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Was macht menschliche Zellen anfällig für das neue Coronavirus?

(halle.de/ps) Ein Forschungsteam der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) untersucht in einem neuen Projekt, welche Rolle bestimmte Proteine des Coronavirus SARS-CoV-2 und menschlicher Zellen bei der Infektion spielen. Der Fokus liegt auf dem sogenannten Spike-Protein auf der Außenhülle des Virus und einem Rezeptor der menschlichen Zellmembran, deren Fusion der erste Schritt der Erkrankung ist. Außerdem wird untersucht, welchen Einfluss die Zusammensetzung der Zellmembran hat. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt das Vorhaben "CORONAmem" mit 1,76 Millionen Euro. Das Forschungsvorhaben "CORONAmem" wird für drei Jahre unterstützt.

Es ist nach wie vor unklar, warum manche Menschen schwer und andere nur leicht an COVID-19 erkranken. Dafür könnten neben Faktoren wie Alter und Vorerkrankungen auch Membranproteine verantwortlich sein. Winzige, genetisch bedingte Unterschiede in der Struktur der beiden Proteine könnten einer der Gründe sein, warum manche Menschen stärker durch das Virus betroffen sind als andere. Darüber hinaus sei eine Aufklärung der Struktur der Membranproteine für die Medikamentenentwicklung interessant, so Projektleiter Prof. Dr. Milton T. Stubbs.

Die Universität Halle bietet optimale Voraussetzungen für die Durchführung dieses anspruchsvollen Forschungsprojekts. Die Proteinbiochemie ist ein Forschungsschwerpunkt der MLU.

05.11.2020

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