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Erholung und Tourismus (Karte 17, Auszug)

Die bedeutsamen Gebiete für Erholung und Tourismus konzentrieren sich auf die Dölauer Heide, das Saaletal sowie den Hufeisensee, den Osendorfer See, den Heidesee, den Steinbruchsee und die Angersdorfer Teiche.

Um 1995 gibt es in Halle (Saale) etwa 15 Hektar Freibäder und einen Campingplatz am Nordbad.

In der Dölauer Heide wurde in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts ein in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts angelegter Naturlehrpfad neu gestaltet und in unregelmäßigen Abständen erneuert und aktualisiert.
 

Die Saalestadt ist außerdem an zentrale touristische Routen angebunden. Dazu gehören die quer durch das Bundesland Sachsen-Anhalt verlaufende Route der Straße der Romanik und der von der Quelle im Fichtelgebirge bis zur Mündung in die Elbe führende Saale-Radwanderweg.

Zur Verbesserung aktiver Erholungsmöglichkeiten ist der Ausbau eines flächendeckenden Rad- und Wanderwegenetzes mit direkter Verbindung zu Wohngebieten und wichtigen Naherholungsgebieten erforderlich.

Für die umfassende Sicherung der Erholungsmöglichkeiten in der Saalestadt ist ein gesamtstädtisches Freiraumsystem erforderlich, das ein vernetztes Grünsystem mit differenziertem Übergang zur freien Landschaft anstrebt. Wohnungsnahe Grün- und Parkanlagen, Stadtplätze, Sport- und Spielanlagen, Mieter- und Kleingärten sind für die kurzfristige Erholung attraktiv und stabilisieren die Wohnfunktion auch in den dichtbebauten Stadtteilen. Das Spektrum der Grünanlagen umfasst neben intensiv genutzten und gepflegten Grünanlagen und Gärten auch naturnahe, fast waldartige Park- und Friedhofsanlagen und landschaftsparkartige Abschnitte der Saaleaue. Öffentliche Parkanlagen und Stadtplätze bilden das Grundgerüst der Freiraumstrukturen der Stadt.

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