zur Startseite
Seite durchblättern:
Seite 2 / 7

Landschaftsgliederung (Karte 1)

Die hier im Jahr 2013 dargestellte Karte ist als Ergänzung der Karte 1 aus dem Landschaftsrahmenplan von 1997 zu sehen.

Die Kreisfreie Stadt Halle (Saale) liegt am Nordwestrand der Leipziger Tieflandsbucht in einer durchschnittlichen Meereshöhe von 87 Meter über Normalnull. Entsprechend der naturräumlichen Gliederung Deutschlands (MEYNEN & SCHMITHÜSEN 1953-1962, modifiziert in SSYMANK 1994) liegt das Plangebiet (PG) in der kontinentalen biogeographischen Region des landschaftlichen Großraumes NO-Tiefland, am Südwestrand der naturräumlichen Haupteinheit D20 Östliches Harzvorland und Börden und schließt im Süden an den Übergangsbereich zur Naturraumeinheit D19 Sächsisches Hügelland und Erzgebirgsvorland an. Das PG befindet sich damit in den südlichen Bereichen des Mitteldeutschen Lößgürtels.

Entsprechend der novellierten Landschaftsgliederung Sachsen-Anhalts (REICHHOFF et al. 2001) ist der Hauptteil des PG in der Landschaftseinheit 3.4. Hallesches Ackerland sowie 4.5. Östliches Harzvorland integriert. Kleinere Bereiche erstrecken sich in den Landschaftseinheiten 2.11. Weiße-Elster-Tal im Süden des PG, 2.4. Unteres Saaletal im Nordwesten der Stadt sowie 7.5. der Tagebauregion Halle-Ost im Südosten des PG (vgl. Tab. 1). Im Süden des PG wird die sich anschließende Einheit 3.5. Querfurter Platte leicht angeschnitten. Überprägt wird die Kreisfreie Stadt Halle (Saale) dabei zu einem Anteil von 46,5 % von der Landschaftseinheit 6. Stadtlandschaften, welche die typischen Merkmale und Eigenschaften der Landschaft z.T. sehr stark überlagert.

Mit einer über tausendjährigen Besiedlung und Entwicklung einer großen Stadt sind viele anthropogene Veränderungen und Störungen des Naturhaushaltes einhergegangen. Die Ergebnisse dieser Veränderungen und die aktuelle Stadtstruktur prägen das Bild der Stadt in heutiger Zeit.

Quelle: alle Texte der 1. Teilfortschreibung des Landschaftsrahmenplanes sind zum größten Teil dem Gesamtwerk von RANA Büro für Ökologie und Naturschutz, Frank Meyer, entnommen.

Anzeige MZ