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ECH Elektrochemie Halle gehört zu den Top 100

(halle.de/ps) Große Freude und ein außergewöhnlicher „Ritterschlag“ im halleschen Technologiepark Weinberg Campus: Die ECH Elektrochemie Halle GmbH hat das TOP 100-Siegel 2021 verliehen bekommen und damit diesen wichtigen Innovationspreis des Mittelstands in die Saalestadt geholt. Das Unternehmen wurde dabei speziell für seine exzellenten Innovationsleistungen geehrt.

Dr. Michael Hahn, Geschäftsführer der ECH Elektrochemie Halle GmbH mit der Trophäe „Top-Innovator 2021“Dr. Michael Hahn, Geschäftsführer der ECH Elektrochemie Halle GmbH mit der Trophäe „Top-Innovator 2021“ Foto: Michael DeutschDr. Michael Hahn, Geschäftsführer der ECH, ist stolz, zu den 100 innovativsten Unternehmen Deutschlands zu gehören. Natürlich kann er erklären, worauf der Fokus der Jury lag. „Es geht uns nicht mehr nur um die Entwicklung neuer Messsysteme. Vielmehr verfolgen wir das Ziel, mit unseren Entwicklungen zugleich analytische Standards zu setzen, die dann weltweit verbindlich sind. Gelingt es, ein solches Mess-Verfahren zu standardisieren, können die Kunden sofort verbindlich mit unseren Geräten arbeiten“, erklärt der Chemiker. Bereits drei Normen, darunter auch eine zur Ermittlung des Schwefelwasserstoffgehalts, stammen aus dem Hause ECH. Unternehmerisch ist das zugleich die beste Strategie. „Ein geprüfter Standard ist unser wichtigstes Marketinginstrument“, betont Michael Hahn.

Rund 120 Kriterien aus fünf Kategorien lagen bei der Prüfung durch ein Forscherteam zugrunde: Innovationsförderndes Top-Management, Innovationsklima, Innovative Prozesse und Organisation, Außenorientierung/Open Innovation und Innovationserfolg. Im Kern geht es um die Frage, ob Innovationen das Ergebnis planvollen Vorgehens oder ein Zufallsprodukt sind, also um die Wiederholbarkeit von Innovationsleistungen. Und darum, ob und wie sich die entsprechenden Lösungen am Markt durchsetzen. Aufgrund der aktuellen Situation gab es bei dieser Runde zudem einen Sonderteil, in dem die unternehmerische
Reaktion auf die Coronakrise untersucht wurde.

Bereits seit 1992 entwickelt und produziert die ECH als unabhängiges, inhabergeführtes Unternehmen kundenspezifische Analysengeräte für die verschiedensten Aufgaben im Forschungs- und Industriebereich. Diese kommen weltweit zum Einsatz: Darunter zur exakten Bestimmung des Schwefelwasserstoffgehalts in
Abwässern oder zur Bestimmung anthropogener Mikroschadstoffe (etwa Rückstände von Medikamenten), die durch Kläranlagen nur schwer abbaubar sind. Aber auch Verfahren zur Überwachung von ölgekühlten Großtransformatoren mittels Gasanalyse sowie die Qualitätskontrolle bei der Biogas-Produktion gehören zum Portfolio des Unternehmens. Es wird ständig daran gearbeitet, weitere Analysenverfahren sowie Standards zu entwickeln, zu vereinfachen und zu automatisieren.

16.04.2021

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