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Historischer Hintergrund der Luftreinhalteplanung bis 2002

Bei der Erstellung der ersten Luftreinhaltepläne zeigte es sich, dass die Industrie in den Untersuchungsgebieten die wesentliche Emissionsquelle für Luftschadstoffe war. Der Gesetzgeber erließ deshalb eine Reihe neuer Vorschriften, die eine schnelle Wirkung zeigten.

Im Laufe der Zeit haben sich so die Luftreinhaltepläne vom Sanierungsplan zum Vorsorgeplan weiterentwickelt. Es hat sich die Form der Luftreinhalteplanung geändert, aber die Notwendigkeit Emittenten bezogene Ursachenanalysen und Maßnahmenpläne zu erstellen, bleibt weiterbestehen.

Luftreinhaltepläne in Sachsen-Anhalt

Neben dem Aufbau der Umweltverwaltung sind in Sachsen-Anhalt nach der politischen Wende umgehend die ordnungsrechtlichen, materiellen und technischen Voraussetzungen geschaffen worden, die zur Reduzierung der Umweltbelastung notwendig waren.

Mit seiner Gründung im Jahre 1990 übernahm das Bundesland Sachsen-Anhalt eine Verpflichtung zur möglichst raschen lufthygienischen Sanierung. Die hohen Belastungen durch "klassische", kanzerogene und toxische Schadstoffe erforderten von den neuen Umweltverwaltungen ein schnelles Handeln. Als Instrument sieht das Bundes-Immissionsschutzgesetz die Erstellung von Luftreinhalteplänen vor.

Der erste Luftreinhalteplan UG 9 für den Großraum Halle-Merseburg wurde 1997 durch das Land herausgegeben. Im Umweltatlas ist das Beispiel für Staubniederschlag in der Stadt Halle (Saale) mit Immissionswert I2 aus dem Kataster veranschaulicht. Staubniederschlag wird als Monatsmittel erfasst. Der I2-Wert für Staubniederschlag ist als der höchste im Messzeitraum ermittelte Monatsmittelwert definiert.
 

 

Quelle:
 Luftreinhalteplan 1995 des Landes Sachsen-Anhalt, Untersuchungsgebiet 9 Großraum Halle - Merseburg
 Schadstoffemissionskataster – Straßenverkehr Sachsen-Anhalt (2002, Heft 36)

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