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Projekt Klimaschutz macht Schule Abschluss

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Pilotprojekt „Klimaschutz kann Schule machen“ nach coronabedingter Verlängerung beendet

Rahmen für vielfältige Ansätze zum Energiesparen in Halleschen Schulen geschaffen

(März 2018 bis Februar 2021; verlängert bis Juli 2021)

Das Hallesche Projekt „Einführung von Energiesparmodellen in Schulen der Stadt Halle“ startete in drei Schulen als ein Pilotprojekt. Es endete mit dem vergangenen Schuljahr. Gefördert wurde das kommunale Projekt von der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums.
Beteiligt waren die Kooperative Gesamtschule „W. v. Humboldt“, die Integrierte Gesamtschule „Am Steintor“ und die Saaleschule für (H)alle.
Energiesparteams lernten ihr Schulgebäude energetisch kennen, erhoben Raumtemperaturen und erarbeiteten Vorschläge zum Energiesparen für alle Nutzer in den Gebäuden. In den Schulen wurden verschiedene Strategien verfolgt, um in allen Klassen praktikable Maßnahmen zum Energiesparen zu etablieren.

Aktivitäten der teilnehmenden Schulen

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In der Kooperativen Gesamtschule „W. v. Humboldt“ waren schon im ersten Jahr die teils sehr hohen Temperaturen ein Thema. Durch die fast vollständige Automatisierung der Heizungs- und Lichtsteuerungen waren notwendige Änderungen nicht so einfach umzusetzen. Die Betreiberfirma apleona, die im Rahmen der PPP-Vereinbarung für das Schulgebäude zuständig ist, hat im zweiten Projektjahr selbst Messungen vorgenommen und schrittweise die Temperaturen in der Heizungssteuerung gesenkt.

In der Integrierten Gesamtschule „Am Steintor“ übernahm im letzten Projektjahr ein Team der Abiturstufe der A21 die Umsetzung in der Schule. Es hat professionell die Lichtschalter beschriftet, so dass das gezielte Anschalten der Lampen ohne viel Drückerei erleichtert wird. Der geplante Projekttag konnte durch die pandemiebedingte Schulschließung im Winter nicht stattfinden – dafür organisierte das E-Team einen schulinternen Wettbewerb, bei dem die Klassen während der Lüftungszeiten die Thermostatventile der Heizkörper herunterdrehen sollten.

Am Ende des Schuljahres hielt das E-Team vor dem Lehrerkollegium einen Vortrag über ihre Aktionen, so dass neben dem bereits installierten Amt der Energiemanager in den Klassen nun die notwendigen Maßnahmen auch stärker im Fokus des Lehrpersonals stehen.

Die Saaleschule Halle hat im letzten Projektjahr ihre Aktivitäten weiter verstetigt. Eine Schülergruppe hatte sich aus Anlass der Lüftungsvorgaben im Rahmen der Corona-Pandemie mit der CO2-Konzentration und Temperaturänderungen beschäftigt. Mit CO2-Messgeräten erhob die Gruppe Daten zum CO2-Gehalt während des Unterrichts mit verschiedenen Lüftungsphasen.

Aus den Erkenntnissen wurden dann Vorschläge zum Lüftungsverhalten erstellt, die allen Klassen angetragen wurden. So konnte das Thema Gesunde Luft im Klassenraum zur Vorbeugung vor hoher potenzieller Virenlast beitragen.

Alle Schulen erhielten für Ihre Aktionen auch im letzten Projektjahr eine Prämie.

Eine öffentlichkeitswirksame Abschlussveranstaltung mit allen Beteiligten konnte durch die Einschränkungen der Eindämmungsverordnung nicht stattfinden. Die Übergabe der Prämien fand intern statt.
Unterstützung und fachliche Anleitung erhielten die Projektteilnehmer während der gesamten Laufzeit des Vorhabens vom Unabhängigen Institut für Umweltfragen (UfU) e.V., das im Auftrag des DLZ Klimaschutz der Stadt Halle (Saale) die Schulen im Projekt begleitete.
Insgesamt wurden durch das Energiesparprojekt die Nutzer der Schulen für Energieverschwendung und einfache, wirkungsvolle Maßnahmen zum Sparen sensibilisiert.

Ein im Vorhaben geplanter Aktionstag für jede Schule konnte leider pandemiebedingt nicht durchgeführt werden. Um die dafür vorgesehenen finanziellen Mittel themengerecht einzusetzen, wurden zum Beginn des Schuljahres 2021/2022 in 9 halleschen Grundschulen 525 Stück Hausaufgabenhefte – sogenannte Möhrchenhefte – verteilt.
Das Möhrchenheft ist ein regional anpassbares vierteiliges Hausaufgabenheft für Schulkinder der 1. bis zur 4. Klasse, hier speziell zum Thema des Projektes. Den Kindern wird das ganze Jahr über das Thema Klimaschutz motivierend vermittelt. Das sind vielleicht die potentiellen Nachfolger der jetzigen Projektteilnehmer.

Trotz Corona-Pandemie, die bei der Projektdurchführung einige Hindernisse verursachte, war das Engagement aller Beteiligten hoch, so dass das eigentliche Ziel, alle Sinne für einen aktiven Klimaschutz zu schärfen, als erreicht eingeschätzt werden kann. Das drückt sich auch im Ziel für die kommenden Jahre aus, alle erfolgreichen Maßnahmen zu verstetigen.
Das DLZ Klimaschutz plant, das Projekt nach der geförderten Pilotphase auch auf andere Schulen der Stadt Halle (Saale) auszuweiten. Die positiven Erfahrungen der letzten Jahre, trotz erschwerter Bedingungen, sind ein guter Grundstein dafür.
 

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