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Pogrom-Gedenken

(halle.de/ps) Zum weltweiten Gedenken an die Novemberpogrome von 1938 haben die Vereinten Nationen und das Museum „Zentrum für verfolgte Künste“ in Solingen die mehrsprachige Online-Ausstellung „Sieben Orte in Deutschland“ ins Leben gerufen. Im Mittelpunkt stehen sieben jüdische Gemeinden in Deutschland, deren Geschichte und Umgang mit dem Gedenken anhand von historischen Fotografien, authentischen Kunstwerken, Dokumenten und Zeitzeugnissen präsentiert werden.

Als einer dieser Orte wurde die Stadt Halle (Saale) ausgewählt, vertreten durch das Leopold Zunz Zentrum. „Als einziger ostdeutscher Kooperationspartner beteiligen wir uns an dem Projekt. Wir präsentieren uns mit Bildern und historischen Texten vom Mittelalter bis zur Gegenwart zur jüdischen Geschichte Halles“, sagt die Vorsitzende des Freundeskreises Leopold Zunz Zentrum e.V., Cornelia Zimmermann. Die Inhalte wurden in Zusammenarbeit mit der Jüdischen Gemeinde erarbeitet. Die Fotos stammen aus dem Stadtmuseum Halle, dem Stadtarchiv Halle und dem Archiv der Jüdischen Gemeinde. Der Freundeskreis Leopold Zunz Zentrum e.V. widmet sich seit seiner Gründung 2011 nicht nur der Geschichte des Judentums, sondern seit 2013 mit den Jüdischen Kulturtagen in Halle (Saale) und der Region, dem gemeinsamen Erleben von jüdischer Kultur und jüdischem Leben in der Gegenwart. Die Stadt ist Hauptförderin des Zentrums.

Eröffnet wurde die Ausstellung im Internet am Montag, 9. November 2020. Neben den Eröffnungsansprachen, unter anderem von Bundesaußenminister Heiko Maas, ist ein Film zu sehen, der die sieben Orte virtuell verbindet. Die Ausstellung bietet einen vertiefenden Einblick in die Geschichte der sieben ausgewählten Orte jüdischen Lebens, wie sie entstehen, sich verändern, wie sie im Novemberpogrom von 1938 zum Teil zerstört und später erneut mit Leben erfüllt werden. Die Plattform soll sich stetig weiterentwickeln. So ist geplant, weitere Orte aufzunehmen und die Inhalte zu ergänzen.

13.11.2020

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