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Potenzialstudie zu Radschnellweg zwischen Halle und Leipzig liegt vor

vier Bürgermeister bzw. Oberbürgermeister radeln durchs GrüneOberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand (3.v.l.) gemeinsam mit seinen drei Amtskollegen: Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (v.l.), dem Bürgermeister der Gemeinde Kabelsketal, Steffen Kunnig, sowie Schkeuditz‘ Oberbürgermeister Rayk Bergner(halle.de/ps) Täglich pendeln tausende Menschen zwischen Halle (Saale) und Leipzig sowie zu den im Umfeld des Flughafens Leipzig/Halle angesiedelten Unternehmen. Mit einem Radschnellweg soll künftig eine innovative und umweltfreundliche Alternative zum individuellen Kfz-Pendlerverkehr in der Region geschaffen werden. Dafür haben die beteiligten Kommunen, Landkreise, Länder und Planungsgemeinschaften Ende Juni eine Absichtserklärung unterzeichnet, in der sie sich zur Umsetzung des länderübergreifenden Verkehrsprojektes bekennen. „Mit dem ersten ostdeutschen Radschnellweg zwischen Halle und Leipzig setzen wir ein Signal für das Zusammenwachsen in der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland und etablieren ein deutschlandweites Leuchtturmprojekt zur Förderung des Radverkehrs“, sagt Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand.

Die Idee eines Radschnellweges wurde in Halle (Saale) erstmals im März 2017 in der Beigeordnetenkonferenz vorgestellt. Es folgte eine Potenzial- und Machbarkeitsstudie im Auftrag der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland, gefördert vom Freistaat Sachsen und dem Land Sachsen-Anhalt. Dabei wurden insgesamt 16 Trassenvarianten untersucht und im Ergebnis drei Streckenverläufe ermittelt, bei denen die zu erwartende Mindestauslastung von werktags 2.000 Radfahrenden vorliegt und die baulichen Anforderungen umsetzbar sind. So muss die Strecke unter anderem möglichst direkt, kreuzungsfrei und vom Auto- sowie Fußgängerverkehr getrennt geführt werden und über eine ausreichende Breite verfügen.

Für die rund 36 Kilometer lange Verbindung belaufen sich die Kosten je nach Streckenführung auf schätzungsweise 35 bis 46 Millionen Euro. Die Stadt Halle (Saale) würde nach jetzigem Stand für das rund 4,8 Kilometer Teilstück insgesamt mehr als acht Millionen Euro investieren unter anderem in den Bau einer Brücke über die Europachaussee.

In den kommenden Monaten werden die Potenziale des Weges einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Dafür wurde unter anderem eine eigene Internetseite eingerichtet. Zudem gilt es, weitere Partner für das Vorhaben zu gewinnen, beispielsweise die Unternehmen entlang der Route, deren Beschäftigte den Weg nutzen sollen. Parallel dazu sollen Finanzierungslösungen gesucht und unter anderem Fördermittel beantragt werden. „Dafür muss die detaillierte Planung zur Trassenführung und zur Verfügbarkeit der Grundstücke vorbereitet werden. Es ist wichtig, schon an diesem Prozess die Bürgerinnen und Bürger zu beteiligen“, so Oberbürgermeister Dr. Wiegand. Ziel ist es, bis 2021/22 die Voraussetzungen für die Planungsphase zu schaffen.

Weitere Informationen im Internet: www.radschnellweg.org
 

10.07.2020

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