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Sachsen-Anhalt bei der Berlinale 2020

(halle.de/ps) Zum ersten Mal live im Kino wird am 20. Februar  in vier deutschen Städten, darunter in Halle (Saale), ?mit Unterstützung von ZDF/3sat die Eröffnungsgala der 70. Berlinale sowie im Anschluss die Weltpremiere des Eröffnungsfilms „My Salinger Year“ übertragen.

Im Rahmen der Berlinale werden gleich drei Filme, die mit Unterstützung der Mitteldeutschen Medienförderung (MDM) entstanden sind, präsentiert und feiern dort ihre Weltpremiere: „Father“ des serbischen Regisseurs Srdan Golubovic, die internationale Koproduktion „DAU. Natasha“ der Regisseure Ilya Khrzhanovsky und Jekaterina Oertel im Wettbewerb sowie der dokumentarische Film „DAU. Degeneration“ von Ilya Khrzhanovskiy und Ilya Permyakov im Berlinale Special. Außerdem finden sich 12 MDM-geförderte Filme im Programm Lola at Berlinale wieder.
 
Für „Father“ der mitteldeutsche Komponist Mario Schneider, der auch schon mit seinen Dokumentarfilmen über das Mansfelder Land für Aufsehen gesorgt hatte, die Filmmusik bei. Außerdem übernahm Metrix Media GmbH in Halle zu großen Teilen die Ton-Postproduktion. Das von der Leipziger Neue Mediopolis Filmproduktion GmbH koproduzierte Drama wird in der Sektion Panorama zu sehen sein.
 
Den Goldenen Ehrenbären für ihr Lebenswerk erhält die britische Schauspielerin und Oscar®-Preisträgerin Helen Mirren. 2008 drehte der Regisseur Michael Hoffman mit ihr und Christopher Plummer für „Ein russischer Sommer“ u. a. in Sachsen-Anhalt, wobei sie den Begriff „Sexy-Anhalt“ für das Filmland prägte. Die 70. Internationalen Filmfestspiele Berlin widmen ihr eine Hommage.
 
Gemeinsam mit der Berlinale und German Films präsentiert die Deutsche Filmakademie die zum Deutschen Filmpreis 2020 vorausgewählten Filme. In der Reihe Lola at Berlinale befinden sich zwölf von der MDM-geförderte Werke und damit auch zahlreiche Sachsen-Anhalt-Produktionen wie „Und der Zukunft zugewandt” von Bernd Böhlich (Dreh in Magdeburg und Burg), „Das Vorspiel” von Ina Weisse (Dreh in Halle) sowie „Narziss und Goldmund“ von Stefan Ruzowitzky (Postproduktion in Halle).
 
Beim MDM-Empfang zur Berlinale präsentiert sich das Postpro Network Halle mit einem Stand. Hierbei handelt es sich um eine Interessengemeinschaft, der die Firmen digital images GmbH, ARRI Media GmbH, Metrix Media GmbH, Klangfee Media Sound, Robert Lacroix Film und das MMZ Mitteldeutsches Multimediazentrum Halle (Saale) GmbH angehören. Die genannten Postproduktionsdienstleister sind in Halle angesiedelt, decken das komplette Spektrum im Bereich der Filmpostproduktion ab und erbringen so einen wichtigen Regionaleffekt für Sachsen-Anhalt.
 
Das Wissenschafts- und Medienfestival SILBERSALZ ist in diesem Jahr das Thema beim Berlinale-Presse-Café am Mittwoch, 26. Februar 2020, 11 Uhr, in der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund in Berlin, um am Rande der Internationalen Filmfestspiele Berlin auf das Potential des Mitteldeutschen Medienstandortes aufmerksam zu machen. An dieser Veranstaltung, zu der Robra eingeladen hat, wirken u. a. Claas Danielsen, Geschäftsführer der MDM, sowie die Tiefseeforscherin Prof. Dr. Antie Boetius mit, die eine Keynote vortragen wird. Programmpunkte wie eine Auswahl von Filmen, Kunstwerken, Live-Performances und Workshops sollen vorgestellt werden. Das Wissenschafts- und Medienfestival SILBERSALZ, das vom 25. bis 28. Juni 2020 seine dritte Auflage in Halle erfährt, findet unter dem Motto „Heimat Erde“ statt. Aktuelle Debatten zu Biodiversität, Nachhaltigkeit und globalem Wandel werden dabei aufgegriffen.
 
Aktuelle Informationen auch unter https://twitter.com/sachsenanhalt

20.02.2020

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