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Oberbürgermeister hebt Katastrophenfall auf (Stand: 08.06.2013, 09:51 Uhr)

(halle.de/ps) Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand hat den Katastrophenfall für die Stadt Halle (Saale) aufgehoben. Grundlage ist § 16 Abs. 1 des Katastrophenschutzgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt.

Das bedeutet:

Bewohner und andere Personen in Halle-Neustadt können in ihre Wohnungen zurückkehren.

Der Betrieb in den städtischen Einrichtungen kann wieder aufgenommen werden.

In den vom Hochwasser betroffenen Gebieten besteht für Helfer und Bewohner ein erhöhtes Risiko für Tetanus- und Magen-Darm-Infektionen. Im Universitätsklinikum Halle, Magdebur-ger Straße, können Helfer und Bewohner, die bei Aufräumarbeiten mit Schmutz und Schlamm in Kontakt kommen, ihren Impfschutz prüfen und sich gegen Tetanus impfen las-sen. Auf die Regeln der persönlichen Hygiene ist dringend zu achten.

Der Katastrophenschutzstab wird in den Stab für außergewöhnliche Ereignisse überführt. Alle Maßnahmen der Alarmstufe 4 sind von diesem Stab einzuleiten.

Aufgrund der Durchnässung des Gimritzer Dammes und des Passendorfer Dammes besteht weiterhin eine erhöhte Gefahrenlage. Betroffen ist auch die unterspülte Straße "Gimritzer Damm". Diese Bereiche sind für Unbefugte bis auf weiteres gesperrt und werden von Mitar-beitern des Fachbereiches Sicherheit und der Polizei bestreift.

Die Aufräumarbeiten in der Stadt Halle (Saale) werden von der Halleschen Wasser und Stadtwirtschaft GmbH koordiniert; alle städtischen Einrichtungen haben auf Anforderung zu unterstützen.

 

08.06.2013

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