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Informationen der Stadt Halle (Saale) zum Corona-Virus vom 16. bis 22. November 2020

Aktuelle Informationen der Stadt Halle (Saale) zum Corona-Virus

Für alle Fragen zum Thema Corona können Sie die Hotline des Fachbereichs Gesundheit kontaktieren. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind wochentags von 8 bis 18 Uhr sowie am Wochenende von 8 bis 16 Uhr erreichbar unter der Rufnummer 0345 / 221-3238 oder per E-Mail an corona@halle.de



22. November 2020: Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand, die Beigeordnete für Bildung und Soziales, Katharina Brederlow, und Amtsärztin Dr. Christine Gröger haben am heutigen Sonntag in einer Video-Pressekonferenz über die aktuelle Corona-Virus-Situation in der Stadt Halle (Saale) informiert. 

Den Livestream der Pressekonferenz inklusive der Fragen der per Video zugeschalteten Medienvertreter finden Sie auf unserem YouTube-Kanal und auf halle.de in der Rubrik Aktuelle Clips.

Hier das Statement des Oberbürgermeisters im Wortlaut:

1. Neuinfektionen am heutigen Sonntag: 31

I. Indikatoren zur Einschätzung der Lage in der Stadt Halle (Saale):
Neuinfektionen in der Stadt: 31. Die Altersaufteilung der 14 Frauen und 17 Männer stellt sich wie folgt dar:
Personen unter 18 Jahre: 9
18-29 Jahre: 3
30-49 Jahre: 6
50 Jahre und älter: 13

Infizierte in der Stadt: 289 (+4)
7-Tage-Inzidenz je 100.000 Einwohner: 70,69 (+4,16). Gestiegen, weil vorige Woche Sonntag 21 Fälle gemeldet wurden. Die Steigerung heute lässt sich jedoch auf einen Hotspot zurückführen – dazu später mehr.

Im Krankenhaus behandelte Hallenser: 25 (-6)
davon Intensivbehandlungen: 10 (-3)

Zahl der Toten: zu beklagen 19 (+/-0)
- mit dem Virus gestorben: 15 (+/-0)
- an dem Virus gestorben: 4 (+/-0)

II. Weitere statistische Angaben zum Tage:

Anzahl der gestern durchgeführten Abstriche: 110 (-247)
(davon 11 Reiserückkehrer)

Gesamtsumme der Infizierten: 1.400 (+31)

Anzahl der Geheilten: 1.092 (+27)

Anrufe gestern am Bürgertelefon: 190 (Corona: 139; Bürgertelefon: 51)
-    Schulen mit Quarantänen: 25
-    Schüler in Quarantäne: 1.004 von 30.742 (= 3,27 Prozent), 12 sind infiziert
-    Lehrer in Quarantäne: 105, 12 sind infiziert
-    Kita-Kinder in Quarantäne: 176 von ca. 10.100 (= 1,74 Prozent), 3 sind infiziert

Aktuell ist für die Schule „Am Lebensbaum“ durch die Stadt Halle eine Empfehlung zur kompletten Schließung erfolgt. Zudem hat der Eigenbetrieb Kita die Einrichtung am Lutherstraße kurzzeitig komplett geschlossen. Hier ist die Wiederöffnung für kommende Woche vorgesehen. Die Schließung der Grundschule Kröllwitz ist nicht auf Weisung der Stadt erfolgt, sondern eine Maßnahme der Schulleitung.

III. Zu den Recherche-Ergebnissen am heutigen Tag:

Privates Umfeld: 6 Neuinfektionen. Diese Fälle gehen auf familiäre Kontakte zu Infizierten oder auf Kontakte zu infizierten Bekannten zurück. In einem Fall ist ein Studierender betroffen, der aber nicht an Präsenzveranstaltungen teilgenommen hatte.

Berufliches Umfeld: 5 Neuinfektionen. Zwei Fälle sind der Universitätsklinik zuzuordnen. Zwei Fälle sind Unternehmen des Dienstleitungssektors zuzuordnen. Ein Fall betrifft erneut die Stadtverwaltung.

Alten- und Pflegeeinrichtungen (Gemeinschaftseinrichtung):12 Neuinfektionen.

Allein 10 dieser Fälle sind einem neuen Hotspot, dem Alten- und Pflegeheim in der Werrastraße zuzuordnen. Hier hatten wir beim ersten Auftreten eines Infektionsgeschehens sofort mit einer Schnell-Testung aller Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter reagiert.

Ein weiterer Fall betrifft eine Bewohnerin der Einrichtung im Gustav-Weidanz-Weg, ein Fall eine Mitarbeiterin in einer Alten- und Pflegeeinrichtung im Saalekreis.

Schulen und Kitas (Gemeinschaftseinrichtung):8 Neuinfektionen; betroffen sind:

  • Grundschule am Kirchteich, die Klasse 3a, 4a und der Hort (3 Fälle)
  • Elisabeth Gymnasium, die Klasse 6e
  • Grundschule Kröllwitz, die Klasse 2b
  • Grundschule Glaucha, die Klasse 2b
  • Grundschule Dölau, die 2. Klasse
  • Kita „Onkel Uhu“ – Gruppe Regenbogen

Auch an dieser Stelle noch einmal die Erinnerung: Das Vorgehen bei Infektionsfällen in Gemeinschaftseinrichtungen ist inzwischen über unsere Allgemeinverfügung geregelt. Die dort aufgelisteten Maßnahmen – geregelt unter Punkt 3.4 – sind also zwingend durch die Leitungen der Einrichtungen umzusetzen, auch wenn noch keine Kontaktaufnahme durch den Fachbereich Gesundheit erfolgt ist.

Hintergrund: AV zur Quarantäne in Gemeinschaftseinrichtungen: Wortlaut 3.4: „Ist ein SARS-CoV-2-Infizierter Mitglied einer Kohorte in Schulen, Horten und Kindergärten (=Gemeinschaftseinrichtungen), so haben sich alle Mitglieder der Kohorte unverzüglich in eine 14-tägige häusliche Quarantäne zu begeben. Die Quarantäne endet 14 Tage nach dem Tag des letzten Kontaktes eines Mitgliedes der Kohorte zu dem SARS-CoV-2-Infizierten. Zeigen sich Symptome auf eine SARS-CoV-2-Infektion, so ist unverzüglich der Fachbereich Gesundheit zu informieren. Zeigen sich keine Symptome, so können die Mitglieder der Kohorte nach Ablauf der 14 Tage ihre jeweilige Gemeinschaftseinrichtung wieder besuchen.“

IV. Zum Thema Sicherheit und Ordnung am heutigen Tag:

Die Ordnungskräfte der Stadt haben gestern erneut die Einhaltung der Maskenpflicht in der Innenstadt kontrolliert. Es wurden 5 Verstöße festgestellt.
Darüber hinaus erfolgten14 Kontrollen, darunter:
3 Geschäfte,  hier wurden in allen Geschäften Verstöße festgestellt
1 Freizeiteinrichtung, sowie 10 Personengruppen, hier gab es keine Verstöße.

V. Zur Inzidenz-Entwicklung der vergangenen Woche (siehe Grafiken):

Diagramm Folie 1

 

 Diagramm Folie 2

 

 

 

Folie 3

 

Folie 4

 

Gesamt-Inzidenz seit Sonntag 15.11.:
69,44 – 69,85 – 70,27 – 73,18 – 73,18 – 71,52 – 66,53 – 70,69
Wochen-Fazit: Die Inzidenz ist hoch, aber konstant, die heutige Steigerung kam durch einen Hotspot zustande.

Ü-50-Inzidenz seit Sonntag 15.11.:
19,96 – 18,71 – 19,13 – 20,37 – 21,21 – 20,79 – 17,05 – 21,21
Wochen-Fazit: Tendenz konstant, nur leichte Erhöhung, Änderungen wie heute sind auf Hotspots zurückzuführen

Hinweis zur Grafik zu den Infektionsquellen:

Die Auswertung stellt eine grobe Orientierung dar, wo Infektionsgeschehen ursächlich aufgetreten sind. Die Trennlinien lassen sich in der Praxis jedoch nicht immer eindeutig definieren. Beispielsweise hat ein Infektionsgeschehen in einer Gemeinschaftseinrichtung häufig auch Gründe im familiären Umfeld oder umgekehrt.

VI. Bewertung und Ausblick

Die 7-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen, liegt im bundesweiten Durchschnitt bei 139. In der Stadt Halle (Saale) liegt die Zahl aktuell bei 70 und ist seit mehreren Tagen konstant.

Mit dem sogenannten Teil-Lockdown im November, dem befristeten Herunterfahren bestimmter gesellschaftlicher Aktivitäten, wurde ein exponentieller Anstieg der Corona-Infektionszahlen verhindert. Dies ist ein Erfolg aller Beteiligten. In der Stadt Halle (Saale) wird auf jeden festgestellten Hotspot sofort reagiert, regelmäßig mit sofortiger Quarantäne und umfangreichen Testungen. Schnelles Handeln ist und bleibt die Grundlage für den Erfolg.

Dennoch: Die Infektionszahlen stagnieren auf hohem Niveau; in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens entwickeln sich täglich neue Infektionsketten.

Auf die Frage, müssen wir die Maßnahmen des Bundes akzeptieren oder auf eine stärkere Regionalität des Landes Sachsen-Anhalt drängen, kommt es nicht an. Die Zahlen sind aktuell zu hoch. Auch in der Stadt Halle (Saale).

Die aktuellen Ziele der Stadt Halle (Saale) sind deshalb:

  • die Inzidenz auf unter 50 zu senken und
  • die Krankenhäuser handlungsfähig zu halten

Bis eine Herdenimmunität erreicht ist, z. B. durch freiwilliges Impfen ab Dezember/Januar, wird es weiterhin Einschränkungen geben. Eine überwiegende Akzeptanz der Menschen wird es dafür weiterhin geben, wenn die Maßnahmen nachvollziehbar sind.

Das heißt, es braucht einen Plan über Ziele und Folgen. Was passiert, zu welchem Zeitpunkt? Dabei sind die aktuellen Gegebenheiten der Pandemie zu berücksichtigen. Aber auch Hotspots, die nicht in eine Inzidenz einfließen sollten, wenn sie vollständig kontrolliert werden können. Dazu gehören zum Beispiel Alten- und Pflegeheime, die im Falle einer großen Infektionslage vollständig geschlossen werden müssen. Zu berücksichtigen ist auch die Auslastung der Krankenhäuser.

In einem Maßnahmen-Paket sollte dargestellt werden, was passiert, wenn die Inzidenzzahl steigt bzw. sinkt. So könnte die Politik für Bürgerinnen und Bürger Klarheit, Transparenz und Vertrauen schaffen, über einen längeren Zeitraum.

Aus meiner Sicht gelingt dies um so mehr, wenn die Menschen durch ihr eigenes Verhalten bei der Eindämmung der Pandemie mithelfen können, die gesetzten Ziele zu erreichen (Eigenverantwortung) und die Folgen ihres Handelns zu erkennen - und eben nicht alle zwei Wochen mit einer Diskussion über Maßnahmen konfrontiert werden. Anreize können die eigene Motivation stärken.

Deshalb auch die klare Forderung an das Land: Schaffen wir es, die Inzidenzzahl in der Stadt Halle (Saale) wieder auf unter 50 zu senken, dann sollte die Eindämmungsverordnung des Landes den Kommunen die Möglichkeit eröffnen, Corona-Maßnahmen aussetzen zu dürfen.

Unter diesen Prämissen unterbreitet der Pandemiestab der Stadt Halle (Saale) folgenden Vorschlag: (siehe Grafik) 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

VII. Corona-Helden des Tages

Heute sind unsere Corona-Helden die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Vereins „Ein Schutzengel für Kinder“. Organisiert von Annett Thödtmann sind rund 20 Helferinnen und Helfer als Ansprechpartner für Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 16 Jahren insbesondere in Wohngruppen sozialer Träger, aber auch in Horten und Freizeiteinrichtungen unterwegs.

Die Helferinnen und Helfer haben ihren Einsatzschwerpunkt im Stadtteil Südpark in Halle-Neustadt. Sie unterstützen in Zeiten erheblicher Kontaktbeschränkungen nicht nur beim Erledigen von Hausaufgaben – vielmehr sind sie in diesen Tagen auch Zuhörer, Freund und Spielkamerad. Sie motivieren mit viel Einfühlungsvermögen und stärken damit das Selbstvertrauen von Kindern und Jugendlichen.

Vielen Dank, liebe Frau Thödtmann, für ihren Einsatz und den Ihrer Helferinnen und Helfer.

Bleiben Sie zuversichtlich. Und bleiben Sie vor allem gesund!
 

 


21. November 2020:
Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand, die Beigeordnete für Bildung und Soziales, Katharina Brederlow, und Amtsärztin Dr. Christine Gröger haben am heutigen Sonnabend in einer Video-Pressekonferenz über die aktuelle Corona-Virus-Situation in der Stadt Halle (Saale) informiert. 

Den Livestream der Pressekonferenz inklusive der Fragen der per Video zugeschalteten Medienvertreter finden Sie auf unserem YouTube-Kanal und auf halle.de in der Rubrik Aktuelle Clips.

Hier das Statement des Oberbürgermeisters im Wortlaut:

Indikatoren zur Einschätzung der Lage in der Stadt Halle (Saale):

1. Neuinfektionen in der Stadt: 20.
Die Altersaufteilung der 8 Frauen und 12 Männer stellt sich wie folgt dar:
Personen unter 18 Jahre: 4
18-29 Jahre:                     6
30-49 Jahre:                     8
50 Jahre und älter:           2

2. Infizierte in der Stadt: 285 (-23)

3. 7-Tage-Inzidenz je 100.000 Einwohner: 66,53 (-4,99). Deutlich gesunken, weil vorige Woche Samstag 32 Fälle gemeldet wurden.

4. Im Krankenhaus behandelte Hallenser: 31 (-3)
davon Intensivbehandlungen: 13 (+/-0)

5. Zahl der Toten: zu beklagen 19 (+/-0)
- mit dem Virus gestorben: 15 (+/-0)
- an dem Virus gestorben: 4 (+/-0)

Anzahl der gestern durchgeführten Abstriche: 357 (+54) 
(davon 15 Reiserückkehrer)
Gesamtsumme der Infizierten: 1.369 (+20)
Anzahl der Geheilten: 1.065 (+43)
Anrufe gestern am Bürgertelefon: 2.112 (Corona: 983; Bürgertelefon: 1.129)

Zu den Recherche-Ergebnissen:
Privates Umfeld: 13 Neuinfektionen;
diese Fälle gehen auf familiäre Kontakte zu Infizierten und auf Kontakte zu infizierten Bekannten zurück – teilweise im Rahmen privater Feiern.

Berufliches Umfeld: 3 Neuinfektionen. Die Fälle sind zuzuordnen:
o    einem Sozialprojekt für Jugendliche
o    einem Unternehmen der Automobil-Industrie
o    der Stadtverwaltung

Gemeinschaftseinrichtungen: 4 Neuinfektionen; betroffen sind:
o    die Saaleschule, Klasse 8b
o    die Heinrich-Heine-Schule, Klasse 5d
o    der Hort Abenteuerland – betroffen ist hier eine Mitarbeiterin
o    die Kita Pustelinchen

Kontaktketten bestehen in diesen Fällen auch in Gemeinschaftseinrichtungen: die MLU und in die Kita Zwergenhaus
Auch an dieser Stelle noch einmal die Erinnerung: Das Vorgehen bei Infektionsfällen in Gemeinschaftseinrichtungen ist inzwischen über unsere Allgemeinverfügung geregelt. Die dort aufgelisteten Maßnahmen – geregelt unter Punkt 3.4 – sind also zwingend durch die Leitungen der Einrichtungen umzusetzen, auch wenn noch keine Kontaktaufnahme durch den Fachbereich Gesundheit erfolgt ist.

Hintergrund: AV zur Quarantäne in Gemeinschaftseinrichtungen: Wortlaut 3.4
„Ist ein SARS-CoV-2-Infizierter Mitglied einer Kohorte in Schulen, Horten und Kindergärten (=Gemeinschaftseinrichtungen), so haben sich alle Mitglieder der Kohorte unverzu¨glich in eine 14-tägige häusliche Quarantäne zu begeben. Die Quarantäne endet 14 Tage nach dem Tag des letzten Kontaktes eines Mitgliedes der Kohorte zu dem SARS-CoV-2-Infizierten. Zeigen sich Symptome auf eine SARS-CoV-2-Infektion, so ist unverzu¨glich der Fachbereich Gesundheit zu informieren. Zeigen sich keine Symptome, so können die Mitglieder der Kohorte nach Ablauf der 14 Tage ihre jeweilige Gemeinschaftseinrichtung wieder besuchen.“

Zur Senioren-Begegnungsstätte in der Werrastraße:
Ich habe gestern an dieser Stelle über drei Infektionsfälle in einer Senioren-Begegnungsstätte in der Werrastraße berichtet. Im Zuge dieses Infektionsgeschehen wurden gestern bei allen Besuchern der zugehörigen Alten- und Pflegeeinrichtung Schnelltests durchgeführt. Zehn dieser Tests waren positiv – hier werden heute PCR-Tests zur Bestätigung durchgeführt.

Zum Infektionsgeschehen in Krankenhäusern:
Im Universitätsklinkum wurden Schnelltests für alle Mitarbeiter*innen am 12.11.2020 angeordnet, also vor 9 Tagen. Die Abschlussergebnisse werden nach erneuter Rücksprache mit dem Krankenhausleitung nun am kommenden Dienstag vorliegen. Zudem ist heute eine Ärztin der COVID Station positiv auf das Virus getestet worden; weitergehende Maßnahmen werden derzeit abgesprochen.
Im Elisabeth-Krankenhaus gibt es aktuell sowohl einen medizinischen Mitarbeiter als auch einen Patienten, die im Schnelltest-Verfahren positiv getestet wurden. Die erforderlichen PCR Tests laufen, die Personen sind isoliert.

Zum Thema Sicherheit und Ordnung:
Die Ordnungskräfte der Stadt haben gestern erneut die Einhaltung der Maskenpflicht in der Innenstadt kontrolliert. Es wurden 9 Verstöße festgestellt.
Darüber hinaus erfolgten 56 Kontrollen, darunter…
-    8 Gaststätten,
-    2 Spielhallen,
-    3 Geschäfte,
-    1 Freizeiteinrichtung,
-    2 Beherbergungsstätten.
Dabei gab es keine Verstöße.

Hinzu kamen 40 Kontrollen von Personengruppen. Hier gab es 6 Verstöße, allesamt auf dem Marktplatz.
Lassen Sie uns gemeinsam über diese schwierige Zeit kommen. Wir setzen dabei stark auf Eigenverantwortung und klare Zielvorgaben. Oft werde ich danach gefragt, wie man sich in der Öffentlichkeit richtig während der Pandemie verhält, bei all den vielen Vorschriften.

Kurz kann man auf diese Fragen antworten: Sie machen alles richtig, wenn Sie: Alle nicht zwingend erforderlichen Kontakte vermeiden!  Und: In der Öffentlichkeit eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.
Wie üblich am Sonntag folgt morgen die ausführliche statistische Wochenauswertung der Pandemielage. Dazu bereiten wir die Zahlen der vergangenen Woche auf und geben klare Handlungsempfehlungen.
Bleiben Sie zuversichtlich. Und bleiben Sie vor allem gesund!

Wir schließen die tagesaktuelle Berichterstattung wie immer mit der Corona-Held*in des Tages ab:
Carmen Kleemann ist unsere Corona-Heldin am heutigen Tag. Sie organisiert mit weiteren Ehrenamtlichen das Café Amal in der St. Briccius-Gemeinde in Trotha.

Das gemeinde-unabhängige Café ist Treffpunkt von Geflüchteten aller Altersgruppen, die dort zu Gesprächen, Deutsch-Unterricht und thematischen Abenden zusammenkommen. In diesen Tagen ist ein normaler Betrieb in der Begegnungsstätte nicht möglich. Dennoch hält Frau Kleemann den Kontakt zu ihren Gästen aufrecht: Sie steht als Ansprechpartnerin für Einzeltreffen weiter zur Verfügung.

Trotz des vielfach erhöhten Zeitaufwandes kann sie dadurch viele Geflüchtete und Hilfsbedürftige weiter unterstützen, unter anderem beim Lernen der deutschen Sprache, bei Problemen im Alltag sowie bei Ämter- und Arztbesuchen.

Liebe Frau Kleemann, Ihnen ein herzliches Dankeschön für Ihr Engagement.


 

20. November 2020: Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand, die Beigeordnete für Bildung und Soziales, Katharina Brederlow, und Amtsärztin Dr. Christine Gröger haben in einer Video-Pressekonferenz über die aktuelle Corona-Virus-Situation in der Stadt Halle (Saale) informiert. 

Den Livestream der Pressekonferenz inklusive der Fragen der per Video zugeschalteten Medienvertreter finden Sie auf unserem YouTube-Kanal und auf halle.de in der Rubrik Aktuelle Clips.

Hier das Statement des Oberbürgermeisters im Wortlaut:

Indikatoren zur Einschätzung der Lage in der Stadt Halle (Saale):
1.    Neuinfektionen in der Stadt: 27.
Die Altersaufteilung der 14 Frauen und 13 Männer stellt sich wie folgt dar:
Personen unter 18 Jahre: 5
18-29 Jahre: 4
30-49 Jahre: 8
50 Jahre und älter: 10

2.    Infizierte in der Stadt: 308 (-17)

3.    7-Tage-Inzidenz je 100.000 Einwohner: 71,52 (-1,66).
Der Wert ist leicht gesunken, weil vorige Woche Freitag 31 Fälle gemeldet wurden.

4.    Im Krankenhaus behandelte Hallenser: 34 (+1)?davon Intensivbehandlungen: 13 (-2)

5.    Zahl der Toten: zu beklagen 19 (+1)
- mit dem Virus gestorben: 15 (+1)
- an dem Virus gestorben: 4 (+/-0)

Leider ist uns heute Morgen die Nachricht vom Tod einer Bewohnerin des Alten- und Pflegeheims am Böllberger Weg mitgeteilt worden. Es handelt sich um 93-jährige Frau, die bereits am Dienstag mit dem Corona-Virus gestorben ist.

Anzahl der gestern durchgeführten Abstriche: 303 (-67)
Gesamtsumme der Infizierten: 1.349 (+27)
Anzahl der Geheilten: 1.022 (+43)

Zu den Recherche-Ergebnissen:

Privates Umfeld: 9 Neuinfektionen
- Drei Fälle sind familiär bedingt oder durch Kontakte zu Bekannte
- Drei Fälle betreffen Kontakte zu Infizierten in Hamburg
- Drei Fälle betreffen eine Senioren-Begegnungsstätte in der Werrastraße. Die Begegnungsstätte ist geschlossen, bei allen Kontaktpersonen werden Schnelltests durchgeführt.

Berufliches Umfeld: 10 Neuinfektionen. Die Fälle sind zuzuordnen:
- zwei Fälle dem medizinischen Sektor (niedergelassene Ärztin, Azubi Martha-Maria)
- ein Fall einem Industrie-Unternehmen
- ein Fall einem Unternehmen aus der Bau-Branche
- ein Fall einem Handwerksbetrieb
- ein Fall dem Landesverwaltungsamt
- ein Fall einem Callcenter; hier befinden sich alle Kontaktpersonen in Quarantäne
- drei Fälle betreffen Dienstleistungs-Unternehmen.

Hochschulen: Zwei Neuinfektionen betreffen die Martin-Luther-Universität, betroffen sind eine Professorin. Hier lag ein beruflicher Kontakt zu einer infizierten Person innerhalb einer Arbeitsgruppe vor. Und ein Student. Hier lag eine Infektion im Familienkreis vor.

Gemeinschaftseinrichtungen: Bei sechs Neuinfektionen sind Gemeinschafts-einrichtungen der Stadt betroffen. Dies sind:
- die Grundschule Glaucha, betroffen ist eine Zweitklässlerin,
- die Grundschule Dürer, betroffen ist eine Mitarbeiterin,
- die Grundschule Am Kirchteich, betroffen sind die Klassen 3a und der Hort ,
- die Gemeinschaftsschule Kastanienallee, betroffen ist die Klasse 3e,
- das Georg-Cantor-Gymnasium, betroffen ist eine 5. Klasse,
- BBI Akademie in Trotha, betroffen ist eine Auszubildender im Bereich Grafikdesign.

Ich möchte die genannten sechs Fälle zum Anlass nehmen, um noch einmal auf unsere Allgemeinverfügung hinzuweisen, die gestern in Kraft getreten ist. Darin sind die konkreten Quarantäne-Maßnahmen benannt, die in Schulen, Kitas und Horten bei einem Corona-Fall umzusetzen sind. Diese Maßnahmen gelten auch unabhängig von einer Kontaktaufnahme durch den Fachbereich Gesundheit.

Im Wortlaut heißt es dort:
"Ist ein SARS-CoV-2-Infizierter Mitglied einer Kohorte in Schulen, Horten und Kindergärten (=Gemeinschaftseinrichtungen), so haben sich alle Mitglieder der Kohorte unverzu¨glich in eine 14-tägige häusliche Quarantäne zu begeben. Die Quarantäne endet 14 Tage nach dem Tag des letzten Kontaktes eines Mitgliedes der Kohorte zu dem SARS-CoV-2-Infizierten. Zeigen sich Symptome auf eine SARS-CoV-2-Infektion, so ist unverzu¨glich der Fachbereich Gesundheit zu informieren. Zeigen sich keine Symptome, so können die Mitglieder der Kohorte nach Ablauf der 14 Tage ihre jeweilige Gemeinschaftseinrichtung wieder besuchen."

Zum Thema Sicherheit und Ordnung:
Die Ordnungskräfte der Stadt haben gestern erneut die Einhaltung der Maskenpflicht in der Innenstadt kontrolliert. Es wurden drei Verstöße festgestellt.
Darüber hinaus erfolgten 54 Kontrollen, darunter:
-    26 Gaststätten,
-    4 Park-Anlagen,
-    10 Geschäfte,
-    8 Beherbergungsstätten,
-    1 Fitnessstudios,
-    2 Kosmetikstudios,
-    3 Prostitutionsstätten.

Dabei gab es zwei Verstöße: in einer Gaststätte und in einer Prostitutionsstätte.  

Weiterhin gilt: Alle nicht zwingend erforderlichen Kontakte sind zu vermeiden!  Lassen Sie uns gemeinsam über diese schwierige Zeit kommen.

Die Kontrollen werden an Haltestellen des ÖPNV verstärkt. Auch hier gilt bereits die Maskenpflicht aus der Allgemeinverfügung, weil der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen nicht durchgehend eingehalten werden kann.

Der Pandemiestab der Stadt Halle setzt weiter stark auf die Eigenverantwortung ihrer Einwohner und Einwohnerinnen. Lassen Sie uns gemeinsam über diese schwierige Zeit kommen.

Immer wieder werden wir danach gefragt: Wie verhalte ich mich richtig, bei alle den vielen gesetzlichen Bestimmungen? Die Antwort ist kurz und einfach: Alle nicht zwingend erforderlichen Kontakte sind zu vermeiden. Und: Tragen Sie eine Mund-Nasen-Bedeckung in der Öffentlichkeit.
Bleiben Sie zuversichtlich. Und bleiben Sie vor allem gesund!

Corona-Heldin:
Unsere Wahl der Corona-Heldin fällt heute aus gegebenem Anlass auf Johanna Quaas, die heute ihren 95. Geburtstag feiert. Die Hallenserin ist bekannt als älteste Turnerin der Welt, sie steht im Guiness-Buch der Rekorde – und ist sie für viele Menschen weit über Halle hinaus  ein Vorbild.

Und dies in vielerlei Hinsicht: Gerade in der Pandemie, die viele Seniorinnen und Senioren verunsichert und vielleicht auf gewohnte Spaziergänge verzichten lässt, ist die Bewegung zu Hause um so wichtiger. Frau Quaas zeigt im Internet auf YouTube-Videos Mobilisations-Übungen, die Seniorinnen und Senioren zu Hause absolvieren können. Diese elf Übungsfilme sind eine Möglichkeit für ältere Menschen, lange körperlich fit zu bleiben. Johanna Quaas beweist, dass es sich lohnt, in Bewegung zu bleiben.

Liebe Frau Quaas, im Namen des Pandemiestabes und der Stadt Halle (Saale) gratulieren wir Ihnen ganz herzlich zu Ihrem 95. Geburtstag.

Bitte senden Sie uns auch weiter den Namen Ihrer Corona-Heldin oder Ihres Corona-Helden und erklären Sie uns kurz, wie sich die Betreffende oder der Betreffende in der Corona-Zeit einbringt. Der Pandemiestab wir dann entscheiden.
Wir freuen uns weiter auf Ihre Zuschriften an die Pressestelle hier im Ratshof, Marktplatz 1, 06108 Halle (Saale) oder per E-Mail an: pressestelle@halle.de

 

 

19. November 2020: Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand, die Beigeordnete für Bildung und Soziales, Katharina Brederlow, und Amtsärztin Dr. Christine Gröger haben in einer Video-Pressekonferenz über die aktuelle Corona-Virus-Situation in der Stadt Halle (Saale) informiert.

Den Livestream der Pressekonferenz inklusive der Fragen der per Video zugeschalteten Medienvertreter finden Sie auf unserem YouTube-Kanal und auf halle.de in der Rubrik Aktuelle Clips.

Hier das Statement des Oberbürgermeisters im Wortlaut:

Indikatoren zur Einschätzung der Lage in der Stadt Halle (Saale):
1.    Neuinfektionen in der Stadt: 23.
Die Altersaufteilung der 10 Frauen und 13 Männer stellt sich wie folgt dar:
Personen unter 18 Jahre: 5
18-29 Jahre:  4
30-49 Jahre:  8
50 Jahre und älter:  6

2.    Infizierte in der Stadt: 325 (-7)

3.    7-Tage-Inzidenz je 100.000 Einwohner: 73,18 (+/-0).
Gleichbleibend, weil vorige Woche Donnerstag auch 23 Fälle gemeldet wurden.

4.    Im Krankenhaus behandelte Hallenser: 31 (-2)
davon Intensivbehandlungen: 15 (+/-0)

5.    Zahl der Toten: zu beklagen 18 (+/-0)
- mit dem Virus gestorben: 14 (+/-0)
- an dem Virus gestorben: 4 (+/-0)

Weitere statistische Angaben:
Anzahl der gestern durchgeführten Abstriche: 370 (+29) 
Gesamtsumme der Infizierten: 1.322 (+23)
Anzahl der Geheilten: 979 (+30)

Zu den Recherche-Ergebnissen:
Privates Umfeld: acht Neuinfektionen

Berufliches Umfeld: acht Neuinfektionen. Die Fälle sind zuzuordnen:
- zwei Montage-Arbeitern, die in Berlin in einer Unterkunft untergebracht gewesen sind. Das Gesundheitsamt in Berlin ist informiert.
- drei Personen, die bei Einzelhändlern und Dienstleistungs-Unternehmen tätig sind,
- einem Unternehmen der Logistik-Branche,
- einer Pflegeeinrichtung im Saalekreis,
- einem Restaurant.

Hochschulen: Zwei Neuinfektionen betreffen Studierende der Martin-Luther-Universität, einer der Fälle ist dem Bereich Humanmedizin und damit dem Universitätsklinikum zuzuordnen. Der zweite Fall ist dem Bereich Erziehungswissenschaften zuzuordnen. Hier gab es bereits zuvor eine Infektion.

Gemeinschaftseinrichtungen: Bei fünf Neuinfektionen sind Gemeinschaftseinrichtungen der Stadt betroffen. Dies sind:
- ein Fall in der Kita Lutherstraße, hier wird eine Quarantäne für die betreffende Kohorte ausgesprochen,
- ein Fall in der Grundschule Südstadt, da die betroffene Zweitklässlerin schon seit Oktober nicht mehr in Schule war, müssen keine weiteren Maßnahmen ergriffen werden.
- drei Fälle in schulischen Einrichtungen (Sprachschule, Fahrschule, allgemeinbildend Schule in einem anderen Bundesland).

Zu den drei offenen Recherchen von gestern, das waren die Personen, die sich nicht erinnern konnten, möchte ich noch nachtragen: In einem Fall hat sich ein privater Kontakt zu einem positiv getesteten Bekannten als Infektionsgrund herausgestellt. Der zweite Betroffene gab an, lediglich beim Einkaufen Kontakt zu anderen Menschen gehabt zu haben. Der dritte Patient wird aktuell intensivmedizinisch behandelt, war aber wegen einer anderen aktuten Erkrankung in der Klinik vorstellig geworden.

Zum Thema Sicherheit und Ordnung:
Die Ordnungskräfte der Stadt haben gestern erneut die Einhaltung der Maskenpflicht in der Innenstadt kontrolliert. Es wurden zwei Verstöße festgestellt.
Darüber hinaus erfolgten 136 Kontrollen, darunter
-    32 Gaststätten,
-    14 Park-Anlagen,
-    71 Geschäfte,
-    7 Beherbergungsstätten,
-    2 Fitnessstudios,
-    9 Kosmetikstudios.
Dabei gab keine Verstöße.

Hinzu kam die Kontrolle einer Personengruppen. Auch hier gab es keine Verstöße.

Alle nicht zwingend erforderlichen Kontakte sind zu vermeiden! Lassen Sie uns gemeinsam über diese schwierige Zeit kommen. Bleiben Sie zuversichtlich. Und bleiben Sie vor allem gesund!

Zu den Corona-Helden:
Als besonders kreative Corona-Helden wollen wir heute fünf Kommunikations- und Industrie-Design-Studierende der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle ehren.

Tim Mayer, Wayra Aguilar, Karen Czock, Anniek Timmermann und Farid Taher haben das Web-Radio „Burgfunk“ gegründet. Mit zahlreichen selbstproduzierten Beiträgen wie Interviews, Diskussionsrunden, Live-Konzerten und Vorlesungen haben sie eine Plattform geschaffen, mit der das Hochschul-Leben auch in Pandemie-Zeiten erlebbar bleibt. Ein tolles Gemeinschaftsprojekt, das nicht nur die „Burg-Gemeinschaft“ vereint, sondern auch die Öffentlichkeit einbezieht. Denn die Beiträge sind im Internet über burgfunk.de für jedermann abrufbar.

Herzlichen Dank für dieses kreative Engagement in dieser Zeit.

Bitte senden Sie uns auch weiter den Namen Ihrer Corona-Heldin oder Ihres Corona-Helden und erklären Sie uns kurz, wie sich die Betreffende oder der Betreffende in der Corona-Zeit einbringt. Der Pandemiestab wir dann entscheiden.

Wir freuen uns weiter auf Ihre Zuschriften an die Pressestelle hier im Ratshof, Marktplatz 1, 06108 Halle (Saale) oder per E-Mail an: pressestelle@halle.de

 

18. November 2020 (2): Für viele Einwohnerinnen und Einwohner bringen Quarantänen ganz praktische Alltagsprobleme mit sich. Zum Beispiel, wenn es um die Einkäufe für den täglichen Bedarf geht oder wenn es darum geht, mit dem Hund Gassi zu gehen.

Die Stadt weist deshalb auf den Freiwilligen-Dienst des Deutschen Roten Kreuzes hin. Wer pandemiebedingt Hilfe braucht, kann sich an die Helfer des DRK wenden und dort um Unterstützung bitten.

Der Freiwilligen-Dienst ist erreichbar unter der Rufnummer
0345 / 279 53 25 10 und auch unter der
Mobilfunk-Nummer 0176 / 634 66 914.

Informationen zum Freiwilligen-Dienst finden Sie auch auf der Homepage des DRK Sachsen-Anhalt unter: www.sachsen-anhalt.drk.de

 

18. November 2020: Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand, die Beigeordnete für Bildung und Soziales, Katharina Brederlow, und Amtsärztin Dr. Christine Gröger haben in einer Video-Pressekonferenz über die aktuelle Corona-Virus-Situation in der Stadt Halle (Saale) informiert.

Den Livestream der Pressekonferenz inklusive der Fragen der per Video zugeschalteten Medienvertreter finden Sie auf unserem YouTube-Kanal und auf halle.de in der Rubrik Aktuelle Clips.

Hier das Statement des Oberbürgermeisters im Wortlaut:

Indikatoren zur Einschätzung der Lage in der Stadt Halle (Saale):
1.    Neuinfektionen in der Stadt: 29.

Die Altersaufteilung der 13 Frauen und 16 Männer stellt sich wie folgt dar:
Personen unter 18 Jahre: 5
18-29 Jahre: 6
30-49 Jahre: 8
50 Jahre und älter: 10

2.    Infizierte in der Stadt: 332 (+4).

3.    7-Tage-Inzidenz je 100.000 Einwohner: 73,18 (+2,91).
Der Wert ist gestiegen, weil vorige Woche Mittwoch 22 Fälle gemeldet wurden. Es ist ein neuer Höchstwert, es gilt Warnstufe rot.

4.    Im Krankenhaus behandelte Hallenser: 33 (+4)
davon Intensivbehandlungen: 15 (+1)

5.    Zahl der Toten: zu beklagen 18 (+1)

Leider müssen wir heute erneut einen Todesfall verzeichnen. Es handelt sich um einen 91-jährige Mann, der bereits am 15. November im Krankenhaus mit dem Corona-Virus gestorben ist. Der Fachbereich Gesundheit hat heute Morgen den Totenschein erhalten.

Weitere statistische Angaben:
Anzahl der gestern durchgeführten Abstriche: 341 (-135)
Gesamtsumme der Infizierten: 1.299 (+29)
Anzahl der Geheilten: 949 (+24)

Zu den Recherche-Ergebnissen:
Sieben Neuinfektionen sind auf berufliche Kontakte zu Infizierten zurückzuführen. Betroffen sind unter anderem Unternehmen aus der Einzelhandels-Branche und dem produzierenden Gewerbe. Ein Fall betrifft erneut die Stadtwerke.

Zwei positive Tests betreffen Bewohner von Alten- und Pflegeeinrichtungen. Betroffen sind das Cura-Seniorencentrum und die Einrichtung am Böllberger Weg.

Zwei Fälle sind dem Infektionsgeschehen an der Universitätsklinik zuzuordnen.

Sieben Fälle gehen auf Kontakte zu Infizierten im privaten und familiären Umfeld zurück.

In drei Fällen wird noch ermittelt. Es sind drei Rentner, die sich an keinen Kontakt erinnern können.

Acht Fälle betreffen Gemeinschaftseinrichtungen der Stadt. Konkret betroffen sind:

- die Kita „Eigensinn“, hier wurde eine Quarantäne für die betreffende Kohorte ausgesprochen.

- die Kita „Frohsinn“, hier erfolgen aktuell Absprachen zur Quarantäne.

- das Thomas-Müntzer-Gymnasium, betroffen ist die Klasse 5/4 – hier wurde bereits eine Quarantäne verfügt. Allerdings gibt es zudem Kontaktketten in die Klasse 6/4 – hier werden aktuell weitere Maßnahmen abgestimmt.

- die Grundschule Kastanienallee – betroffen ist die Klasse 3e, Quarantänen wurden ausgesprochen.

-  die Heinrich-Heine-Schule – betroffen ist hier eine Lehrkraft, es laufen aktuell Abstimmungen mit der Schulleitung über die notwendigen Quarantänen.

-  das Riesenklein – auch hier ist eine Lehrkraft betroffen, es gilt Quarantäne für die Klasse „Wunschgeister“.

-  die Saaleschule, hier galt bereits eine Quarantäne für die betroffene Klasse.

-  Und die Wolfgang-Borchert-Schule – hier ist erneut ein Erstklässler betroffen, für diese Klassenstufe galt ebenfalls bereits eine Quarantäne.

Zudem wurde uns aus einem anderen Landkreis eine positive Lehrkraft der Grundschule Kröllwitz gemeldet. Hier stehen der Fachbereich Gesundheit und die Schulleitung aktuell in Kontakt zu Quarantäne-Maßnahmen.

Zum Thema Sicherheit und Ordnung:
Die Ordnungskräfte der Stadt haben gestern erneut die Einhaltung der Maskenpflicht in der Innenstadt kontrolliert. Es wurden sieben Verstöße festgestellt.

Darüber hinaus erfolgten 80 Kontrollen, darunter 24 Quarantäne-Kontrollen, 21 Gaststätten, elf Park-Anlagen, neun Geschäfte, sechs  Fitnessstudios, vier Beherbungsbetriebe und drei Kosmetikstudios. Dabei gab es keine Verstöße.
Hinzu kamen zwei Kontrollen von Personengruppen im Loberweg in Halle-Neustadt, hier gab es fünf Verstöße.
 

Zum Infektionsgeschehen an der Universitätsklinik:
Aus der Uniklinik verzeichnen wir heute zwei neue Infektionsfälle. Im Rahmen der Schnelltest-Offensive wurden inzwischen 2.620 Personen getestet. Sie ist damit noch nicht abgeschlossen. Denn insgesamt müssem rund 4.000 Personen getestet werden. Wir werden nach Abschluss der Testreihe ausführlich zur den Ergebnissen berichten.

Liebe Hallenserinnen und Hallenser,
die Infektionszahlen in der Stadt Halle steigen langsam, aber stetig. Der Pandemiestab hat sich deshalb entschieden, Ausnahmen von der Eindämmungsverordnung des Landes nicht mehr zu genehmigen. Deshalb muss ich an dieser Stelle weiter eindrücklich auf den aktuellen Leitsatz hinweisen: Alle nicht zwingend erforderlichen Kontakte sind zu vermeiden!

Lassen Sie uns gemeinsam über diese schwierige Zeit kommen. Bleiben Sie zuversichtlich. Und bleiben Sie vor allem gesund!


Zur Corona-Heldin:
Unser besonderer Dank geht heute an Jeannette Draschoff. Sie und ihr Team vom Krankenhaus Martha-Maria in Dölau sind heute unsere Corona-Helden – stellvertretend für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Rezeptionen und Eingangsbereichen der Krankenhäuser und Alten- und Pflegeheime.

Sie sind es, die mit viel Empathie, Einfühlungsvermögen und Augenmaß Besuchseinschränkungen vermitteln und umsetzen müssen. Sie sind es, die auf Hygiene-Richtlinien beim Eintreten in die Häuser hinweisen und Besucher-Ströme lenken.

Kurzum: Sie sind die Schnittstelle zwischen Besuchern und den Stationen, sie rufen Bereitschaftsdienste herbei und behalten bei der Vielzahl von Anrufen durch Angehörige einen kühlen Kopf.

Von Herzen Danke an die Teams an den Rezeptionen der Einrichtungen.
 

 

17. November 2020: Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand, die Beigeordnete für Bildung und Soziales, Katharina Brederlow, und Amtsärztin Dr. Christine Gröger haben  in einer Video-Pressekonferenz über die aktuelle Corona-Virus-Situation in der Stadt Halle (Saale) informiert.

Den Livestream der Pressekonferenz inklusive der Fragen der per Video zugeschalteten Medienvertreter finden Sie auf unserem YouTube-Kanal sowie auf halle.de in der Rubrik Aktuelle Clips.

Hier das Statement des Oberbürgermeisters im Wortlaut:

Indikatoren zur Einschätzung der Lage in der Stadt Halle (Saale):
1.    Neuinfektionen in der Stadt: 22.
Die Altersaufteilung der 15 Frauen und sieben Männer stellt sich wie folgt dar:
Personen unter 18 Jahre: 2
18-29 Jahre: 9
30-49 Jahre: 5
50 Jahre und älter: 6

2.    Infizierte in der Stadt: 328 (-6).

3.    7-Tage-Inzidenz je 100.000 Einwohner: 70,27 (+0,42). Leicht steigend, weil vorige Woche Dienstag 21 Fälle gemeldet wurden.Der Wert ist erstmals über die Marke von 70 gestiegen in Halle.

4.    Im Krankenhaus behandelte Hallenser: 29 (-6)
davon Intensivbehandlungen: 14 (-2)

5.    Zahl der Toten: zu beklagen 17 (+2)
Wir haben leider die Nachricht erhalten, dass gestern Abend und heute Morgen eine 80-jährige Frau und ein 80-jähriger Mann im Krankenhaus gestorben sind (beide im Martha-Maria). In beiden Fällen ist die Corona-Infektion ursächlich gewesen für den Tod.

Weitere statistische Angaben:
Anzahl der gestern durchgeführten Abstriche: 476 (+360)
Gesamtsumme der Infizierten: 1.270 (+22)
Anzahl der Geheilten: 925 (+26)

Zu den Recherche-Ergebnissen:

Sieben Neuinfektionen sind auf berufliche Kontakte zu Infizierten zurückzuführen. Betroffen sind unter anderem Unternehmen aus der Logistik-Branche, der Lebensmittel-Branche sowie das Landeskriminalamt und diverse Unternehmen im Dienstleistungs-Sektor. Ein Fall betrifft die Stadtwerke.

Zwei Fälle fallen in den medizinischen Sektor, betroffen ist hier sowohl das Krankenhaus Martha-Maria als auch ein ambulanter Pflegedienst.

Drei Fälle sind der Martin-Luther-Universität zuzuordnen. Betroffen sind zwei Studentinnen und eine Mitarbeiterin.

Vier Fälle gehen auf Kontakte zu Infizierten im familiären Umfeld zurück. 

Sechs Fälle betreffen Gemeinschaftseinrichtungen der Stadt. Konkret betroffen sind:
- die Friesen-Grundschule – der Fall stammt aus der Klasse 4a, hier erfolgen aktuell Abstimmungen mit der Schulleitung zum Umfang der Quarantäne.
- die Lessing-Grundschule – hier ist eine Lehrkraft betroffen, auch hier erfolgen aktuell Abstimmungen mit der Schulleitung
- die Freie Schule Bildungsmanufaktur; hier geht es um die Klasse namens Theia; auch hier erfolgen aktuell Abstimmungen mit der Schulleitung.

In zwei weiteren Schulen und einer Kita gibt es trotz neuer Fälle keine weiteren Maßnahmen, weil hier bereits für die Betreffenden Quarantänen bestanden. Dies sind:
- die Schule des 2. Bildungswegs – letzter Kontakt im Oktober, deshalb keine weiteren Maßnahmen.
- die Grundschule Wolfgang Borchert – der Fall ist der Klasse 1a zuzuordnen, hier galt bereits für alle 1. Klasse Quarantäne
- die Kita Vier Jahreszeiten.

Zum Thema Sicherheit und Ordnung:
Die Ordnungskräfte der Stadt haben gestern erneut die Einhaltung der Maskenpflicht in der Innenstadt kontrolliert. Es wurden keine Verstöße festgestellt.

Darüber hinaus erfolgten 31 Kontrollen, darunter eine Gaststätte, zehn Park-Anlagen, eine Spielhalle, zwei Geschäfte und 16 Fitnessstudios. Dabei gab es zwei Verstöße: in einer Gaststätte (aufgrund fehlender Hygienemaßnaahmen) und in einem Fitnessstudio (zulässige Anzahl von Trainierenden überschritten). Hinzu kam eine Kontrolle einer Personengruppe, hier gab es keinen Verstoß.

Zu den Demostrationen am gestrigen Tag:
Die Versammlungen blieben weitgehend friedlich, auch dank der guten Vorbereitungen, so dass ich mich hier bei allen Beteiligten bedanken möchte. 

Dem städtischen Vermessungsamt habe ich heute morgen den Auftrag gegeben, die für Versammlungen nutzbaren Flächen amtlich festzustellen: für den Marktplatz, den Hallmarkt und den Salzgrafenplatz.

Das Gesundheitsamt ist bei jeder Versammlung nach der aktuellen Eindämmungsverordnung des Landes zu beteiligen. Auch in Zukunft wird es deshalb im Vorfeld jeder Versammlung klare Forderungen von Seiten des Gesundheitsamtes und der Stadt an die Versammlungsbehörde geben, stets ausgerichtet am aktuellen Infektionsgeschehen und der ordnungsrechtlichen Sicherheitslage.

Zur 8. Allgemeinverfügung der Stadt Halle:
Am morgigen Mittwoch läuft die 7. Allgemeinverfügung der Stadt Halle aus. Der Pandemiestab hat deshalb gestern die Allgemeinverfügung Nr. 8 beschlossen. Diese Allgemeinverfügung hat folgende Ziele:
-  das Infektionsgeschehen auf eine Inzidenzzahl unter 50 zu drücken, im Zusammenwirken mit der Eindämmungsverordnung des Landes;
-  die Verhaltensweisen der Infizierten und der Verdachtspersonen in der Pandemie genau zu beschreiben;
-  die Abläufe zwischen Gesundheitsamt, Infizierten und Verdachtspersonen zu beschleunigen;
-  und den Fachbereich Gesundheit zu entlasten.

Im Einzelnen werden folgende Punkte geregelt:

  • Die Verpflichtung, eine Mund-Nasen-Bedeckung bleibt im Innenstadtring, in der Leipziger Straße und auf dem Hans-Dietrich-Genscher-Platz bestehen. Wir haben allerdings den Zeitraum konkretisiert. Die Regelung gilt nun von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr.
  • Darüber hinaus ist auch in allen Bereichen des öffentlichen Raumes des übrigen Stadtgebietes außerhalb von Gebäuden von Personen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen nicht durchgehend eingehalten werden kann.
  • Bei Veranstaltungen ist in geschlossenen Räumen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.
  • In Schulen ist auf dem Außengelände und im Gebäude außerhalb des eigenen Klassenraums von allen Personen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Diese Regelungen galten bereits, neu hinzugekommen sind nun Regelung zur häuslichen Quarantäne:

  • Einwohner, bei denen eine Corona-Infektion festgestellt wurde, haben sich unverzüglich in eine 14-tägige Quarantäne vom Zeitpunkt des Tests an zu begeben. Infizierte erhalten darüber unverzüglich vom Fachbereich Gesundheit eine Bescheinigung. Nach frühestens 10 Tagen findet ein zweiter Test nach Terminabsprache durch den Fachbereich Gesundheit statt. Im Falle eines negativen Testergebnisses endet die Quarantäne nach 14 Tagen. Ist der Test weiterhin positiv, wird die Quarantäne um weitere sieben Tage verlängert.
  • Infizierte sind verpflichtet, unverzüglich ihre Kontaktpersonen zu unterrichten und diese dem Fachbereich Gesundheit zu benennen.
  • Einwohner, die engen Kontakt zu einem bestätigten Fall von SARS-CoV-2 hatten, haben sich unverzüglich in eine 14-tägige Quarantäne vom Zeitpunkt  des Kontakts an zu begeben. Zudem haben sie sich umgehend mit dem Fachbereich Gesundheit in Verbindung zu setzen.
  • Ist ein Infizierter Mitglied einer Kohorte in Schulen, Horten und Kindergärten, so haben sich alle Mitglieder der Kohorte unverzüglich in eine 14-tägige häusliche Quarantäne zu begeben. Die Quarantäne endet 14 Tage nach dem Tag des letzten Kontaktes eines Mitgliedes der Kohorte zu dem Infizierten.

Dies sind die zentralen Punkte der neuen 8. Allgemeinverfügung. Die Verfügung erscheint morgen im Amtsblatt; sie tritt am Donnerstag in Kraft und gilt bis zum 30. November 2020, also rund eineinhalb Wochen. Verstöße gegen die 8. Allgemeinverfügung können mit einer Geldbuße bis zu 25.000 Euro geahndet werden.


Corona-Heldin:
Unsere Corona-Heldin ist heute Schwester Michaela Triepel. Frau Triepel ist Pflegedienstleiterin des Pflegeheimes Stiftung Martha-Haus in der Adam-Kuckhoff-Straße 5. Und sie steht an dieser Stelle stellvertretend für alle Pflegerinnen und Pfleger, die in der Corona-Zeit unter außergewöhnlichen Bedingungen arbeiten.

Pflegerinnen und Pfleger tragen in dieser Zeit eine enorme Verantwortung, da sie im Arbeitsalltag unmittelbaren Kontakt zu Menschen aus Risikogruppen haben.

Frau Triepel und ihr Team haben zudem die Stadt bei der Umsetzung der Schnell-Test-Offensive in den Alten- und Pflegeheimen unterstützt. Sie haben diese Corona-Schnelltests in ihrer Einrichtung mit organisiert und umgesetzt. Dieser Einsatz war eine große Hilfe, um das Corona-Virus dort aufzuspüren und einzudämmen, wo es Menschen in besondere Gefahr bringt.

Liebe Frau Triepel und liebe Pflegerinnen und Pfleger in unserer Stadt. Vielen Dank für ihren unermüdlichen Einsatz für die Menschen, die in dieser Zeit besonders auf Hilfe angewiesen sind.

Bitte senden Sie uns auch weiter den Namen Ihrer Corona-Heldin oder Ihres Corona-Helden und erklären Sie uns kurz, wie sich die Betreffende oder der Betreffende in der Corona-Zeit einbringt. Der Pandemiestab wir dann entscheiden. Wir freuen uns weiter auf Ihre Zuschriften an die Pressestelle hier im Ratshof, Marktplatz 1, 06108 Halle (Saale) oder per E-Mail an: pressestelle@halle.de

Liebe Hallenserinnen und Hallenser,
Bund und Länder haben sich gestern in ihrer Beratung verständigt, vorerst keine weiteren verschärfenden Maßnahmen im Kampf gegen das Corona-Virus einzuführen. Stattdessen gab es den deutlichen Appell an alle, private Kontakte noch einmal deutlich zu reduzieren und auf Feiern und Zusammenkünfte mit Freunden und Bekannten möglichst komplett zu verzichten. Alle nicht zwingend erforderlichen Kontakte sind zu vermeiden!

Im Klartext bedeutet dies: Die Politik setzt in dieser Woche stark auf die Eigenverantwortung der Menschen. Am Ende ist dies die zentrale Frage, die über Erfolg und Misserfolg im Kampf gegen das Virus entscheidet. Jeder Einzelne muss für sich die Entscheidung treffen, ob er bereit ist, seine eigenen Interessen hinter die des Allgemeinwohls anzustellen.

Bleiben Sie zuversichtlich. Und bleiben Sie vor allem gesund!

 

16. November 2020: Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand, die Beigeordnete für Bildung und Soziales, Katharina Brederlow, und Amtsärztin Dr. Christine Gröger haben  in einer Video-Pressekonferenz über die aktuelle Corona-Virus-Situation in der Stadt Halle (Saale) informiert.

Den Livestream der Pressekonferenz inklusive der Fragen der per Video zugeschalteten Medienvertreter finden Sie auf unserem YouTube-Kanal sowie auf halle.de in der Rubrik Aktuelle Clips.


Hier das Statement des Oberbürgermeisters im Wortlaut:

Indikatoren zur Einschätzung der Lage in der Stadt Halle (Saale):
1.    Neuinfektionen in der Stadt: 18.
Die Altersaufteilung der vier Frauen und 14 Männer stellt sich wie folgt dar:
Personen unter 18 Jahre:  6
18-30 Jahre:  6
30-50 Jahre:  2
Über 50:  4

2.    Infizierte in der Stadt: 334 (-10).

3.    7-Tage-Inzidenz je 100.000 Einwohner: 69,85 (+0,41).
Leicht steigend, weil vorige Woche Montag 17 Fälle gemeldet wurden. Wert ist neuer Spitzenwert für Halle.

4.    Im Krankenhaus behandelte Hallenser: 35 (-3)
davon Intensivbehandlungen: 16 (+4)

5.    Zahl der Toten: Zu beklagen 15 (+/-0)

Weitere statistische Angaben:
Anzahl der gestern durchgeführten Abstriche: 116 (+25)
Gesamtsumme der Infizierten: 1.248 (+18)
Anzahl der Geheilten: 899 (+28)

Zu den Recherche-Ergebnissen:
Drei Neuinfektionen sind auf berufliche Kontakte zu Infizierten zurückzuführen, dabei handelt es sich um  die Bereiche Wohnungswirtschaft, verarbeitende Industrie und die Energiewirtschaft.

Fünf Fälle gehen auf Infektionsgeschehen im privaten, meist familiären Umfeld zurück.

Zehn Fälle betreffen Gemeinschaftseinrichtungen der Stadt. Konkret betroffen sind:
- die Grundschule Glaucha, beroffene ist die Klasse 2c. Hier wurde eine Quarantäne für die entsprechende Kohorte ausgesprochen.
- die KGS Humboldt, betroffen sind die Klassen 8 R1 und 11. Auch hier wurde für die betreffende Kohorte eine Quarantäne ausgesprochen.
- die IGS Am Steintor, betroffen ist hier die 9. Klassenstufe. Auch hier gilt eine Quarantäne für die entsprechende Kohorte.
- die Lessingschule, betroffen ist die Klasse 3b. Die Quarantäne wird sich auch auf den Hort AWO beziehen; in welchem Umfang, wird aktuell ermittelt. 
- die WBS Schule – Hier erfolgen gegenwärtig Abstimmungen mit dediesem Bildungsträger.
- eine wissenschaftliche Einrichtung, betroffen ist ein Studierender.
- die Universität, betroffen ist ebenfalls ein Studierender. Hier gibt es auch eine Kontaktkette in ein Call-Center.

Zum Thema Sicherheit und Ordnung:
Gestern wurden keine Bußgeldverfahren in Bezug auf die Maskenpflicht eingeleitet.

Darüber hinaus erfolgten 27 Kontrollen, in zwei Gaststätten, fünf Park-Anlagen und 20 Geschäfte. Dabei wurden keine Verstöße gegen die Eindämmungsverordnung festgestellt.

Corona-Heldin:
Und damit komme ich zur heutigen Corona-Heldin: Es ist Silke Barner.

Frau Barner ist Fitnesstrainerin. Und weil bekanntlich die Fitness-Studios derzeit geschlossen sind, hat sie sich dazu entschlossen, ihr vielfältiges Kursprogramm als Livestream zu senden - und zwar kostenfrei. Man kann sich bei Frau Barner via Facebook melden, dort hat sie ihre Fitness-Videos eingestellt.

Silke Barner steht damit stellvertretend für Initiativen, die inzwischen in vielen halleschen Studios ergriffen werden, um mit den Kundinnen und Kunden in Kontakt zu bleiben. Das ist ein schönes Beispiel, wie man trotz Einschränkungen kreative Angebote unterbreiten kann.

Im Namen des Pandemiestabs danke ich für die Idee und das Engagement.

Liebe Hallenserinnen und Hallenser,
Wir freuen uns weiter auf Ihre Zuschriften an die Pressestelle hier im Ratshof, Marktplatz 1, 06108 Halle (Saale) oder per E-Mail an: pressestelle@halle.de

Ich wünsche mir: Helfen Sie einander. Bleiben Sie zuversichtlich.

Entscheidend ist es nach wie vor, Akzeptanz für die Schutz-Maßnahmen in der Bevölkerung zu schaffen. Deshalb ist es für uns so wichtig, die Bürgerinnen und Bürger tagesaktuell zu informieren. Die Regeln zeigen nur dann Wirkung, wenn alle mitwirken. Am besten freiwillig, ohne Regeln und ohne Strafen.

Zu recht gilt deshalb auch für die Stadt Halle mit aktuell täglich neuen Infektionshöchstzahlen die dringende Empfehlung: Alle nicht zwingend erforderlichen Kontakte sind zu vermeiden!

Bleiben Sie gesund!
 

 

23.11.2020

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