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Vier Hallenser fahren zum Bundeswettbewerb „Jugend forscht“

MDR-Moderatorin Daniela Schmidt (Mitte) im Gespräch mit Patenunternehmern Dr. Michael Hahn (ECH, links) und Dr. Ulf-Marten Schmieder (Technologiepark Weinberg Campus, rechts)(halle.de/ps) Inga Lovisa Endtmann, Tim Großmann, Stefan Neuber und Martin Rauch haben sich erfolgreich für das Bundesfinale von „Jugend forscht 2021“  im Mai in Heilbronn qualifiziert. Die vier Hallenser konnten im Rahmen des Landeswettbewerbes Sachsen-Anhalt am 7. April jeweils den 1. Platz belegen. Insgesamt hatten sich 62 Schülerinnen und Schüler aus Sachsen-Anhalt für den diesjährigen „Jugend forscht/Schüler experimentieren“-Landeswettbewerb in Halle (Saale) qualifiziert und ihre Projekte aus den sieben Fachbereichen Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaft, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik vorgestellt. Der Wettbewerb wurde erstmals in digitaler Form von der städtischen Technologie- und Gründerzentrum (TGZ) Halle GmbH und der Elektrochemie Halle (ECH) GmbH ausgerichtet. Ziel ist, Jugendliche für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern, Talente zu finden und zu fördern.

19 der 62 Teilnehmerinnen und Teilnehmer stammen aus Halle (Saale) - zwei von ihnen konnten im Rahmen von „Schüler experimentieren“ einen Landessieg erzielen, vier waren bei „Jugend forscht“ erfolgreich.

Blick auf den Livestream - geteilter Bildschirm, im Hintergrund die MDR-ModeratorinDie Prämierung wurde durch MDR Wissen per Livestream übertragenLandessieger im Fachgebiet Arbeitswelt wurde Stefan Neuber vom Georg­-Cantor-Gymnasium. Der 17-Jährige hat eine spezielle App entwickelt, die es Schülerinnen und Schülern ermöglicht, grundlegende mathematische Kenntnisse auf ihren individuellen Bedarf zugeschnitten sehr effizient mit dem Smartphone zu trainieren.
Tim Großmann vom Georg-Cantor-Gymnasium überzeugte die Jury im Bereich Chemie. Der 18-Jährige setzte sich zum Ziel, die technischen Schwierigkeiten beim Bau einer vanadiumbasierten Mikroflussbatterie zu überwinden und so ein funktionsfähiges, besonders energieffizientes Speichermedium zu konstruieren.
Den Landessieg in der Kategorie Geo- und Raumwissenschaften errang lnga Lovisa Endtmann vom Georg-Cantor-Gymnasium. Die 15-Jährige befasste sich mit in Bernstein eingeschlossenen Pollenkörnern, die im Tagebau Goitzsche bei Bitterfeld zu finden sind. Da Pollenkörner Leitfossilien sind, lässt sich das bisher umstrittene Alter der Bernsteine damit besser bestimmen.
In der Rubrik Physik konnte sich Martin Rauch vom Gymnasium Südstadt durchsetzen. Der 18-Jährige hat eine neue Methode zur Verbesserung der lateralen Auflösung in der sogenannten Positronen-Annihilations-Lebensdauerspektroskopie entwickelt. Diese könnte künftig bei der Suche nach Unregelmäßigkeiten im atomaren Aufbau von Werkstoffen genutzt werden.

Neben den vier Hallensern werden noch Paul Lünenborg vom Ökumenischen Domgymnasium Magdeburg und Amelie Dybus von der Landesschule Pforta in Naumburg (Saale) (Landessieger Biologie) sowie Johannes Lodahl vom Gymnasium Martineum in Halberstadt (Landessieger Technik) Sachsen-Anhalt beim Bundeswettbewerb vom 27. bis 30. Mai in Heilbronn antreten. Auch dieser Wettbewerb soll coronabedingt digital durchgeführt werden.

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13.04.2021

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