreichen Patientinnen und Patienten. Ihre Arbeit geht weit über die medizinische Hilfe hinaus. Sie machen ihren Patientinnen und Patienten Mut, bewahren Geduld und strahlen Optimismus aus – Dinge, die in diesen Zeiten besonders wichtig für uns alle sind.

Liebe Frau Leschnik, vielen Dank und einen herzlichen Gruß des Pandemie-Stabes an Ihr ganzes Team.

Liebe Hallenserinnen und Hallenser, bitte senden Sie uns auch weiter den Namen Ihrer Corona-Heldin oder Ihres Corona-Helden und erklären Sie uns kurz, wie sich die Betreffende oder der Betreffende in der Corona-Zeit einbringt. Der Pandemiestab wir dann entscheiden.
Wir freuen uns weiter auf Ihre Zuschriften an die Pressestelle hier im Ratshof, Marktplatz 1, 06108 Halle (Saale) oder per E-Mail an: pressestelle@halle.de

Ich wünsche mir: Helfen Sie einander. Bleiben Sie zuversichtlich.
Und bleiben Sie vor allem gesund!



13. November 2020: Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand, die Beigeordnete für Bildung und Soziales, Katharina Brederlow, und Amtsärztin Dr. Christine Gröger haben in einer Video-Pressekonferenz über die aktuelle Corona-Virus-Situation in der Stadt Halle (Saale) informiert.

Den Livestream der Pressekonferenz inklusive der Fragen der per Video zugeschalteten Medienvertreter finden Sie auf unserem YouTube-Kanal sowie auf halle.de in der Rubrik Aktuelle Clips.


Hier das Statement des Oberbürgermeisters im Wortlaut:

Am heutigen Freitag haben wir in der Stadt Halle (Saale) 31 Neuinfektionen.

Die Indikatoren zur Einschätzung der Lage in der Stadt Halle (Saale):
1.  Neuinfektionen in der Stadt: 31.
Die Altersaufteilung der 15 Frauen und 16 Männer. Die Alters-Aufteilung stellt sich wie folgt dar:
Personen unter 18 Jahre: 3
18-30 Jahre: 8
30-50 Jahre: 9
Über 50: 11

2.  Infizierte in der Stadt: 327 (+6). Dies ist der zweithöchste Wert seit Beginn der Pandemie.
Den Höchststand hatten wir am 7. November 2020 mit 333.

3.  Die 7-Tage-Inzidenz je 100.000 Einwohner: 66,53 (+0,83).
Die Inzidenz ist leicht gestiegen, weil vorige Woche Freitag 29 Fälle gemeldet wurden.

4.  Im Krankenhaus behandelte Hallenser: 34 (+5)
davon Intensivbehandlungen: 11 (+1)

5.    Zahl der Toten: Zu beklagen 15 (+/-0)

Weitere statistische Angaben:
Anzahl der gestern durchgeführten Abstriche: 298 (-91)
Gesamtsumme der Infizierten: 1.177 (+31)
Anzahl der Geheilten: 835 (+25)

Zu den Recherche-Ergebnissen:
21 Neuinfektionen sind auf private Kontakte zu Infizierten zurückzuführen, in 19 dieser Fälle lag das Infektionsgeschehen dabei innerhalb der eigenen Familie. Zwei Fälle sind auf den Bekanntenkreis zurückzuführen.
Drei Fälle sind dem Infektionsgeschehen in der Universitätsklinik zuzuorden, darauf komme ich im Anschluss noch einmal zurück.
Vier weitere Fälle stammen aus dem Cura-Seniorencentrum Lutherbogen, dies betrifft drei Bewohnerinnen und eine Mitarbeiterin.
Zwei Fälle haben einen beruflichen Hintergrund. Ein Betroffener ist aus dienstlichen Gründen aus Polen eingereist. In einem Fall ist ein Mitarbeiter einer wissenschaftlichen Einrichtung betroffen.
Eine Patientin wurde stationär aufgenommen. Hier laufen noch Ermittlungen zum Infektionshintegrund.

Zum Infektionsgeschehen an der Universitätsklinik:
Auch heute verzeichnen wir wieder drei neue Infektionsfälle an der Uniklinik. Der Fachbereich Gesundheit und die Klinikleitung stehen in engem Austausch und stimmen sich angesichts des Infektionsgeschehen über die nötigen Maßnahmen ab. Die Uniklinik hat heute damit begonnen, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einem Schnelltest zu unterziehen. Insgesamt werden rund 4.000 Personen getestet. Wir erwarten bis Mitte kommender Woche die Ergebnisse.

Ich möchte an dieser Stelle ausdrücklich die Zusammenarbeit aller Kliniken der Stadt lobend erwähnen. So hat sich das Elisabeth-Krankenhaus bereiterklärt, fünf Covid-19-Patienten aus dem UKH kurzfristig zu übernehmen, um eine Entlastung an der Uniklinik zu schaffen. Der Transport der Patienten wurde gemeinsam mit der Stadt und dem Rettungsdienst vollzogen.

Die Kooperation und gegenseitige Unterstützung aller Beteiligten im medizinischen Sektor in unserer Stadt ist vorbildlich. Es ist ein Zeichen, wie man gemeinsam für ein Ziel kämpft, nämlich das Eindämmen und Beherrschen des Virus. Dafür allen mein großes Dankeschön.

Zum Thema Sicherheit und Ordnung:
Die Ordnungskräfte der Stadt haben gestern erneut die Einhaltung der Maskenpflicht in der Innenstadt kontrolliert. Es wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet.

Darüber hinaus erfolgten 39 Kontrollen in einem Geschäft, zwei Gaststätten, elf Fitnessstudios, vier Sport- und Freizeiteinrichtung sowie in einer Spielhalle. Dabei wurden drei Verstöße festgestellt. Hinzu kamen 18 Quarantäne-Kontrollen und zwei Kontrollen von Personenansammlungen: Hier wurden keine Verstöße festgestellt.
 

Zum Semesterstart an der Martin-Luther-Universität:
An der Martin-Luther-Universität hat Anfang November das Semester begonnen – mit rund 20.500 Studierenden, darunter etwa 3.400 Erstsemester. Bisher verlief das Semester reibungslos; Studierende sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verhalten sich sehr verantwortungsvoll.

Die MLU führt das Semester als Hybrid-Semester durch. Das heißt, es werden Lehrveranstaltungen sowohl als Präsenz- als auch als Online-Veranstaltungen angeboten. Präsenzveranstaltungen finden dabei auch in Großsälen wie im Steintor-Varieté, in der Händel-Halle und im Volkspark mit maximal 100 Personen statt. Es gilt grundsätzlich der 1,5 Meter-Abstand und Maskenpflicht.

Die MLU arbeitet zudem mit einem umfassenden Pandemie-Konzept. So sind zur Sicherstellung der Hygiene- und Abstandsregeln studentische Hilfskräfte im Einsatz: Sie sind durch spezielle MLU-Westen in Grün erkennbar. Zudem gibt es eine Smartphone-App, mit deren Hilfe Studierende mit ihrem Studierenden-Ausweis beim Betreten und Verlassen einer Lehrveranstaltung registriert werden können.

Nach knapp zwei Wochen Semesterbetrieb hat der Fachbereich Gesundheit bisher lediglich fünf Infektionsfälle an der MLU verzeichnet. Diese Zahl bestätigt das sehr gute Konzept an der MLU. Der Rektor der MLU und der Pandemiestab sind weiterhin in ständigem Kontakt.

Liebe Hallenserinnen und Hallenser,
heute haben wir – wie ich finde – eine ganz besondere Corona-Heldin. Unser Dankeschön geht in die Sankt-Mauritius-Sekundarschule in der Jamboler Straße: konkret an die Schülerin Lilly Eve Eichler.

Die Schülerin lernt in der 10/2 und betreut seit März einen zur Risikogruppe gehörenden Mitschüler, der nicht am Präsenzunterricht teilnehmen kann. Lilly Eve Eichler bedient einen Laptop, damit der Mitschüler das Unterrichtsgeschehen von zu Hause aus live verfolgen kann. Jeden Morgen installiert sie den Laptop, wählt den Schüler online an, begrüßt ihn herzlich.

Ist ein Wechsel in ein Fachkabinett erforderlich, kümmert sich Lilly ebenfalls und sorgt für die Online-Verbindung. Zudem sendet sie ihrem Mitschüler die Mitschriften und nötige Arbeitsblätter. So ermöglicht sie ihm einen „fast“ normalen Schultag.

Liebe Lilly, der Pandemie-Stab findet Deinen Einsatz ganz wunderbar. Er zeigt, wie wichtig Solidarität und Hilfsbereitschaft sind. Dein Engagement ist ein ganz toller Beitrag dafür, herzlichen Dank.
 
Liebe Hallenserinnen und Hallenser, bitte senden Sie uns auch weiter den Namen Ihrer Corona-Heldin oder Ihres Corona-Helden und erklären Sie uns kurz, wie sich die Betreffende oder der Betreffende in der Corona-Zeit einbringt. Der Pandemiestab wir dann entscheiden.

Wir freuen uns weiter auf Ihre Zuschriften an die Pressestelle hier im Ratshof, Marktplatz 1, 06108 Halle (Saale) oder per E-Mail an: pressestelle@halle.de

Ich wünsche mir: Helfen Sie einander. Bleiben Sie zuversichtlich.

Und bleiben Sie vor allem gesund!
 


12. November 2020: Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand, die Beigeordnete für Bildung und Soziales, Katharina Brederlow, und Amtsärztin Dr. Christine Gröger haben in einer Video-Pressekonferenz über die aktuelle Corona-Virus-Situation in der Stadt Halle (Saale) informiert.

Den Livestream der Pressekonferenz inklusive der Fragen der per Video zugeschalteten Medienvertreter finden Sie auf unserem YouTube-Kanal sowie auf halle.de in der Rubrik Aktuelle Clips.


Hier das Statement des Oberbürgermeisters im Wortlaut:

Am heutigen Donnerstag gibt es in der Stadt Halle (Saale) 23 Neuinfektionen.

Aktuell Infizierte in der Stadt: 321 (+11)
In den vergangenen 7 Tagen wurden vor Ort 65,70 (-1,66) Corona-Virus-Ansteckungen je 100.000 Einwohner gemeldet (= 7-Tage-Inzidenz).
(Schwellenwert für Halle: 35 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen.)

Im Krankenhaus behandelte Hallenser: 29 (+/-0)
davon Intensivbehandlungen: 10 (+/-0)
Anzahl der gestern durchgeführten Abstriche: 389 (+78)

Gesamtsumme der Infizierten: 1.146 (+23)
Anzahl der Geheilten: 810 (+12)
Wir beklagen Tote: 15 (+/-0)
- mit dem Virus gestorben: 13 (+/-0)
- an dem Virus gestorben: 2 (+/-0)

Zu den 23 Neuinfektionen:
Bei den 23 Neuinfizierten handelt es sich um neun Frauen und 14 Männer. Die Alters-Aufteilung stellt sich wie folgt dar:

Personen unter 18 Jahre: 3
18-30 Jahre: 8
30-50 Jahre: 8
Über 50: 4

Zu den Recherche-Ergebnissen:
16 Fälle sind Kontakten im privaten Umfeld zuzuordnen. Die Ermittlungen haben in diesen Fällen zudem Kontaktketten in folgende Einrichtungen ergeben:
-  in ein Geburtshaus; hier wurde für alle Kontaktpersonen Quarantäne ausgesprochen.
-  in die Schule des 2. Bildungswegs – hier laufen aktuell noch die Ermittlungen, nach Abschluss wird über die notwendigen Maßnahmen entschieden.
-  in die Förderschule Am Lebensbaum – auch hier laufen aktuell noch die Ermittlungen, nach Abschluss wird über die notwendigen Maßnahmen entschieden.
-  und in die Grundschule Westliche Neustadt, hier wurde gestern bereits über die Quarantäne für alle 1. Klassen der Schule berichtet.

Sieben Fälle haben berufliche Hintergründe. In einem Fall lag eine dienstliche Reise in die Schweiz vor. Zudem betroffen sind die Feuerwehr in einem anderen Landkreis (Gardelegen), die Deutsche Bahn, der Zoll, ein Call-Center, das Cura-Seniorenheim und die Stadtverwaltung. Darauf komme ich nachher noch einmal zurück.

Zur Inzidenz:
Die Inzidenz ist heute leicht gesunken auf 65,70. Beim Blick auf die Grafik wird klar, dass sich das Infektionsgeschehen seit Beginn unserer Maßnahmen durch die 6. Allgemeinverfügung auf einem konstanten Niveau eingependelt hat.

Wir erleben aktuell eine „Plateau-Phase“, die Hoffnung macht, dass die Werte in den nächsten Wochen wieder unter die Grenze von 50 sinken können.

Wir reden an dieser Stelle oft über Quarantänen, die an Gemeinschaftseinrichtungen greifen. Zu Verdeutlichung: Wir haben in der Stadt aktuell 30.742 Schülerinnen und Schüler. Davon befinden sich gegenwärtig 697 in Quarantäne, das sind 2,26 Prozent. Zudem befinden sich 96 Lehrer in Quarantäne.

Dies zeigt, dass der Bildungsbereich in der Stadt Halle auch in dieser schwierigen Situation aktuell funktioniert. Das liegt auch an der sehr guten Vorbereitungen durch die Schulleitungen und Lehrkräfte.

Zur Testoffensive in den Alten- und Pflegeheimen:
Zur gestrigen Rückfragen über die Anzahl postiver Schnelltests möchten wir darauf hinweisen, dass uns die Testungen in den Alten- und Pflegeheimen im Böllberger Weg und dem Cura-Seniorenzentrum bereits seit Beginn der vergangenen Woche beschäftigt haben. Diese haben sich in der Zahl am Sonntag wiedergefunden, gehören aber nicht in die Auswertung der eigentlichen Schnelltest-Offensive. Dort wurde 18 positive Schnelltests ermittelt.
Dies sind die offiziellen amtlichen Zahlen der Stadt. Die Kommunikation einzelner Einrichtungen wird die Stadt nicht kommentieren.

Zum Thema Sicherheit und Ordnung:
Die Ordnungskräfte der Stadt haben gestern erneut die Einhaltung der Maskenpflicht in der Innenstadt kontrolliert. Es wurden zehn Bußgeldverfahren eingeleitet.

Darüber hinaus erfolgten Kontrollen in fünf Geschäften und vier Gaststätten. Hinzu kommen elf Quarantäne-Kontrollen. Dabei wurden keine Verstöße festgestellt.

Gestern wurde zudem die Frage gestellt nach der Höhe der Bußgelder, die im Zusammenhang mit der Maskenpflicht bisher eingenommen worden sind.

Die 6. Allgemeinverfügung, mit der die Maskenpflicht in Teilen der Stadt eingeführt worden ist, ist heute vor drei Wochen in Kraft getreten. Wir haben diese zunächst mit Verwarnungen kontrolliert und sind erst später zu Bußgeld-Verfahren übergangen. Da in jedem eingeleiteten Verfahren der Betroffene zunächst gehört werden muss und auch die Möglichkeit zum Einspruch besteht, sind von den 170 eingeleiteten Verfahren bisher erst zwei abgeschlossen worden. Beide Bußgelder beliefen sich auf jeweils 50 Euro.

Über den gesamten Zeitraum der Pandemie seit März 2020 hat die Stadt 1.251 Verfahren zu allgemeinen Verstößen  eingeleitet. Davon sind 234 über eine Gesamtsumme von 50.129 Euro abgeschlossen.

Zum Thema Universitätsklinikum:
Am UKH gibt es weiterhin ein aktives Infektionsgeschehen. Zur Eindämmung stehen die Krankenhausleitung und die Stadt unmittelbar in Kontakt und stimmen die jeweils erforderlichen Maßnahmen ab.

Zum Thema Stadtverwaltung:
Ich habe bereits eingangs einen Infektionsfall in der Stadtverwaltung erwähnt. Wir verfolgen das aktuelle Infektionsgeschehen in der Verwaltung sehr genau und haben auch die aktuelle Quarantäne-Situation ausgewertet. Stand gestern Abend verzeichnen wir eine Corona-Infektion, neun Bedienstete der Stadtverwaltung sind gegenwärtig in Quarantäne.

In diesem Zuge haben wir beschlossen, ab heute unsere Quartierbüros im Norden, Osten und Süden der Stadt vorerst zu schließen. Hintergrund ist, dass wir uns angesichts des erhöhten Infektionsgeschehens auch als Stadtverwaltung in der Pflicht sehen, den Betrieb mit Publikumsverkehr auf das Notwendige zu beschränken.

Die Verwaltungsdienstleistungen stehen den Bürgerinnen und Bürgern selbstverständlich weiter zur Verfügung. Termine werden über das Online-Verfahren und telefonisch vergeben. Allgemeine Fragen können Sie an das Bürgertelefon unter der 115 richten.

Liebe Hallenserinnen und Hallenser,
heute geht unser Dankeschön an die ehrenamtlichen Helfer vom Verband der Migrantinnen-Organisationen e.V. (VeMo) Halle. Stellvertretend möchte ich Herrn Hrach Kaloustian, Herrn Michael Männicke und Frau Abir Khalil nennen.

Sie begleiten trotz Pandemie Geflüchtete zu Arzt-Terminen und unterstützen beim Übersetzen von Behördenbriefen oder geben Hilfestellung beim Erstellen von Lebensläufen und Bewerbungsunterlagen. Mit dem Online-Angebot „Deutsch trainieren“ sorgen sie dafür, dass der Deutsch-Unterricht auch unter Pandemie-Bedingungen kontinuierlich fortgesetzt werden kann. Großer Nachfrage erfreuen sich die selbstgenähten Masken, die die Teilnehmerinnen im Nähkurs für geflüchtete Frauen und Kinder gefertigt haben und bis heute in Halle-Neustadt an Geflüchtete ausgeben.

Herzlichen Dank für ihr solidarisches Miteinander, in einer Zeit, die für uns alle nicht leicht ist.
Liebe Hallenserinnen und Hallenser, bitte senden Sie uns auch weiter den Namen Ihrer Corona-Heldin oder Ihres Corona-Helden und erklären Sie uns kurz, wie sich die Betreffende oder der Betreffende in der Corona-Zeit einbringt. Der Pandemiestab wir dann entscheiden.

Wir freuen uns weiter auf Ihre Zuschriften an die Pressestelle hier im Ratshof, Marktplatz 1, 06108 Halle (Saale) oder per E-Mail an: pressestelle@halle.de

Ich wünsche mir: Helfen Sie einander. Bleiben Sie zuversichtlich.

Und bleiben Sie vor allem gesund!


11. November 2020: Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand, die Beigeordnete für Bildung und Soziales, Katharina Brederlow, und Amtsärztin Dr. Christine Gröger haben in einer Video-Pressekonferenz über die aktuelle Corona-Virus-Situation in der Stadt Halle (Saale) informiert.

Den Livestream der Pressekonferenz inklusive der Fragen der per Video zugeschalteten Medienvertreter finden Sie auf unserem YouTube-Kanal und auf halle.de in der Rubrik Aktuelle Clips.


Hier das Statement des Oberbürgermeisters im Wortlaut:

Am heutigen Mittwoch gibt es in der Stadt Halle (Saale) 22 Neuinfektionen.

Aktuell Infizierte in der Stadt: 310 (+6)
In den vergangenen 7 Tagen wurden vor Ort 67,36 (-0,42) Corona-Virus-Ansteckungen je 100.000 Einwohner gemeldet (= 7-Tage-Inzidenz).
(Schwellenwert für Halle: 35 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen.)
Die Warnstufe bleibt bei Rot. 

Im Krankenhaus behandelte Hallenser: 29 (+2)
davon Intensivbehandlungen: 10 (+2)
Anzahl der gestern durchgeführten Abstriche: 311 (-105)
davon 4 bei Reiserückkehrern

Gesamtsumme der Infizierten: 1.123 (+22)
Anzahl der Geheilten: 798 (+16)
Wir beklagen Tote: 15 (+/-0)
- mit dem Virus gestorben: 13 (+/-0)
- an dem Virus gestorben: 2 (+/-0)

Zu den 22 Neuinfektionen:
Bei den 22 Neuinfizierten handelt es sich um 13 Frauen und neun Männer. Die Alters-Aufteilung stellt sich wie folgt dar:
Personen unter 18 Jahre: 0
18-30 Jahre: 11
30-50 Jahre: 4
Über 50: 7

Zu den Recherche-Ergebnissen:
-   Vier Fälle sind dem Infektionsgeschehen an der Universitätsklinik zuzuordnen. Hier sind in der Summe inzwischen 28 positive Fälle aufgetreten.
-   Sieben Fälle sind über private Kontakte zu Infizierten zu erklären. Betroffen ist hier unter anderem eine Studentin der TH Merseburg. Dazu erfolgen aktuell weitere Ermittlungen.
-    Ein Fall betrifft einen Reiserückkehrer.
-    Ein Fall betrifft einen beruflichen Kontext; betroffen ist ein Übersetzer.
-    In acht Fällen haben sich Patienten bei niedergelassenen Ärzten oder in Kliniken vorgestellt. Hier liegen noch keine Ergebnisse zu möglichen Infektionswegen vor.
-    Ein Fall betrifft das Cura-Seniorencentrum, in dem bereits ein Infektionsgeschehen bekannt war.

Zur Test-Offensive in den Alten- und Pflegeheimen:
Uns liegen inzwischen aus allen Alten- und Pflegeheimen die Berichte zu den Schnelltests vor. Insgesamt wurden 3.239 Bewohnerinnen und Bewohnern sowie 2.325 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den 51 Einrichtungen der Stadt getestet.

Es bleibt bei den 18 positiven Schnelltests, über die wir bereits informiert haben. 14 dieser Befunde betreffen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, diese waren auch im PCR-Nachtest allesamt positiv. Vier Schnelltests stammen von Bewohnerinnen und Bewohnern, hier liegen die PCR-Ergebnisse noch nicht vor.

Im Ergebnis haben hat Testserie in Alten- und Pflegeheimen 18 Fälle zum Vorschein gebracht, die wir unverzüglich absondern konnten.  Ansonsten hätten wir diese erst viel später bemerkt.

Zum Thema Sicherheit und Ordnung:
Die Ordnungskräfte der Stadt haben gestern erneut die Einhaltung der Maskenpflicht in der Innenstadt kontrolliert. Es wurden 21 Bußgeldverfahren eingeleitet.

Darüber hinaus erfolgten Kontrollen in sieben Geschäften und elf Gaststätten. Hinzu kommt die Kontrolle einer Personenansammlung auf dem Marktplatz. Insgesamt wurden fünf Verstöße festgestellt: einer in einer Gaststätte, vier im Rahmen der Personenansammlung.

Zu unseren Telefon-Hotlines:
Wir hatten gestern ein Rekord-Aufkommen von 3.779 Anrufen an unseren Hotlines. 2.297 gingen am Bürgertelefon 115 ein, 1.482 an der Corona-Hotline.

Den großen Informationsbedarf möchte ich noch einmal zum Anlass nehmen und auf die beiden Hotlines hinweisen. Alle allgemeinen Fragen an die Verwaltung werden unter der Rufnummer 115 bearbeitet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind erreichbar von Montag bis Freitag von 8 Uhr bis 18 Uhr.

Unter der 0345 / 221 3238 werden alle Anfragen zum Thema Corona gebündelt. Die Hotline ist an sieben Tagen die Woche besetzt, wochentags von 8 Uhr 18 Uhr, an den Wochenenden von 8 Uhr bis 16 Uhr.

Zum Thema Fitnessstudios:
Nach der geltenen Eindämmungsverordnung sind Fitnessstudios nicht für den Publikumsverkehr geöffnet. Ausgenommen davon sind aber private Sportanlagen, wenn dort Individualsport betrieben wird, also allein, zu zweit oder mit Personen aus dem eigenen Hausstand. Das gilt auch für den Rehabilitationssport.

Morgen um 18 Uhr werden wir zu diesem Thema eine Videokonferenz mit den Studiobetreibern anbieten. Anmeldung können bis morgen 15 Uhr erfolgen unter repraesentation@halle.de.

Zum Thema Weihnachtsmarkt:
Wir hatten bereits informiert, dass der Weihnachtsmarkt diesem Jahr klein, aber fein gestaltet wird. Derzeit erfolgen hierzu die Vorbereitungen, gemeinsam mit dem Stadtmarketing. Einen Ausschank von alkoholischen Getränken wird es nicht geben.

Liebe Hallenserinnen und Hallenser,
heute möchten wir Sabine Knöfel als Corona-Heldin des Tages ehren. Als ehrenamtliche Sozialarbeiterin im Mehrgenerationenhaus „Pusteblume“, Zur Saaleaue 51, in Halle-Neustadt berät Sabine Knöfel Menschen zu den Themen Vorsorge und Pflege.

Sie unterstützt bei Behördengängen und bei der Beantragung von Schwerbehindertenausweisen. Da diese Beratungen aufgrund der aktuellen Bedingungen nur noch eingeschränkt im Mehrgenerationenhaus stattfinden können, hat sie sich entschlossen, ihre Beratungen um eine Online-Angebot zu ergänzen. Im Home-Office steht sie Hilfesuchenden zur Verfügung und ist unter der E-Mail-Adresse sabine.knoefel@web.de zu erreichen.

Liebe Frau Knöfel, herzlichen Dank für Ihr Engagement und ihren Einsatz.

Liebe Hallenserinnen und Hallenser, bitte senden Sie uns auch weiter den Namen Ihrer Corona-Heldin oder Ihres Corona-Helden und erklären Sie uns kurz, wie sich die Betreffende oder der Betreffende in der Corona-Zeit einbringt. Der Pandemiestab wir dann entscheiden.

Wir freuen uns weiter auf Ihre Zuschriften an die Pressestelle hier im Ratshof, Marktplatz 1, 06108 Halle (Saale) oder per E-Mail an: pressestelle@halle.de

Ich wünsche mir: Helfen Sie einander. Bleiben Sie zuversichtlich.

Und bleiben Sie vor allem gesund!



10. November 2020: Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand, die Beigeordnete für Bildung und Soziales, Katharina Brederlow, und Amtsärztin Dr. Christine Gröger haben in einer Video-Pressekonferenz über die aktuelle Corona-Virus-Situation in der Stadt Halle (Saale) informiert.

Den Livestream der Pressekonferenz inklusive der Fragen der per Video zugeschalteten Medienvertreter finden Sie auf unserem YouTube-Kanal und auf halle.de in der Rubrik Aktuelle Clips.

Hier das Statement des Oberbürgermeisters im Wortlaut:

Am heutigen Dienstag gibt es in der Stadt Halle (Saale) 21 Neuinfektionen.

Aktuell Infizierte in der Stadt: 304 (-5)
In den vergangenen 7 Tagen wurden vor Ort 67,78 (+/-0,00) Corona-Virus-Ansteckungen je 100.000 Einwohner gemeldet (= 7-Tage-Inzidenz).
(Schwellenwert für Halle: 35 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen.)
Die Inzidenz ist identisch, weil vorige Woche Dienstag ebenfalls 21 Fälle gemeldet wurden.

Im Krankenhaus behandelte Hallenser: 27 (+2)
davon Intensivbehandlungen: 8 (+/-0)
Anzahl der gestern durchgeführten Abstriche: 416 (+344)
davon 16 bei Reiserückkehrern

Gesamtsumme der Infizierten: 1.101 (+21)
Anzahl der Geheilten: 782 (+26)
Wir beklagen Tote: 15 (+/-0)
- mit dem Virus gestorben: 13 (+/-0)
- an dem Virus gestorben: 2 (+/-0)

Zusammenfassend: Die Gesamt-Inzidenz ist weiter auf Höchststand, die Ü-50-Inzidenz erreicht einen neuen Höchststand: 27,03. Ebenso mussten noch nie so viele Hallenser im Krankenhaus behandelt werden: 27. Wir sind in der Warnstufe Rot.

Zu den 21 Neuinfektionen:
Bei den 21 Neuinfizierten handelt es sich um 8 Frauen und 13 Männer. Die Alters-Aufteilung stellt sich wie folgt dar:

Personen unter 18 Jahre: 8
18-30 Jahre: 2
30-50 Jahre: 6
Über 50: 5

Zu den Recherche-Ergebnissen:
In elf Fällen sind Gemeinschaftseinrichtungen betroffen. Daraus folgen Quarantäne-Maßnahmen in sieben Schulen und einer Kita. Konkret geht es um:

- das Christian-Wolff-Gymnasium
Quarantäne für Klassen 9a und 8b (betrifft insgesamt 47 Schülerinnen und Schüler sowie 13 Lehrkräfte)

- die Sportschulen
Quarantäne für die Klassen 7/1 und 12 (betrifft 17 Schülerinnen und Schüler; weitere Ermittlungen bzgl. Lehrkräften laufen)

- IGS Am Steintor
betroffen ist die Jahrgangsstufe 11 – Quarantäne-Umfang noch in Abstimmung mit der Schulleitung

- Saaleschule 
die Infektion betrifft eine Lehrkraft, Quarantäne-Umfang noch in Abstimmung mit der Schulleitung

- Latina
betroffen ist eine 5. Klasse, Quarantäne-Umfang noch in Abstimmung mit der Schulleitung

- Sekundarschule Am Fliederweg
Quarantäne für Klasse 9a (betrifft 23 Schülerinnen und Schüler sowie 7 Lehrkräfte)

- Kita Vier Jahreszeiten
Quarantäne für betreffende Kohorte

- Eine Infektion eines Kindes aus der Grundschule Südstadt (Klasse 1) hat keine weiteren Maßnahmen zur Folge, da das betroffene Kind bereits unter Quarantäne stand.

Drei weitere Fälle haben private bzw. familiäre Hintergründe, allerdings ohne Berührungspunkte zu Gemeinschaftseinrichtungen, hier lagen Kontakte zu infizierten Familienmitgliedern oder Freunden vor.

In vier Fällen gab es berufliche Kontakte zu Infizierten. Betroffen sind der Reha-Sport des SV Halle, eine Augenarztpraxis, die Arbeitsagentur und eine Fahrschule.

Zwei Fälle sind in Kliniken aufgetreten. Eine dieser Infektionen ist dem bereits bekannten Infektionsgeschehen in der Universitätsklinik zuzuordnen, ein zweiter positiver Abstrich wurde im Zuge einer planmäßigen stationären Aufnahme im Krankenhaus Martha-Maria entnommen. Die Kontaktpersonen sind abgestrichen, die Ergebnisse stehen noch aus.

Ein Fall ist dem Cura-Seniorencentrum im Lutherbogen zuzuordnen. Hierbei handelt es sich um die Bestätigung eines Schnelltests, der im Rahmen unserer Testoffensive in Alten- und Pflegeheimen genommen worden ist.

Zur Testoffensive in den Alten- und Pflegeheimen:
Seit gestern liegen uns die Schnelltest-Ergebnisse von 2.939 Bewohnerinnen und Bewohnern sowie 2.009 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus 43 den 51 Alten- und Pflege-Einrichtungen der Stadt vor.

Als Fazit können wir ziehen: Es bleibt bei den 18 positiven Schnelltests, über die wir bereits informiert haben. Für zwei dieser 18 Tests liegen inzwischen auch die Ergebnisse der PCR-Überprüfungen vor – in diesen Fällen hat sich das positive Ergebnis jeweils bestätigt.

Zum Thema Sicherheit und Ordnung:
Die Ordnungskräfte der Stadt haben gestern erneut die Einhaltung der Maskenpflicht in der Innenstadt kontrolliert. Es wurden drei Bußgeldverfahren eingeleitet.

Darüber hinaus erfolgten 24 Kontrollen in elf Geschäften, fünf Gaststätten, sieben Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie einer Spielhalle. Dabei wurden keine Verstöße festgestellt.


Liebe Hallenserinnen und Hallenser,
als Corona-Helden des Tages möchten wir heute Jonas Schütte ehren. Er ist Inhaber der Volksbühne am Kaulenberg. Während der Pandemie hat er immer neue Konzepte entwickelt, um angepasst an die jeweils geltenden Maßnahmen das Kulturleben in unserer Stadt weiter aufrecht zu erhalten.

So hat er jüngst seinen Theaterbetrieb auf Streaming-Abende umgestellt, die über Facebook zugänglich sind. Herr Schütte sorgt dafür, dass auch in diesen Zeiten Theater-Erlebnisse möglich sind. Er zeigt als Freiberufler unermüdlichen Einsatz für das Kulturleben unserer Stadt.

Liebe Hallenserinnen und Hallenser, bitte senden Sie uns auch weiter den Namen Ihrer Corona-Heldin oder Ihres Corona-Helden und erklären Sie uns kurz, wie sich die Betreffende oder der Betreffende in der Corona-Zeit einbringt. Der Pandemiestab wir dann entscheiden.
Wir freuen uns weiter auf Ihre Zuschriften an die Pressestelle hier im Ratshof, Marktplatz 1, 06108 Halle (Saale) oder per E-Mail an: pressestelle@halle.de

Ich wünsche mir: Helfen Sie einander. Bleiben Sie zuversichtlich.

Und bleiben Sie vor allem gesund!



9. November 2020: Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand, die Beigeordnete für Bildung und Soziales, Katharina Brederlow, und Amtsärztin Dr. Christine Gröger haben in einer Video-Pressekonferenz über die aktuelle Corona-Virus-Situation in der Stadt Halle (Saale) informiert.

Den Livestream der Pressekonferenz inklusive der Fragen der per Video zugeschalteten Medienvertreter finden Sie auf unserem YouTube-Kanal und auf halle.de in der Rubrik Aktuelle Clips.


Hier das Statement des Oberbürgermeisters im Wortlaut:

Am heutigen Montag gibt es in der Stadt Halle (Saale) 17 Neuinfektionen.

Aktuell Infizierte in der Stadt: 309 (+2)
In den vergangenen 7 Tagen wurden vor Ort 67,78 (+1,25) Corona-Virus-Ansteckungen je 100.000 Einwohner gemeldet (= 7-Tage-Inzidenz).
(Schwellenwert für Halle: 35 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen.)

Im Krankenhaus behandelte Hallenser: 25 (-1)
davon Intensivbehandlungen: 8 (+1)
Anzahl der gestern durchgeführten Abstriche: 72 (-108)
davon 12 bei Reiserückkehrern

Gesamtsumme der Infizierten: 1.080 (+17)
Anzahl der Geheilten: 756 (+14)
Wir beklagen Tote: 15 (+1)
- mit dem Virus gestorben: 13 (+1)
- an dem Virus gestorben: 2 (+/-0)

Leider haben wir heute von einem Todesfall erfahren im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Eine Bewohnerin des Alten- und Pflegeheimes am Böllberger Weg ist gestern Abend in einem halleschen Krankenhaus gestorben. Über eine Patientenverfügung hatte sie festgelegt, dass keine lebenserhaltenden Maßnahmen erfolgen sollen.
Damit beklagen wir nunmehr insgesamt 15 Tote.

Zu den 17 Neuinfektionen:
Bei den 17 Neuinfizierten handelt es sich um neun Frauen und acht Männer. Die Alters-Aufteilung stellt sich wie folgt dar:
Personen unter 18 Jahre: 2
18-30 Jahre: 4
30-50 Jahre: 4
Über 50: 7

Zu den Recherche-Ergebnissen:
-    Elf Fälle haben private Hintergründe, hier lagen direkte Kontakte zu infizierten Familienmitgliedern oder Bekannten vor. In einem dieser Fälle ist ein Schüler der Klasse 1b der Grundschule Glaucha betroffen. Hier gilt nun eine Quarantäne für die betreffende Kohorte.

-    In sechs Fällen gab es berufliche Kontakte zu Infizierten. Betroffen sind Unternehmen aus der Bau-Branche, aus der Logistik-Branche sowie das Statistische Landesamt.

In einem weiteren Fall liegt ein postiver Schnelltest eines Schülers des Sportgymnasiums vor. Hier erfolgt nun ein PCR-Test. Bis zum Vorliegen des Ergebnisses wird die Kohorte im Homeschooling von zu Hause  zu unterrichten. Aktuell laufen Recherchen zu Kontaktketten innerhalb der Trainingsgruppe.
 

Zur Situation in den Alten- und Pflegeheimen:
Ich möchte noch einmal meinen Dank an alle Alten- und Pflege-Einrichtungen wiederholen, die unsere Testoffensiv unterstützt haben.

Uns liegen gegenwärtig die Ergebnisse aus 41 der 51 Einrichtungen vor. Dabei haben wir seit gestern keine weiteren positiven Befunde gemeldet bekommen.

Einige der gestern positiv getesteten 18 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben bereits in der Fieberambulanz PCR-Tests durchführen lassen. Diese Überprüfungs-Test werden heute durch den Fachbereich Gesundheit fortgeführt.
 

Zum Thema Sicherheit und Ordnung:
Die Ordnungskräfte der Stadt haben gestern erneut die Einhaltung der Maskenpflicht in der Innenstadt kontrolliert. Dabei wurden keine Verstöße festgestellt.

Im Rahmen der Kontrollen im gesamten Stadtgebiet musste eine Personenansammlung in den Passendorfer Wiesen aufgelöst werden. Daraus resultierten sechs Verstöße gegen die Eindämmungsverordnung.
 

Zur Einführung der Digitalen Einreiseanmeldung:
Nach den geltenden Bestimmungen des Landes sind Einreisende aus Corona-Risikogebieten grundsätzlich verpflichtet, sich in Deutschland in Quarantäne zu begeben und sich bei dem für ihren Wohn- oder Aufenthaltsort zuständigen Gesundheitsamt zu melden.

Zur Entlastung der Gesundheitsämter hat die Bundesregierung die Digitale Einreiseanmeldung entwickelt. Diese ist von allen Reisenden auszufüllen, die sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben; unter www.einreiseanmeldung.de
 

Zu weitergehenden Einschränkungen zur Eindämmung der Pandemie:
Nach wie vor steigt die Inzidenzzahl in der Stadt Halle. Nicht exponentiell, sondern linear. Das ist gestern ausführlich erläutert worden. Es ist im ersten Schritt das Ziel, die Inzidenzzahl wieder auf unter 50 zu bekommen. Dazu werden wir in Einzelfällen auf § 12 Abs. 5 der EindV des Landes Sachsen-Anhalt Bezug nehmen. Danach kann die Stadt auf der Grundlage von § 28 Abs. 1 Infektionsschutzgesetz im Bereich ihrer örtlichen Zuständigkeit weitergehende Einschränkungen zur Eindämmung der Pandemie festlegen.

Dies ist bislang bei den Schwimmbädern und im Individualsport bei Turnhallen erfolgt, es sei denn, die Nutzung erfolgt durch Bundes-Kaderathleten oder durch Landeskadern, die an der Eltiteschule des Sports beschult werden.
 

Liebe Hallenserinnen und Hallenser,
unsere Corona-Heldin des Tages ist heute Susanne Stelzer-Fiedler, Inhaberin der „Tea Box“ in der Großen Steinstraße.

Ihre Kunden schätzen, dass Frau Stelzer-Fiedler und ihr Team auch in dieser schwierigen Zeit echte Mutmacher sind. Damit ist das Team des Teegeschäftes ein schönes Beispiel dafür, wie auch Einzelhändler in der Innenstadt trotz Maskenpflicht ihre Kunden binden und Zuversicht vermitteln. Dafür auch ein Dankeschön von uns an Sie.

Senden Sie uns bitte den Namen Ihrer Corona-Heldin oder Ihres Corona-Helden und erklären Sie uns kurz, wie sich die Betreffende oder der Betreffende in der Corona-Zeit einbringt. Unter Pressestelle hier im Ratshof, Marktplatz 1, 06108 Halle (Saale) oder per E-Mail an: pressestelle@halle.de

Ich wünsche mir: Helfen Sie einander. Bleiben Sie zuversichtlich.

Und bleiben Sie vor allem gesund!

   

 

16.11.2020

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