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Aktuelle Informationen der Stadt Halle (Saale) zum Corona-Virus

Aktuelle Informationen der Stadt Halle (Saale) zum Corona-Virus

Für alle Fragen zum Thema Corona können Sie die Hotline des Fachbereichs Gesundheit kontaktieren. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind wochentags von 7.30 Uhr bis 16 Uhr und am Wochenende von 9 bis 16 Uhr erreichbar unter der Rufnummer 0345 / 221-3238 oder per E-Mail an corona@halle.de

 

30. Oktober 2020 (2): Das Land Sachsen-Anhalt hat am heutigen Freitag die zweite Änderungsverordnung der 8. Eindämmungsverordnung veröffentlicht. Diese tritt am kommenden Montag, 2. November 2020, in Kraft. 

 

30. Oktober 2020: Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand, die Beigeordnete für Bildung und Soziales, Katharina Brederlow, und Amtsärztin Dr. Christine Gröger haben in einer Video-Pressekonferenz über die aktuelle Corona-Virus-Situation in der Stadt Halle (Saale) informiert.

Den Livestream der Pressekonferenz inklusive der Fragen der per Video zugeschalteten Medienvertreter finden Sie auf unserem YouTube-Kanal und in der Rubrik Aktuelle Clips.
 

Hier das Statement des Oberbürgermeisters im Wortlaut:

Am heutigen Freitag gibt es in der Stadt Halle (Saale) 18 Neuinfektionen.

Aktuell Infizierte in der Stadt: 260 (+4)
In den vergangenen 7 Tagen wurden vor Ort 55,30 (-2,08) Corona-Virus-Ansteckungen je 100.000 Einwohner gemeldet (= 7-Tage-Inzidenz).
(Schwellenwert für Halle: 35 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen.)

Im Krankenhaus behandelte Hallenser: 13 (+/-0)
davon Intensivbehandlungen: 3 (-1)
Anzahl der gestern durchgeführten Abstriche: 365 (-8)
davon 16 bei Reiserückkehrern

Gesamtsumme der Infizierten: 861 (+18)
Anzahl der Geheilten: 587 (+14)
Wir beklagen Tote: 14 (+/-0)
- mit dem Virus gestorben: 12 (+/-0)
- an dem Virus gestorben: 2 (+/-0)

Zu den 18 Neuinfektionen:

Bei den 18 Neuinfizierten handelt es sich um zwölf Frauen und sechs Männer. Die Alters-Aufteilung stellt sich wie folgt dar:

Personen unter 18 Jahre: 1
18-30 Jahre: 4
30-50 Jahre: 4
Über 50: 9

Zu den Recherche-Ergebnissen:

In acht Fällen bestanden familiäre bzw. private Kontakte zu bereits Infizierten.

Fünf Fälle stammen aus dem medizinischen Sektor. Dabei liegen drei positive Tests von einer Station des Klinikums Bergmannstrost vor. Betroffen sind hier sowohl Mitarbeiterinnen als auch eine Patientin. Die beiden weiteren zwei Fälle betreffen Mitarbeiterinnen ambulanter Praxen.

Zwei Fälle betreffen Logistik-Mitarbeiter eines Einzelhändlers. Hier laufen nun weitere Ermittlungen zu Kontaktketten.

Drei Fälle sind Infektionsgeschehen in schulischen Einrichtungen zuzuordnen. Betroffen sind hier drei Schülerinnen, sie gehen in die Gemeinschaftsschule Heinrich Heine (hier stand die Schülerin bereits unter Quarantäne, so dass keine weiteren Maßnahmen an der Schule erforderlich sind), die BbS Gutjahr sowie in eine Projektklasse für Migranten. In einem Fall gibt es zudem über eine Kontaktperson eine Kette – keine Infektion – in die Grundschule Am Heiderand.

Für alle Fragen rund um die Schulen haben wir eine zentrale Ansprechpartnerin im Pandemiestab, das ist Nadine Kadyck. Sie ist telefonisch erreichbar unter: 0345- 221 4132 oder per E-Mail an nadine.kadyck@halle.de

Zum Thema Sicherheit und Ordnung:
Die Ordnungskräfte der Stadt haben gestern im Zuge der Überprüfung zur Einhaltung der Maskenpflicht in der Innenstadt 160 mündliche Verwarnungen ausgesprochen. Dabei musste ein Bußgeldverfahren eingeleitet werden.
Ich möchte noch einmal darauf hinweisen. Wir sprechen nunmehr keine Verwarnungen mehr aus, sondern leiten Bußgeldverfahren ein.

Hinzu kamen zwei Kontrollen in Geschäften und zwei Kontrollen in Gaststätten. Hier haben wir keine Verstöße registriert.

Noch eine Rückmeldungen zu den Hinweisen in der vergangenen Woche: Die Deutsche Bahn hat uns zur Umsetzung der Maskenpflicht wie folgt informiert: Werden vermehrt „Maskenmuffel“ beobachtet, finden oft in Zusammenarbeit mit der Bundespolizei kurzfristig angesetzte Schwerpunktkontrollen statt. In diesem Sinne wurden die Kollegen gebeten, den Hinweise der Stadt Halle nachzugehen und im Bedarfsfall eine solche Schwerpunktkontrolle durchzuführen.

Zum Thema Sport:
Ich habe gestern an dieser Stelle bereits darauf hingewiesen, dass wir uns mit Blick auf die bevorstehenden Bund-Länder-Regelungen dazu entschieden haben, im Profisport bereits an diesem Wochenende auf Zuschauer zu verzichten. Dies korrepondiert auch mit den Hygienekonzepten der Vereine und betrifft die Heimspiele des HFC und der Basketballerinnen der Lions, in der kommenden Woche dann auch das Testspiel der Saale Bulls.

Zudem finden in der Stadt Halle auch bereits an diesem Wochenende keine Amateursport-Veranstaltungen statt. Der Fußballverband hat darauf gestern reagiert und landesweit den Ligenbetrieb eingestellt.

Der Pandemiestab hat auch für alle Sportvereine eine zentrale Ansprechpartnerin. Dies ist weiterhin Kirsten Schneider, die mit ihrem Team die Hygienekonzepte prüft und Vereine berät. Sie ist zu erreichen unter: 0345 / 221 - 3162 und unter: kirsten.schneider@halle.de

Liebe Hallenserinnen und Hallenser,
das Robert-Koch-Institut heute erneut einen Infektionsrekord gemeldet, bundesweit liegen wir inzwischen bei fast 19.000 Neuinfektionen täglich. Auch wir in Halle liegen über der 50er-Inzidenz. Das heißt, wir haben die Warnstufe Rot.

Für vier Wochen werden nun Regelungen zur Kontaktminimierung greifen. Damit soll das starke Wachstum der Infektionszahlen gebremst werden.

Wir bitten alle Menschen, sich konsquent an die neuen Regeln zu halten. Unser Ziel ist es, die Infektionszahlen bis Weihnachten so weit zu reduzieren, dass wir alle das Fest in gewohnter Weise feiern können. Wir sind alle gefordert.

Deshalb bleibt es in Halle unverändert bei einer ausgeweiteten Maskenpflicht. Zusammengefasst gilt damit weiterhin unmissverständlich der Appell:
-    Reduzieren Sie die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb des eigenen Hausstandes auf ein absolut nötiges Minimum.
-    Verzichten Sie generell auf nicht notwendige private Reisen.
-    Tragen Sie eine Mund-Nasen-Beckung, wenn der 1,5-Meter-Abstand nicht durchgehend eingehalten werden kann.

Ich wünsche allen: Bleiben Sie gelassen, bleiben Sie zuversichtlich.

Und bleiben Sie vor allem gesund!

 

29. Oktober 2020: Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand, die Beigeordnete für Bildung und Soziales, Katharina Brederlow, und Amtsärztin Dr. Christine Gröger haben in einer Video-Pressekonferenz über die aktuelle Corona-Virus-Situation in der Stadt Halle (Saale) informiert.

Den Livestream der Pressekonferenz inklusive der Fragen der per Video zugeschalteten Medienvertreter finden Sie auf unserem YouTube-Kanal und in der Rubrik Aktuelle Clips.
 

Hier das Statement des Oberbürgermeisters im Wortlaut:

Am heutigen Donnerstag gibt es in der Stadt Halle (Saale) 32 Neuinfektionen.

Aktuell Infizierte in der Stadt: 256 (+31)
In den vergangenen 7 Tagen wurden vor Ort 57,38 (+4,57) Corona-Virus-Ansteckungen je 100.000 Einwohner gemeldet (= 7-Tage-Inzidenz).
(Schwellenwert für Halle: 35 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen.)
Das ist die höchste Inzidenz, die wir in der Stadt Halle (Saale) jemals hatten. Es gilt also weiter die Warnstufe Rot. Die Zahl der Neuinfektionen hat sich um 52 Prozent im Vergleich zum Donnerstag letzter Woche erhöht.

Im Krankenhaus behandelte Hallenser: 13 (+/-0)
davon Intensivbehandlungen: 4 (+/-0)
Anzahl der gestern durchgeführten Abstriche: 373 (+16)
davon 14 bei Reiserückkehrern
 

Gesamtsumme der Infizierten: 843 (+32)
Anzahl der Geheilten: 573 (+1)
Wir beklagen Tote: 14 (+/-0)
- mit dem Virus gestorben: 12 (+/-0)
- an dem Virus gestorben: 2 (+/-0)

Zu den 32 Neuinfektionen:
Bei den 32 Neuinfektionen handelt es sich um 15 Frauen und 17 Männer. Die Alters-Aufteilung stellt sich wie folgt dar:
Personen unter 18 Jahre: 14
18-30 Jahre: 4
30-50 Jahre: 9
Über 50: 5

Zu den Recherche-Ergebnissen:

In 16 Fällen bestehen familiäre Kontakte zu bereits Infizierten.

Neun Fälle betreffen Schülerinnen und Schüler. Diese besuchen folgende Einrichtungen:
-    fünf Fälle in der Marguerite Friedlaender Gesamtschule, sie stammen aus einer 5. Klasse;
-    zwei Fälle in der BbS Klosterstraße;
-    ein Fall in der Gemeinschaftsschule Kastanienallee, eine Neuntklässlerin, die bereits unter Quarantäne stand;
-    ein Fall in einer Sprach-Schule.

In drei Fällen liegen Infektionen bei Personen vor, die im medizinischen Sektor tätig sind. Betroffen ist hier sowohl Personal aus niedergelassenen Praxen als auch aus einer Klinik in einem anderen Landkreis.

Ein Fall betrifft einen Mitarbeiter des Landesbildungszentrums für Körperbehinderte.

In drei weiteren Fällen handelt es sich um individuelles Infektionsgeschehen. Hier laufen weitere Ermittlungen.


Neben den Recherchen zu möglichen Infektionsquellen möchte ich auch heute auf die ermittelten Kontaktketten hinweisen, die in Gemeinschaftseinrichtungen führen. Betroffen von Kontaktketten sind:
-    Kita Wirbelwind
-    Grundschule Wittekind
-    Grundschule Kastanienallee
-    Gemeinschaftsschule Kastanienallee
-    Gemeinschaftsschule Heinrich Heine
-    Südstadt-Gymnasium
-    BbS Friedrich List
-    WBS-Schule
Hierbei handelt es sich – wie gesagt – um Kontaktketten, nicht um positive Fälle.

Offene Fälle von gestern: Ein Patient wird stationär behandelt, in zwei Fällen führen die Ermittlungen ins private Umfeld.

Für alle Fragen rund um die Schulen haben wir eine zentrale Ansprechpartnerin im Pandemiestab, das ist Nadine Kadyck. Sie ist telefonisch erreichbar unter: 0345 / 221 4132 oder per E-Mail an nadine.kadyck@halle.de


Zum Thema Sicherheit und Ordnung:
Die Ordnungskräfte der Stadt haben gestern im Zuge der Überprüfung zur Einhaltung der Maskenpflicht in der Innenstadt 217 mündliche Verwarnungen ausgesprochen. Bußgeldverfahren mussten nicht eingeleitet werden.
Ab morgen werden wir keine Verwarnungen mehr aussprechen und zu Bußgeldverfahren übergehen.

Hinzu kamen 41 Kontrollen in Geschäften und acht Kontrollen in Gaststätten. Hier haben wir keine Verstöße registriert.


Zur 7. Allgemeinverfügung der Stadt Halle:
Wir haben heute Morgen eine neue, 7. Allgemeinverfügung beschlossen. Bestehen bleibt die Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in der Innenstart, auf der Leipziger Straße und auf dem Hans-Dietrich-Genscher-Platz. Einige Regelungen entfallen, weil sie vom Land nach der gestrigen Beschlussfassung mit der Bundeskanzlerin übernommen und teilweise präzisiert werden.

Die Allgemeinverfügung tritt morgen in Kraft und gilt vorerst bis zum 18. November.
 

Zu den Besuchsregelungen in Krankenhäusern:
Die fünf großen Kliniken der Stadt haben gestern gemeinsam ein weitgehendes Besuchsverbot erlassen. Dieses tritt morgen in Kraft. Damit reagieren die Kliniken auf die hohen Infektionszahlen und vor allem auf die steigenden Zahlen von Corona-Patienten, die stationär behandelt werden müssen. Diese Zahl liegt aktuell in der Stadt bei 17, 13 davon sind Hallenser. So hohe Zahlen hatten wir zuletzt Anfang Mai.

Das Verbot sieht gleichwohl Ausnahmen vor. Diese betreffen Palliativ-Patienten, die Kinder- und Jugend-Medizin und auch Geburten. Hier ist also – bei klarem Bewusstsein, dass Krankenhäuser ein sensibler und anfälliger Bereich sind – mit sozialem Augenmaß agiert worden.


Zum Thema Universität:
Im Gespräch mit Professor Tietje, dem Rektor der Martin-Luther-Universität, ist heute gemeinsam abgestimmt worden, dass Lehrveranstaltungen bis maximal 100 Personen durchgeführt werden. Dazu hat die Uni verschiedene Räumlichkeiten angemietet, zum Beispiel die Händel-Halle und das Steintor Varieté. In alle Lehrveranstaltungen müssen die Studierenden dauerhaft einen Mund-Nasen-Schutz tragen.


Zum Thema Sport:
Mit Blick auf die Bund-Länder-Maßnahmen, die ab kommenden Montag gelten, haben wir beschlossen, dass alle Veranstaltungen im Amateursport im Stadtgebiet schon an diesem Wochenende untersagt werden.


Für den Profisport haben wir folgende Regelungen erlassen:

Die Spiele von HFC, Saale Bulls und Lions müssen ohne Zuschauer stattfinden. Dabei muss bei den Gegnerinnen der Basketball-Frauen der Lions – dem BC Marburg – vor Abreise nach Halle ein negativer Test für die Spielerinnen vorliegen. In Marburg liegt die Inzidenz aktuell bei über 200.

Liebe Hallenserinnen und Hallenser,

das Robert-Koch-Institut hat heute erneut einen Infektionsrekord gemeldet, gestern wurden über 16.700 Neuinfektionen registriert. Auch wir in Halle liegen über der 50er-Inzidenz. Das heißt, wir haben die Warnstufe Rot.
Weiterhin gilt: Jede Neuinfektion wird vom Fachbereich Gesundheit mit Blick auf Infektionswege und Kontaktketten recherchiert. Dabei zeigen sich zwei wesentliche Infektionsquellen: Reisen und private Kontakte.

Die Ministerpräsidenten und die Bundeskanzlerin haben ab kommender Woche deutschlandweit einschneidende Maßnahmen beschlossen. Diese müssen noch von den Ländern in entsprechende Verordnungen umgesetzt werden.
Die Regelungen dienen zur Kontaktminimierung und fordern zum Verzicht privater Reisen auf. In den kommenden vier Wochen soll damit das starke Wachstum der Infektionszahlen gebremst werden.

Wenn uns das gelingt, haben wir eine gute Chance, das Weihnachtsfest und den Jahresausklang auf gewohnte Weise zu begehen. Deshalb halten wir an dem Ziel fest, einen Weihnachtsmarkt „light“ durchzuführen. Dies wird nur möglich sein, wenn das Infektionsgeschehen es zulässt.

Wir bitten alle Menschen, sich konsquent an die neuen Regeln zu halten. Darüber hinaus bleibt es in Halle unverändert bei einer ausgeweiteten Maskenpflicht. Zusammengefasst gilt damit weiterhin unmissverständlich der Appell:
-    Reduzieren Sie die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb des eigenen Hausstandes auf ein absolut nötiges Minimum.
-    Verzichten Sie generell auf nicht notwendige private Reisen.
-    Tragen Sie eine Mund-Nasen-Beckung, wenn der 1,5-Meter-Abstand nicht durchgehend eingehalten werden kann.

Ich wünsche allen: Bleiben Sie gelassen, bleiben Sie zuversichtlich.

Und bleiben Sie vor allem gesund!
 

 

28. Oktober 2020: Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand, die Beigeordnete für Bildung und Soziales, Katharina Brederlow, und Amtsärztin Dr. Christine Gröger haben in einer Video-Pressekonferenz über die aktuelle Corona-Virus-Situation in der Stadt Halle (Saale) informiert.

Den Livestream der Pressekonferenz inklusive der Fragen der per Video zugeschalteten Medienvertreter finden Sie auf unserem YouTube-Kanal und in der Rubrik Aktuelle Clips.

 

Hier das Statement des Oberbürgermeisters im Wortlaut:

Am heutigen Mittwoch gibt es in der Stadt Halle (Saale) 25 Neuinfektionen.

Aktuell Infizierte in der Stadt: 225 (-19)
In den vergangenen 7 Tagen wurden vor Ort 52,81 (+/-0,00) Corona-Virus-Ansteckungen je 100.000 Einwohner gemeldet (= 7-Tage-Inzidenz).
(Schwellenwert für Halle: 35 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen.)

Damit gilt für die Stadt Halle (Saale) weiter die Warnstufe Rot.

Im Krankenhaus behandelte Hallenser: 13 (+1)
davon Intensivbehandlungen: 4 (+2)
Anzahl der gestern durchgeführten Abstriche: 357 (-164)
davon 32 bei Reiserückkehrern

Gesamtsumme der Infizierten: 811 (+25)
Anzahl der Geheilten: 572 (+44)
Wir beklagen Tote: 14 (+/-0)
- mit dem Virus gestorben: 12 (+/-0)
- an dem Virus gestorben: 2 (+/-0)

Zu den 25 Neuinfektionen:
Bei den 25 Neuinfektionen handelt es sich um zwölf Frauen und 13 Männer. Die Alters-Aufteilung:

Personen unter 18 Jahre: 6
18-30 Jahre: 6
30-50 Jahre: 7
Über 50: 6

Zu den Recherche-Ergebnissen:
10 Fälle betreffen Reisende, die innerhalb Deutschlands unterwegs waren. Hierbei handelt es sich sowohl um berufliche als auch um private Reisen. Teilweise gab es Teilnahmen an privaten Feiern. Bei einem Reiserückkehrer handelt es sich um eine Lehrkraft des Lyonel-Feininger-Gymnasiums.

In 5 Fällen lassen sich private Kontakte zu bereits Infizierten nachweisen.

6 Fälle betreffen Schülerinnen und Schüler. Diese besuchen: die „Schule des 2. Bildungweges“ (1 Fall), die BbS Friedrich List (1), BbS Johann Christoph von Dreyhaupt (1), die Euro-Akademie (1) sowie eine Sprachschule (2).

1 Fall betrifft eine Erzieherin der Kita Schatztruhe.

In 3 Fällen laufen noch Ermittlungen.

Die Recherchen zeigen erneut, dass sich das aktuelle Infektionsgeschehen zu einem großen Teil auf private und oft familiäre Aktivitäten zurückführen lässt. Bedingt dadurch existieren heute erneut zahlreiche Kontaktketten in Gemeinschaftseinrichtungen:
-    Thomas-Müntzer-Gymnasium (Klassen 7, 9)
-    Sekundarschule August Hermann Francke (Klasse 9)
-    Gemeinschaftsschule Heinrich Heine (Klasse 5)
-    Christian-Wolff-Gymnasium (Klasse 8)
-    Montessori-Hort
-    Montessori-Kinderhaus
-    Kita „Onkel Uhu“
-    Kita Kindertraum Gut Gimritz

Zudem verzeichnen wir in vier Fällen Kontaktketten in den medizinischen Bereich. Dies betrifft sowohl Kliniken (UKH, BG) als auch Praxen. In zwei Fällen liegen allerdings bereits negative Schnelltests vor.

Zu den gestrigen Fällen möchte ich noch fünf Recherche-Ergebnisse nachtragen:
In diesen fünf Fällen lagen Auslandsreisen vor, Ziele waren Nordmazedonien, die Türkei und Russland.

Zum Thema Sicherheit und Ordnung:
Die Ordnungskräfte der Stadt haben gestern im Zuge der Überprüfung zur Einhaltung der Maskenpflicht in der Innenstadt 197 mündliche Verwarnungen ausgesprochen. Bußgeldverfahren mussten nicht eingeleitet werden.
Hinzu kamen 24 Kontrollen in Geschäften und sechs Kontrollen in Gaststätten. Hier haben wir keine Verstöße registriert.

Zum Thema private Feiern:
Das Thema der privaten Feiern kam gestern in der Pressekonferenz bereits zur Sprache, heute ist der Fall einer Geburtstagsfeier in einer Kleingarten-Anlage in der Südstadt auch medial nachzulesen.

Ich möchte den Fall zum Anlass nehmen, noch einmal entschieden auf Punkt 7 unserer Allgemeinverfügung hinzuweisen. Partys in geschlossenen Räumen sind verboten, sobald mehr als 15 Personen zusammenkommen.
Es ist offensichtlich: Gerade solche Feiern unter sich nahestehenden Personen sind einer größten Treiber des Infektionsgeschehens. Deshalb ist es notwendig, an diesem Punkt anzusetzen.

Zum Thema Gastronomie:
Da wir feststellen, dass es bei Gastronomen Fragen gibt, werden wir morgen um 14.30 Uhr eine Videokonferenz durchführen. Wir möchten im Gespräch mit den Gastronomen aufklären, beraten und möglicherweise offene Punkte diskutieren.

Interessierte Gastronomen können sich bis morgen, 12 Uhr, anmelden unter
repraesentation@halle.de

Liebe Hallenserinnen und Hallenser,
das Robert-Koch-Institut hat heute mit fast 15.000 Neuinfektionen an einem Tag einen neuen Rekordwert für Deutschland gemessen. Auch wir in Halle liegen über der 50er-Inzidenz. Das heißt, wir haben die Warnstufe Rot.

Ich habe immer betont, dass alle Maßnahmen angemessen sein müssen und sich an den konkreten Gegebenheiten vor Ort orientieren sollten. Der Ministerpräsident hat dies am Montag in dieser Pressekonferenz ja auch noch einmal unterstrichen. Wir werden die Ergebnisse der Ministerpräsidenten-Runde mit der Kanzlerin am heutigen Tag abwarten und morgen ausführlich dazu Stellung nehmen.

Das Land Sachsen-Anhalt hat zudem gestern eine erste Änderungsverordnung zur aktuellen Eindämmungsverordnung beschlossen. Diese wird heute bekannt gemacht und ist ab morgen wirksam. Sie ermöglicht den Kommunen, weitere Einschränkungen in Form einer Allgemeinverfügung vorzunehmen.

Deshalb werden wir morgen eine neue Allgemeinverfügung bekannt machen, die dann am Freitag wirksam wird. In den Aussagen soll sie unverändert bleiben. Stets besteht die Möglichkeit, Ausnahmegenehmigungen zu den einzelnen Anordnungen zu erwirken.         

Ungeachtet dessen gilt in Halle neben der Maskenpflicht durch die Allgemeinverfügung weiterhin unmissverständlich der Appell:
-    Verringern Sie die sozialen Kontakte.
-    Treten Sie nur noch eine Reise an, wenn diese zwingend notwendig ist
-    Tragen Sie eine Mund-Nasen-Beckung, wenn der 1,5-Meter-Abstand nicht durchgehend eingehalten werden kann.

Ich wünsche allen: Bleiben Sie gelassen, bleiben Sie zuversichtlich.
Und bleiben Sie vor allem gesund!

 

27. Oktober 2020: Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand, die Beigeordnete für Bildung und Soziales, Katharina Brederlow, und Amtsärztin Dr. Christine Gröger haben in einer Video-Pressekonferenz über die aktuelle Corona-Virus-Situation in der Stadt Halle (Saale) informiert.

Den Livestream der Pressekonferenz inklusive der Fragen der per Video zugeschalteten Medienvertreter finden Sie auf unserem YouTube-Kanal und in der Rubrik Aktuelle Clips.


Hier das Statement des Oberbürgermeisters im Wortlaut:

Am heutigen Dienstag gibt es in der Stadt Halle (Saale) 16 Neuinfektionen.

Aktuell Infizierte in der Stadt: 244 (+16)
In den vergangenen 7 Tagen wurden vor Ort 52,81 (+2,91) Corona-Virus-Ansteckungen je 100.000 Einwohner gemeldet (= 7-Tage-Inzidenz).
(Schwellenwert für Halle: 35 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen.)

Damit gilt für die Stadt Halle (Saale) die Warnstufe Rot. Zu letzter Woche hat sich die Zahl der Neuinfektionen nahezu verdoppelt.

Im Krankenhaus behandelte Hallenser: 12 (+3)
davon Intensivbehandlungen: 2 (+/-0)
Anzahl der gestern durchgeführten Abstriche: 521 (+264)
davon 50 bei Reiserückkehrern

Gesamtsumme der Infizierten: 786 (+16)
Anzahl der Geheilten: 528 (+/-0)
Wir beklagen Tote: 14 (+/-0)
- mit dem Virus gestorben: 12 (+/-0)
- an dem Virus gestorben: 2 (+/-0)


Zu den Neuinfektionen:
Bei den 16 Neuinfektionen handelt es sich um neun Frauen und sieben Männer. Die Alters-Aufteilung stellt sich wie folgt dar:

Personen unter 18 Jahre: 2
18-30 Jahre: 1
30-50 Jahre: 4
Über 50: 9

In drei Fällen konnte der Fachbereich Gesundheit die Infektion auf die Teilnahme an einer privaten Feier in einem anderen Bundesland zurückführen. Zwei positiv Getestete sind vorige Woche aus einem Türkei-Urlaub zurückgekehrt. In elf Fällen laufen die Ermittlungen noch.

Wohin führen die Kontakte von Infizierten?
Eine Kontaktkette führt in einen ambulanten Pflegedienst, zwei Kontaktketten führen erneut nach Heide-Nord in die Kita Schafschwingelweg. Betroffen sind sowohl Betreuungspersonal als auch ein Kind.

Gleiches gilt für eine Kontaktkette von gestern, hier lag ein Familienbesuch im Jerichower Land vor.

Zum Thema Sicherheit und Ordnung:
Die Ordnungskräfte der Stadt haben gestern im Zuge der Überprüfung zur Einhaltung der Maskenpflicht in der Innenstadt 191 mündliche Verwarnung ausgesprochen. Bußgeldverfahren mussten nicht eingeleitet werden.

Zur Teststation in der Magdeburger Straße:
Seit dem Umzug der Teststation aus der Schopenhauer Straße in die Magdeburger Straße verzeichnen wir dort einen großen Zulauf. Seit dem Start am 15. Oktober sind dort 2.098 Abstriche genommen worden, im Schnitt also knapp 175 pro Tag. Gestern waren es beispielsweise 277 Abstriche.

Ich möchte ich an dieser Stelle einen wichtigen Punkt in Erinnerung rufen: Die Teststation richtet sich an Testwillige, die ihren Wohnsitz in der Stadt Halle haben. Alle Nicht-Hallenserinnen und Nicht-Hallenser müssen sich bitte an die Teststationen ihres betreffenden Landkreises wenden.

Liebe Hallenserinnen und Hallenser,
wir erleben gerade im ganzen Bundesland, dass sich die Infektionszahlen drastisch erhöhen. Das Landeskabinett wird heute seine Änderungen zur 8. Eindämmungsverordnung vorstellen. Dabei wird weiterhin Wert darauf gelegt, dass Städte und Landkreise ihr regionales Infektionsgeschehen bekämpfen können. Dies ist vor dem Hintergrund der unterschiedlichen Inzidenzzahlen in den Landkreisen und Städten weiterhin sinnvoll.

Wir werden deshalb weiter genau beobachten, wie die Maßnahmen unserer Allgemeinverfügung wirken und ob sich eine Senkung des Infektionsniveaus einstellt. Wir bitten alle Hallenserinnen und Hallenser, sich weiter strikt an die Maßnahmen zu halten.

Wir liegen aktuell wieder über der 50er-Inzidenz. Das heißt, wir haben die Warnstufe Rot. Morgen und übermorgen werden wir sehen, wie sich die Inzidenz in unserer Stadt weiter entwickelt. Denn Mittwoch und Donnerstag sind erfahrungsgemäß die Tage, die besonders hoch mit neuen Infektionen belastet sind.

Deshalb gilt neben der Maskenpflicht durch die Allgemeinverfügung unmissverständlich der Appell:
-    Verringern Sie die sozialen Kontakte.
-    Treten Sie nur noch eine Reise an, wenn Sie zwingend müssen.
-    Tragen Sie eine Mund-Nasen-Bedeckung, wenn der 1,5-Meter-Abstand nicht durchgehend eingehalten werden kann.

Ich wünsche allen: Bleiben Sie gelassen, bleiben Sie zuversichtlich.

Und bleiben Sie vor allem gesund!


26. Oktober 2020 (2): Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand, Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff, die Beigeordnete für Bildung und Soziales, Katharina Brederlow, und Amtsärztin Dr. Christine Gröger haben in einer Video-Pressekonferenz über die aktuelle Corona-Virus-Situation informiert.

Den Livestream der Pressekonferenz inklusive der Fragen der per Video zugeschalteten Medienvertreter finden Sie auf unserem YouTube-Kanal und in der Rubrik Aktuelle Clips.

 

Hier das Statement des Oberbürgermeisters im Wortlaut:

Am heutigen Montag gibt es in der Stadt Halle (Saale) drei Neuinfektionen.

Aktuell Infizierte in der Stadt: 228 (+3)
In den vergangenen 7 Tagen wurden vor Ort 49,90 (-0,83) Corona-Virus-Ansteckungen je 100.000 Einwohner gemeldet (= 7-Tage-Inzidenz).
(Schwellenwert für Halle: 35 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen.)

Im Krankenhaus behandelte Hallenser: 9 (+/-0)
davon Intensivbehandlungen: 2 (+/-0)
Anzahl der gestern durchgeführten Abstriche: 257 (+41)
davon 76 bei Reiserückkehrern

Gesamtsumme der Infizierten: 770 (+3)
Anzahl der Geheilten: 528 (+/-0)
Wir beklagen Tote: 14 (+/-0)
- mit dem Virus gestorben: 12 (+/-0)
- an dem Virus gestorben: 2 (+/-0)

Zu den drei Neuinfektionen:
Bei den drei Neuinfektionen handelte es sich um drei Männer, bei denen am Freitag wegen Krankheitssymptomen ein Abstrich genommen wurde. Die Alters-Aufteilung stellt sich wie folgt dar:

Unter 18 Jahre: 0
18-30 Jahre: 2
30-50 Jahre: 0
Über 50: 1

Die Infektionsketten weisen jeweils in den privaten Bereich, weitere Ermittlungen des Fachbereichs Gesundheit laufen allerdings noch.

Zum Thema Sicherheit und Ordnung:

Die Ordnungskräfte der Stadt haben gestern im Zuge der Überprüfung zur Einhaltung der Maskenpflicht in der Innenstadt 35 mündliche Verwarnung ausgesprochen. In zwei Fällen wurden wegen Verweigerungen Ordnungswidrigkeits-Anzeigen erstellt.

Zudem mussten wir in einem Fall einen Angriff auf unser Ordnungspersonal verzeichnen. Dabei wurden Mitarbeiter bewusst von einem Fahrrad-Fahrer angefahren.

Insgesamt können wir nach dem ersten Wochenende mit der Maskenpflicht in der Innenstadt ein positives Fazit ziehen. Die Großteil der Hallenserinnen und Hallenser hält sich an die Vorgabe.

Ich weise aber auch noch einmal darauf hin: Erst in rund einer Woche können wir erste Rückschlüsse ziehen, ob die Maskenpflicht einen positiven Effekt auf die Entwicklung der Infektionszahlen hat.
 

Zum Semesterbeginn an der Universität:
Der Pandemiestab hat sich heute Morgen mit Professor Tietje, dem dem Rektor der Martin-Luther-Universität, beraten. Dabei wurde einvernehmlich die Entscheidung getroffen, die für morgen geplante Semester-Eröffnungsveranstaltung in der Händelhalle als reine Online-Veranstaltung durchzuführen. Ursprünglich waren hier bis zu 500 Teilnehmer geplant. Die Universität hat bereits parallel zu dieser Pressekonferenz informiert.

Zudem werden wir am Donnerstag weitere Maßnahmen für den Präsenz-Lehrbetrieb an der Universität besprechen.


Liebe Hallenserinnen und Hallenser,
mit den drei Fällen von heute ist die 7-Tage-Inzidenz in der Stadt Halle wieder knapp unter die Marke von 50 gerutscht. Ich möchte aber davor warnen, dies als eine Trend-Umkehr zu deuten. Die geringen Fallzahlen sind nicht zuletzt dem hinter uns liegenden Wochenende geschuldet, an dem weniger getestet und weniger ausgewertet wird.
Erst frühestens in einer Woche können wir ernstzunehmende Rückschlüsse daraus ableiten, ob die Maßnahmen, die wir zum Ende der vergangenen Woche mit unserer Allgemeinverfügung eingeleitet haben, Wirkung entfalten.

Gleiches gilt für die Änderungen, die die Landesregierung für die 8. Eindämmungsverordnung plant. Ich möchte dem Ministerpräsidenten meinen Dank aussprechen, dass er und seine Ministerinnen und Minister uns in diesem Bemühen zur Seite stehen.

Auch wenn wir aktuell leicht unter der 50er-Inzidenz liegen, neben der geltenden Maskenpflicht durch die Allgemeinverfügung gilt unmissverständlich der Appell:

Verringern Sie die sozialen Kontakte.
Machen Sie nur noch eine Reise, wenn Sie zwingend müssen
Tragen Sie eine Mund-Nasen-Bedeckung, wenn der 1,5 Meter Abstand nicht durchgehend eingehalten werden kann.

Ich wünsche allen:
Bleiben Sie gelassen, bleiben Sie zuversichtlich.

Und bleiben Sie vor allem gesund!

 

26. Oktober 2020: Zum Schulstart nach den Herbstferien am heutigen Montag hat die Stadt Halle (Saale) Informationen für Eltern zusammengestellt.

Bitte informieren Sie sich auch in Ihrer Schule, ob mit Ende der Ferien ein Gesundheitsfragebogen für Ihr Kind vorzulegen ist.

 

 

 

27.10.2020

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