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Qualitätsprüfung und Materialentwicklung

(halle.de/ps) Das Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS unterstützt mit seiner Materialkompetenz bei der Bekämpfung der COVID-19-Pandemie. Das Institut arbeitet derzeit gemeinsam mit neun weiteren Fraunhofer-Instituten deutschlandweit an der Entwicklung neuartiger Schutztextilien. Hierbei werden innovative Ansätze der Schutzwirkung verfolgt, gleichzeitig soll der Tragekomfort optimiert werden. Bereits im Frühjahr hatte die Forschungseinrichtung Kliniken und den Krisenstab der Stadt Halle (Saale) unterstützt.

Wechselträger für Atemmasken hat das Fraunhofer IMWS im Projekt ProSchutz hergestellt. © Fraunhofer IMWSDas auf Materialforschung spezialisierte Institut mit seinen rund 300 Beschäftigten engagiert sich dabei mit unterschiedlichen Projekten und Lösungsansätzen. Bereits während der ersten Infektionswelle im Frühjahr haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Fraunhofer IMWS für den Krisenstab der Stadt Halle (Saale) verschiedene Stoffmasken untersucht, die als semiprofessioneller Mund-Nase-Schutz in lokalen Textilwerkstätten gefertigt wurden. Das Institut hat zudem Wechselträger für Atemmasken entwickelt und gefertigt, die über einen Kooperationspartner vertrieben werden. In diese Kunststoff-Wechselträger können Tücher mit unterschiedlicher Filterwirkung eingelegt werden, die sich auch wiederverwenden lassen. Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Halle und der Hochschule Merseburg haben die Fachleute des Fraunhofer IMWS untersucht, wie Schutzausrüstung für medizinisches Personal, beispielsweise Spritzschutzmasken, per 3D-Druck gefertigt werden kann.

Besonders eng war die Zusammenarbeit mit dem Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara in Halle, um den tatsächlichen Bedarf in der Klinik ermitteln und innovative Ansätze bereits im Einsatz erproben zu können. Intensive Gespräche innerhalb dieser Zusammenarbeit und mit anderen Partnern machten deutlich, dass für den Infektionsschutz von medizinischem Personal und gesundheitlich geschwächten Personen in Zeiten der Pandemie optimierte Schutzausrüstung benötigt wird, die sowohl hohen Tragekomfort (geringer Atemwiderstand, lange Nutzungszeiten) als auch hohe Barrierewirkung gegen Krankheitserreger bietet. Diesem Bedarf will das Fraunhofer IMWS in einem im November gemeinsam mit weiteren Fraunhofer-Instituten gestarteten Projekt begegnen, in dem neue, antiviral wirkende Schutztextilien entwickelt und bewertet werden.

05.02.2021

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