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Zukunftszentrum Deutsche Einheit und Europäische Transformation in Halle (Saale)

19. Juli 2022: Halle (Saale) macht das Rennen in Sachsen-Anhalt als Bewerber-Stadt um das „Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation“ /  Bürgermeister Egbert Geier: „Wir haben überzeugt“

Das Land Sachsen-Anhalt unterstützt die Bewerbung der Stadt Halle (Saale) im Wettbewerb um den Sitz des „Zukunftszentrums für Deutsche Einheit und Europäische Transformation“. Das entschied das Kabinett der Landesregierung am heutigen Nachmittag.

Egbert Geier, Bürgermeister der Stadt Halle (Saale): „Das ist eine tolle Nachricht für die Stadt Halle (Saale). Die Entscheidung der Landesregierung zeigt: Wir haben überzeugt. Unsere zielstrebige und mit zahlreichen Partnern abgestimmte Arbeit in den vergangenen Wochen hat sich gelohnt. Unsere Stadt bietet die besten Voraussetzungen für das Zukunftszentrum. Jetzt beginnt die heiße Phase. Verwaltung wie Partner werden alle Energie auf die Fertigstellung der Bewerbung bis Ende September richten. Die Konkurrenz schläft nicht – aber Halle hat beste Karten um den Standortwettbewerb zu gewinnen.“
(Foto: Martin Patze)

Das Land stellt der Stadt 50.000 Euro für den Bewerbungsprozess zur Verfügung. Neben Halle (Saale) hatten sich unter anderem Magdeburg, Dessau-Roßlau und Wittenberg zu einer Teilnahme an dem Wettbewerb der Bundesregierung bekannt.

Das Zentrum soll zu Transformationsprozessen in Deutschland, aber auch zu Entwicklungen in Mittel- und Osteuropa sowie zum Zusammenhalt in Europa forschen. Die Einrichtung eines „Zukunftszentrums Deutsche Einheit und Europäische Transformation“ ist eine der zentralen Empfehlungen der 2019 von der Bundesregierung eingesetzten Kommission „30 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit“. Im Mai 2022 beschlossen die Bundesregierung und der Deutsche Bundestag die Eckpunkte zur Gründung des Zukunftszentrums. An dem Standortwettbewerb können Kommunen aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen bis zum 30. September 2022 teilnehmen.

 

16. Juli 2022: Studierende übergeben Konzepte für „Die Klimastadt der Zukunft“

Studierende der Universität Kassel, Studiengang Stadtplanung, übergeben unter Leitung von Professor Dr. Harald Kegler im Stadtmuseum, Große Märkerstraße 10, unter dem Motto „Klimatopia – Die Klimastadt der Zukunft“ konzeptionelle Arbeiten, in denen Strategien zur Klimaanpassung in der Stadt Halle (Saale) dargestellt werden. Diese Ideen wurden im Dialog mit Hallenserinnen und Hallensern entwickelt. Die Arbeiten werden in die Sonderausstellung „Stadtwende HALLE“ integriert.
Die Studierenden zeigen, wie die Stadt Halle (Saale) ihre Widerstands- und Anpassungsfähigkeit (Resilienz) vor dem Hintergrund des Klimawandels stärken kann. Konkrete Umgestaltungs-Vorschläge formulieren die Studierenden für die Areale „Markplatz“, „Zentrum Halle-Neustadt“, „Schülershof“ und „Hochstraße“. Für eine klimaangepasste Stadtstruktur entwickeln sie für die Altstadt ein „Oasen-Netz-System“, in dem unter anderem Straßen zu Grünzügen umgebaut und gestaltet werden können. Die Übergabe der gesamten Dokumentation „Klimatopia“ findet voraussichtlich am 31. August 2022 statt.

Die Sonderausstellung „Stadtwende HALLE“ versteht sich als Anlaufpunkt und Gesprächsort für Einwohnerinnen und Einwohner, sich den Themen „Transformation“, „Stadtentwicklung“ und „-umbau“ – nicht zuletzt unter dem Blickwinkel „Klima-Resilienz in Städten“ zu nähern. Sie ist Teil der wissenschaftlichen Auseinandersetzung und bürgerschaftlichen Partizipation im Kontext der Bewerbung der Stadt Halle (Saale) für das „Zukunftszentrum Deutsche Einheit und Europäische Transformation“.

Film über die Ausstellung „Klimatopia“ im Rahmen der Bewerbung um das Zukunftszentrum Deutsche Einheit:

 


11. Juli 2022: Kinder- und Jugendbeteiligung der Stadt Halle (Saale) auf dem Weg zum „Zukunftszentrum für Europäische Transformation und Deutsche Einheit“

Im Kontext der Bewerbung der Stadt Halle (Saale) um das Zukunftszentrum Deutsche Einheit und Europäische Transformation findet – eingebettet in die Ausstellung „Stadtwende“ – im Stadtmuseum, Große Märkerstraße 10, ein Workshop für Jugendliche zur Beteiligung statt.

Bürgermeister Egbert Geier: „Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen ist auch ein Anliegen der Stadt Halle (Saale). So ist eine Beteiligung junger Menschen aus Halle an unserem Weg um die Bewerbung des Projekts selbstverständlich. Das Zukunftszentrum soll letztlich selbst ein Ort sein, der allen Generationen einen Raum bietet, der sie zusammenführt.“

Jugendlichen aus unterschiedlichen Schulformen diskutierten während des Workshops mit Expertinnen und Experten, wie junge Menschen auch langfristig an bzw. in einem Zukunftszentrum beteiligt werden können und wie ein solches Zukunftszentrum am ehesten auch junge Menschen ansprechen könnte. Die Ergebnisse werden direkt in das Bewerbungspapier aufgenommen. Ergänzend wurde der Wunsch formuliert, dass es auch bei einer Umsetzung des Zukunftszentrums in Halle (Saale) eine aktive Beteiligung junger Menschen geben möge. Angedacht ist ein Jugendgremium, das die Entwicklung des Zentrums begleitet.


Fragebogen für Kinder zwischen sechs und 14 Jahren / Onlinebefragung von Jugendlichen

In Zusammenarbeit mit dem Kinder- und Jugendbeauftragten der Stadt und dem Kinder- und Jugendrat wurde ein kindgerechter Fragebogen entwickelt. Der Fragebogen wird im Rahmen des laufenden Projekts Kinderstadt „Halle an Salle“ von den Kindern ausgefüllt und im Nachgang von Studierenden ausgewertet. „Mittels des Fragebogens wollen wir Informationen gewinnen, welche Aspekte den jungen Menschen im Kontext der Zukunftszentrum besonders wichtig sind“, sagt der Kinder- und Jugendbeauftragte der Stadt Mirko Petrick.

Für die Altersgruppe der über 14-Jährigen wurde ebenfalls ein Fragebogen entwickelt, der über die Homepage des Kinder- und Jugendrates der Stadt und der Stadt Halle (Saale) eine digitale Beteiligung ermöglichen soll. Mirko Petrick: „Der Fragebogen ist etwas umfangreicher und detaillierter als der für Kinder. Er umfasst verschiedene Aspekte zu den Themen Zukunft, Freizeit, Demographie, Ausstellungen und Museen. Der Fragebogen (Kurzfragebogen "Ein Zukunftszentrum für Hlle (Saale)") ist online gestellt, die Ergebnisse sollen ebenfalls in das Bewerbungsverfahren einfließen.“

Der Fragebogen kann bis zum 21. August 2022 hier und auch auf der Homepage des Kinder- und Jugendrates (www.kinder-jugendrat-halle.de/online-befragung/) als digitales Beteiligungsformat abgerufen werden.

 

Der Kinder- und Jugendbeauftragte der Stadt, Mirko Petrick, über die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen bei der Bewerbung um das Zukunftszentrum Deutsche Einheit:

 

1. Juli 2022: Bei der Bei der Langen Nacht der Wissenschaften informiert die Stadt über ihre mögliche Bewerbung um den künftigen Sitz des „Zukunftszentrums für Deutsche Einheit und Europäische Transformation“ der Bundesrepublik: Auf dem Universitätsplatz wird ein „Info-Cube“ aufgebaut, der unter dem Motto „Wir wollen Zukunft!“ zahlreiche Fakten rund um die Bewerbung vorstellt.

Bürgermeister Egbert Geier über den Info-Cube zur Bewerbung um das Zukunftszentrum Deutsche Einheit bei der Langen Nacht der Wissenschaften:

 

1. Juli 2022: Endlich: Bund startet Standortwettbewerb zum „Zukunftszentrum Deutsche Einheit“ / Stadt Halle (Saale) ist bereits angemeldet und bewirbt sich mit Riebeckplatz als Standort

Unmittelbar nach der Bekanntgabe des Bundes am Freitag, 1. Juli 2022, den Standortwettbewerb für das „Zukunftszentrum Deutsche Einheit und Europäische Transformation“ zu starten, hat sich die Stadt Halle (Saale) beim zuständigen Bundesinstitut für Bau, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) für den Wettbewerb angemeldet.

Bürgermeister Egbert Geier: „Wir haben uns sofort registrieren lassen. Jetzt beginnt für uns die heiße Phase. Die Zeitkette zwischen Wettbewerbsstart und Standortentscheidung Ende dieses Jahres ist eng. Doch wir sind sehr gut vorbereitet, haben bereits intensive Vorarbeit geleistet. Die Arbeitsgruppen und Netzwerke sind bereits seit Wochen aktiv.“
 
Die Stadt Halle (Saale) bewirbt sich mit einem exponierten Standort auf der Nordseite des Riebeckplatzes für das Zukunftszentrum.
 Schon am 13. Mai 2022 hatte eine Arbeitsgruppe, mit Bürgermeister Egbert Geier an der Spitze, aus Vertretern des Geschäftsbereichs Stadtentwicklung und Umwelt sowie des Fachbereichs Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung die Mitglieder des Kulturausschusses des Landtages Sachsen-Anhalt in einer Präsentation über erste Grundlagen der Bewerbung der Stadt Halle (Saale) informiert. Am 1. Juni 2022 wurden dann Medien-Vertreterinnen und -Vertretern zum Pressegespräch geladen. Interessierte Hallenserinnen und Hallenser und eine breite Öffentlichkeit haben ebenfalls seit dem 1. Juni die Möglichkeit, sich über die städtischen Internetseite www.halle.de über die Bewerbungsideen und -grundlagen zu informieren.

Das Zentrum soll zu Transformationsprozessen in Deutschland, aber auch zu Entwicklungen in Mittel- und Osteuropa sowie zum Zusammenhalt in Europa forschen. Die Einrichtung eines „Zukunftszentrums Deutsche Einheit und Europäische Transformation“ ist eine der zentralen Empfehlungen der 2019 von der Bundesregierung eingesetzten Kommission „30 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit“. Im Mai 2022 beschlossen die Bundesregierung und der Deutsche Bundestag die Eckpunkte zur Gründung des Zukunftszentrums. An dem Standortwettbewerb können Kommunen aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen bis zum 30. September 2022 teilnehmen.
 
Der Zeitplan sieht vor, dass sich 2023 der Architekturwettbewerb anschließt und in 2026 mit dem Bau begonnen werden kann. Fertigstellung und Inbetriebnahme sind für 2028 geplant.
 

 

1. Juni 2022: Präsentation zum Wettbewerb / Stadt wirbt mit Riebeckplatz als Standort

Die Stadt Halle (Saale) bewirbt sich um den Sitz des Zukunftszentrum Deutsche Einheit und Europäische Transformation. Dies hat der Stadtrat einstimmig beschlossen. Die Stadt Halle (Saale) ist der ideale Standort für das Zukunftszentrum. Als Ort der Reformation war Halle (Saale) Ausgangspunkt einer der tiefgreifendsten Transformationen der europäischen Geschichte. Nach 1990 hat die Stadt große wirtschaftliche und gesellschaftliche Wandlungsprozesse mit dem Umbau der chemischen Industrie und des Bergbaus erlebt. Halle als Doppelstadt aus Altstadt und Neustadt verbindet diese Transformationsprozesse auch städtebaulich. Derzeit durchleben Halle und die gesamte Region im Rahmen des Kohleausstiegs erneut einen fundamentalen, aber zukunftsorientierten Strukturwandel. In Halle lässt sich deshalb das geplante Konzept exzellent umsetzen: Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft werden in einem Zukunftszentrum mit dem Hauptstandort Riebeckplatz in Halle (Saale) eng miteinander verbunden. Der Riebeckplatz als zentrales Eingangstor der Stadt Halle (Saale) ist selbst Schwerpunkt strategischer städtebaulicher Neugestaltung. Mit dem Zukunftszentrum erfährt diese Entwicklung einen weiteren einzigartigen Impuls.

Mitte 2022 soll die Ausschreibung des Standortwettbewerbs erfolgen. Im Anschluss daran hat die Stadt drei Monate Zeit, ihre Bewerbung einzureichen. Ziel der Bundesregierung ist es, das Zentrum bis 2028 zu errichten. Der Bund investiert in den Neubau inklusive Planung und Ausstattung bis zu 220 Millionen Euro. 180 Arbeitsplätze sollen entstehen.

Präsentation zum Wettbewerb


Imagefilm zur Bewerbung der Stadt Halle (Saale)

 

 

 

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