zur Startseite
Seite durchblättern:
Seite 3 / 7

Bohrungen, Grundwassermessstellen, Brunnen (Pegel)

Hydrochemische Grundkarte

Das 1996 erarbeitete Grundwasserbelastungskataster (GWBK) umfasste 267 Messstellen.

Der geologisch-hydrogeologische Datenbestand wurde 1997 aktualisiert und bearbeitungs- und ergänzungsfähig in den Datenspeicher der Stadt Halle (Saale) eingearbeitet (u. a. die Erfassung von Daten aus Arbeiten im Rahmen des Grundwasserkatasters, Altlastenobjekten, Baugrundbohrungen, Baugrubenaufnahmen).

Mit Stand 2019 ist der Bestand des Pegelnetzes, das vom Fachbereich Umwelt der Stadt Halle (Saale) für qualitative Untersuchungen genutzt werden kann, auf mehr als 1600 Grundwassermessstellen angewachsen.
 

Das Pegelnetz beinhaltet danach:

  • Messstellen des hydrogeologischen Messnetzes in Rechtsträgerschaft des Fachbereiches Umwelt der Stadt Halle (Saale)
  • Kontrollpegel des hydrogeologischen Landesmessnetzes in Rechtsträgerschaft des Landesbetriebes für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt (LHW)

sowie ergänzende Sondernetze, wie z. B.: 

  • Neupegel zur Altlastverdachtsflächenüberwachung in Rechtsträgerschaft des Fachbereiches Umwelt der Stadt
  • Pegel zur Kontrolle der Grundwasserabsenkung im Stadtgebiet von Halle-Neustadt in Rechtsträgerschaft des Fachbereiches Bauen der Stadt Halle (Saale)
  • Überwachungspegel (Wasserwerk Beesen, Klärwerk Lettin) in Rechtsträgerschaft der Stadtwerke Halle GmbH
  • Pegel in Rechtsträgerschaft des Landesamtes für Geologie und Bergwesen
  • Altpegel in Rechtsträgerschaft der Lausitzer- und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV)
  • Pegel, die im Rahmen von Altlasten-, Baugrund- und anderen Untersuchungen installiert wurden und verschiedenen Rechtsträgern zuzuordnen sind

Die Bezeichnung der im GWBK erfassten Pegel enthält neben der Bohrungsbezeichnung die Kataster-Nummer, durch die alle Pegel eindeutig definiert sind. Zu jedem im GWBK erfassten Grundwasseraufschluss liegen Schichtenverzeichnis und Ausbaudaten vor.

Durch eine gezielte Auswertung der vorliegenden Mess- und Untersuchungsreihen wurde das Dauermonitoring hinsichtlich optimaler Beobachtungsabstände, zeitlich optimierter Beprobungsintervalle sowie eines den regionalen und lokalen hydrochemischen Verhältnissen angepassten Analysenprogrammes festgelegt. Das Grundwassermonitoring wird unter Beachtung unterschiedlicher hydrologischer Bedingungen (jahreszeitlich bedingte Schwankungen der Grundwasser-Spiegel bzw. Schwankungen der Grundwasser-Spiegel in Abhängigkeit von den Wasserständen der Saale - insbesondere in den Talgrundwasserleitern) weitergeführt.

Das Untersuchungsprogramm umfasst folgende Parameter: pH-Wert, Leitfähigkeit, Sauerstoffgehalt, Redoxpotential, Chlorid, Sulfat, Nitrat, Ammonium, Bor, Eisen, Mangan, CSB, MKW, Phenolindex, LHKW (Vinylchlorid, Dichlormethan, cis-Dichlorethen, Trichlormethan, 1,1,1-Trichlorethan, Tetrachlormethan, Trichlorethen, Tetrachlorethen, trans-Dichlorethen, Bromdichlormethan, Dibromchlormethan, Dibrommethan), BTEX (Benzol, Toluol, Ethylbenzol, Xylole, Cumol, Mesitylen, Ethyltoluole, Pseudocumol).


Weitere Informationen:

www.lagb.sachsen-anhalt.de/service/geofachinformation/landesbohrdatenbank/ 


Quelle: G.E.O.S. Halle, Niederlassung der G.E.O.S. Freiberg Ingenieurgesellschaft mbH (Bearbeiterin Frau Lauer), IDU Ingenieurgesellschaft für Datenverarbeitung und Umweltschutz mbH in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Geologie und Bergwesen Sachsen-Anhalt

Anzeige PYUR