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Stadtmuseum fokussiert auf Willi Sitte

(halle.de/ps) Das Stadtmuseum Halle kooperiert mit dem Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) anlässlich der Ausstellung „Sittes Welt“ und hat seine stadtgeschichtliche Dauerausstellung „Entdecke Halle!“ um einen Rundgang erweitert, der dazu einlädt, auf den Spuren des Künstlers und Politikers Willi Sitte zu wandeln.

Anlässlich der Retrospektive „Sittes Welt“, die das Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) – Kulturstiftung Sachsen-Anhalt vom 3. Oktober 2021 bis 9. Januar 2022 präsentiert, erweitert das Stadtmuseum Halle seine Dauerausstellung zur Stadtgeschichte um weitere Objekte und hat bereits in der Ausstellung vorhandene Sammlungsstücke in einem thematischen Rundgang zusammengeführt und ein Begleitheft erstellt.

„Mit unserem Rundgang wollen wir zu einem Wechsel der Perspektive auf das bewegte und vielschichtige Leben Sittes weg von einseitigen Bewertungen aufgrund seiner politischen und privilegierten Stellung in der DDR der Honecker-Ära und hin zu einer ausgewogenen Betrachtung vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Verhältnisse des 20. Jahrhunderts einladen.“, so Jane Unger, Direktorin des Stadtmuseums Halle.
 
Diesen Hintergrund liefert die stadtgeschichtliche Dauerausstellung des Stadtmuseums Halle, insbesondere der Themenbereich „Die politische Gemeinde Halle im 20. Jahrhundert“. Der Sitte-Rundgang in der stadtgeschichtlichen Dauerausstellung des Stadtmuseums Halle umfasst zwei Teile:
 
Auf der variablen Fläche innerhalb der Ausstellung, der „Plattform“, werden Objekte zu Sitte aus dem Bestand des Stadtmuseums gezeigt. Darunter befindet sich der einzige „echte Sitte“ des Stadtmuseums, der Entwurf eines Wandbilds auf einem Architekturmodell für den Ende der 1980er Jahre geplanten Neubau des Ritterhauses.
Die einzige Leihgabe zeigt Sittes Entwurf für den Gobelin, der anlässlich des Stadtjubiläums 1961 entstand, aber seit mindestens einem halben Jahrhundert verschollen ist. In der stadtgeschichtlichen Dauerausstellung werden an einzelnen Objekten Bezüge zu Leben und Werk Sittes herausgearbeitet. Bespielhaft sind zu nennen: ein Plakat der Kunstausstellung Ende 1957 in der Staatlichen Galerie Moritzburg, an der Sitte nicht nur als Künstler, sondern auch als Juror beteiligt war – was ihn einmal mehr in politische Bedrängnis brachte. Willi Sittes Name auf der Kandidatenliste des Bezirks Halls für den XI. SED-Parteitags 1986 verweist auf seine dort erfolgte Wahl in das Zentralkomitee.
 
Im Begleitprogramm bietet das Stadtmuseum Halle zwei Veranstaltungen an:

„Entdecke Halle! mit Kennern - Führung und Gespräch“
mit Thomas Bauer-Friedrich, Direktor des Kunstmuseums Moritzburg Halle (Saale) – Kulturstiftung Sachsen-Anhalt, Donnerstag, 14. Oktober 2021, 18 Uhr
mit Dr.-Ing. Wulf Brandstädter, ehem. Stadtarchitekt von Halle, und Dr. Jürgen Weißbach, Vorsitzender des Künstlerhaus 188 e. V. Halle (Saale),
Donnerstag, 11. November 2021, 18 Uhr

29.09.2021

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