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Jüdischer Religionsunterricht: Bürgermeister Geier besucht Start des Modellprojekts an Grundschule i

(halle.de/ps) Mit der ersten Unterrichtsstunde begann heute an der Grundschule „Johannesschule“, Liebenauer Straße 152, das landesweite Modellprojekt „Jüdischer Religionsunterricht“ in Halle (Saale). Insgesamt haben sich 14 Schülerinnen und Schüler der 1. und zum Teil 2. Klasse für den Unterricht angemeldet. Bürgermeister Egbert Geier und die Beigeordnete für Bildung und Soziales, Katharina Brederlow, begrüßten die Schülerinnen und Schüler zum Unterrichtsstart.

Bürgermeister Egbert Geier sagte: „Das Angebot jüdischen Religionsunterrichts an Schulen stärkt unser Bemühen, die jüdische Geschichte und Gegenwart auch in Halle (Saale) noch sicht- und erlebbarer zu machen. Wir tun dies bereits verstärkt mit zahlreichen Angeboten für Jugendliche und Erwachsene - gerade ganz aktuell im Rahmen der 8. Jüdischen Kulturtage in Halle. Mit dem jüdischen Religionsunterricht für Kinder kommt eine weitere Facette hinzu. Das neue Angebot bereichert den Bildungskanon unserer Kinder in einem nicht zu unterschätzenden Umfang. Es steht allen Kindern offen und fördert Toleranz, Empathie und Verständnis – unabdingbare Bausteine für eine offenes, respektvolles Miteinander. Die Orientierung darauf können wir nicht früh genug beginnen. Der Unterricht trägt mit dazu bei, jüdische Religion und Kultur als integrale Bestandteile unseres gesellschaftlichen Lebens zu etablieren. Ich freue mich sehr, dass das Projekt an einer Schule in Halle startet und hoffe, dass wir zukünftig an weiteren Schulen in Halle und in Sachsen-Anhalt jüdischen Religionsunterricht anbieten können."

Die Grundschule „Johannesschule“ ist eine sogenannte Korrespondenzschule für den jüdischen Religionsunterricht: Schülerinnen und Schüler aus anderen Grundschulen, die am jüdischen Religionsunterricht teilnehmen wollen, suchen für diesen Unterricht die Korrespondenzschule auf. Das Modellprojekt „Jüdischer Religionsunterricht“ an staatlichen Schulen in Sachsen-Anhalt richtet sich zunächst an Grundschülerinnen und Grundschüler in Halle (Saale).

Der Unterricht wird im Rahmen des Pilotprojektes gleichrangig neben katholischem und evangelischem Religionsunterricht sowie dem Fach Ethik in der Schuleingangsphase (Klasse 1 und 2) beginnend und aufwachsend fortgeführt. In Abstimmung mit dem Landesverband Jüdischer Gemeinden Sachsen-Anhalt steht er allen Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 1 und 2 im gesamten Stadtgebiet von Halle offen, unabhängig davon, ob diese konfessionell gebunden sind.

12.10.2021

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