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Transferpreise 2021 wurden verliehen

(halle.de/ps) Der 6. hallesche Innovationstag transHAL wurde gemeinsam von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und der Stadt Halle (Saale) am 10. November 2021 als digitales Live-Event veranstaltet. In diesem Rahmen wurden die Transferpreise 2021 verliehen.

Innovative Ansätze für die Personalentwicklung, Enzymkleber für die Krebsbehandlung und neue Materialien für die Wundheilung: Drei Projekte von Forscherinnen und Forschern der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und ihren Kooperationspartnern erhielten in diesem Jahr die Transferpreise der MLU, der Stadt Halle und der Stadtwerke Halle GmbH. Ausgezeichnet wurden herausragende wissenschaftliche Vorhaben, die gesellschaftlich oder wirtschaftlich relevante Fragestellungen bearbeiten. Die Preise sind mit insgesamt 2.500 Euro dotiert.

Den mit 1.000 Euro dotierten Transferpreis in der Kategorie "Erfolgreiche regionale Transferkooperation" erhielten Prof. Dr. Anne-Katrin Neyer und Christian Hoßbach von der MLU sowie Marcus Lindner, André Müller und Steffen Peter von der Dell Technologies GmbH in Halle. Ausgezeichnet wurde die seit 2018 laufende Kooperation, in deren Rahmen Studierende des Masterstudiengangs "Human Resources Management" gemeinsam mit Beschäftigten von Dell innovative Lösungsansätze für Herausforderungen des Unternehmens erarbeiten. Bislang konnten auf Basis der Kooperation vier neue Instrumente im Bereich der Personalentwicklung am Dell-Standort Halle realisiert werden, zum Beispiel ein Ausbildungsprogramm für Quereinsteiger/innen im IT-Bereich. Die Erkenntnisse und Ergebnisse der Projekte waren zudem Basis für mehrere wissenschaftliche Publikationen. Der Preis wird von der Stadt Halle gestiftet.

In der Kategorie "Anwendungsorientierte Dissertation" wurde der Biochemiker Dr. Marcus Böhme mit dem mit 1.000 Euro dotierten Transferpreis ausgezeichnet, der von der Stadtwerke Halle GmbH gestiftet wird. In seiner Doktorarbeit untersuchte Böhme, wie sich sogenannte Antikörper-Wirkstoff-Konjugate verbessern lassen. Diese könnten künftig bei der Behandlung von Krebs zum Einsatz kommen. Vereinfacht gesagt handelt es sich dabei um eine Kombination aus künstlich hergestellten Boten-Proteinen und Medikamenten. Die Boten können so gestaltet werden, dass sie die Medikamente nur am gewünschten Ort - den Krebszellen - abliefern. Böhme erforschte hierbei ein spezielles Enzym, das bei diesem Prozess eine zentrale Rolle spielt, indem es die beiden Bestandteile miteinander verklebt. Teile der Arbeit sind bereits in zwei Patentanmeldungen und in die Vorbereitung des Biotech-Start-ups "TrypCo" eingeflossen. 

Devaki Kedilaya erhält für ihre Masterarbeit im Studiengang Polymer Materials Science den mit 500 Euro dotierten Preis in der Kategorie "Herausragende anwendungsorientierte Masterarbeit". Das Preisgeld für die Auszeichnung stiftet ebenfalls die Stadtwerke Halle GmbH. Kedilaya entwickelte und testete eine wundheilungsfördernde, hydrokolloide Wundabdeckung mit antibakterieller Wirksamkeit. Aufbauend auf ihren Ergebnissen wurde von der MLU eine Förderung des GoBio-Initial-Programms des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zur Sondierung und Markterkundung eingeworben.

16.11.2021

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