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IQ Innovationspreis

Kreis mit Farbverlauf, in der Mitte weißes, abgerundetes Dreieck wie Play-Button, daneben Schriftzug Metropolregion Mitteldeutschland

Mit dem IQ Innovationspreis Mitteldeutschland fördert die Europäische Metropolregion Mitteldeutschland neuartige, marktfähige Produkte, Verfahren und Dienstleistungen aus den Clustern Automotive, Chemie/Kunststoffe, Energie/Umwelt/Solarwirtschaft, Informationstechnologie und Life Sciences zur Steigerung von Innovation und Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft der Region.

IQ Innovationspreis Mitteldeutschland

Plakat IQ-Preis 2022Der bundesweit ausgeschriebene IQ Innovationspreis Mitteldeutschland bindet als Dachmarke die Innovationspreise der Städte Leipzig, Magdeburg und Halle ein. Der IQ Wettbewerb wird 2021/2022 zum 18. Mal ausgetragen. Beim IQ-Innovationspreis Mitteldeutschland werden insgesamt Preisgelder in Höhe von 70.000 Euro vergeben. Clustersieger erhalten 7.500 Euro Preisgeld, der Gesamtsieger 15.000 Euro.

Jetzt bewerben: Am 6.12.2021 ist mit einem digitalen Kickoff der IQ Innovationspreis Mitteldeutschland 2022 offiziell gestartet. Bewerbungen für den in fünf Schwerpunktbranchen ausgelobten Clusterinnovationswettbewerb der Metropolregion Mitteldeutschland können bis zum 14. März 2022 eingereicht werden.

Die Preisträger des 18. IQ Innovationspreis Mitteldeutschland werden in einem mehrstufigen Jury-Verfahren ermittelt und am 30. Juni 2022 im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung bekanntgegeben.

 


Die eingereichten Innovationen werden in einem mehrstufigen Verfahren von führenden Wirtschaftsprüfern und Fachjuroren aus den jeweiligen Clustern beurteilt. Besonders der Innovationsgrad sowie die Wirtschaftlichkeit, Markttauglichkeit und Marktnähe sind für die Bewertung ausschlaggebend. Unabhängige Fachgremien wählen die jeweiligen Clusterpreisträger und eine branchenübergreifende Expertenrunde einen Gesamtsieger. Die Auswahl der Preisträger des IQ Innovationspreis Halle übernimmt eine hallesche Jury.

IQ Innovationspreis Halle

Die Stadt Halle (Saale) beteiligt sich nicht nur am Gesamtprozess, sondern auch mit einem eigenen Preis. Der IQ Innovationspreis Halle wird von der Stadt Halle (Saale) und dem Halle Startup Partners e.V. vergeben, eine Initiative des Technologie- und Gründerzentrums, des Bio-Zentrums und des Mitteldeutschen Multimediazentrums Halle (Saale). Er ist mit 5.000 Euro Preisgeld dotiert.

IQ Innovationspreisträger 2021

drei Männer im Anzug bei der Preisverleihung(v.l.n.r.) Dr. Marco Götze, Tobias Hedtke, Dr. Christian Schmelzer vom Team ,,matriheal" | Foto: Tom SchulzeMit ihrer innovativen Lösung zur Verarbeitung von natürlichem Elastin zu Wundauflagenmaterialien hat das Team "matriheal" vom Fraunhofer Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen den IQ Innovationspreis 2021 der Stadt Halle (Saale) gewonnen. Die Innovation beruht auf der Verwendung von Elastin, das kosteneffizient aus Nebenerzeugnissen der Lebensmittelindustrie gewonnen und anschließend zu Wundauflagematerialien verarbeitet werden kann. Diese sind vor allem für die Behandlung von großflächigen Verletzungen wie Brandwunden geeignet. Mit der Innovation ist es gelungen, das Protein zu einem Bruchteil der bisherigen Kosten und in großen Mengen zu Wundauflagematerialien zu verarbeiten, die durch eine geschickte Kombination von natürlichen Bestandteilen die außergewöhnlichen Eigenschaften der Haut imitieren. Zur Behandlung großflächiger oder chronischer Wunden eingesetzt, beschleunigt dieses Material den Heilungsprozess, hemmt Entzündungen und verbessert Elastizität und Erscheinungsbild des Narbengewebes. Erste Studien laufen derzeit. Die Markteinführung soll bis 2025 erfolgen.

Weitere Informationen und Video-Portrait des Gewinnerteams finden Sie auf https://iq-mitteldeutschland.de/iq-halle/.

Kurzvorstellung Projekte der Finalisten 2021

ANTHROPLAS-Analysator
Dr. Michael Hahn, ECH Elektrochemie Halle GmbH
www.ech.de
Mit dem ANTHROPLAS-Analysator gelingt es erstmalig, schwer abbaubare Medikamentenrückstände direkt im Abwasser nachzuweisen, eine Grenzwertüberwachung zu ermöglichen und damit die 4. Reinigungsstufe auf Kläranlagen zu überwachen und zu steuern.
 
Das Pflaster aus Milcheiweiss
Dr.med. Jens Messerschmidt
www.eiweißpflaster.de
Mit der Methode wird dem Anwender eine effektive und ökologische Alternative zur bisherigen Wundversorgungen angeboten, welche an Erfahrungen früherer Wundversorgungen anknüpft und somit auch Herstellern von Verbandsmitteln Entwicklungsmöglichkeiten alternativer Wundversorgungen aufzeigt.

matriheal – Innovative Wundauflagematerialien auf Basis von Elastin
Tobias Hedtke, Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS
https://www.imws.fraunhofer.de/
Die Verwendung des natürlichen Rohstoffs Elastin für die Herstellung von Wundauflagen ermöglicht eine bessere Behandlung chronischer und komplexer Wunden. Das sehr gut skalierbare Herstellungsverfahren ermöglicht die breite Verwendung der Materialien für den steigenden Bedarf zu akzeptablen Preisen.

Neuer Bluttest auf Pankreaskrebs   
Professor Dr. Dariush Hinderberger, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
https://www.epr.uni-halle.de/ und https://www.uni-halle.de/
Vision ist hier, den Bluttest regulär in die Vorsorge von Patienten, die an Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse leiden, zu integrieren. Der Test soll idealerweise helfen, Tote durch den heimtückischen Bauchspeicheldrüsenkrebs zu verhindern.

TELVAD – Telemedical Cardiac Aftercare App
Mirko Kisser, AID MEDWARE GmbH
https://aidmedware.de/
TELVAD verlängert das Leben hochgradig herzinsuffizienter Menschen, steigert deren Lebensqualität und reduziert lebensbedrohliche Komplikationen bei gleichzeitiger effizienter Kontrolle aller digital betreuten Patienten durch die telemedizinisch angebundenen Herzzentren mit Kostenreduktion.

Wasserrettungsroboter
Sven Thomas, Wasserrettungsdienst Halle (Saale)/Fraunhofer Institut IOSB-AST
https://www.sportinhalle.de/verein/wasserrettungsdienst-hallesaale-ev
Der Wasserrettungsroboter wird in 10 Jahren zur Ausstattung jedes der 7.000 Schwimmbäder in Deutschland gehören sowie bei der Feuerwehr, bei der DLRG und dem THW zur Standardausrüstung gehören.

IQ Innovationspreisträger 2020

Dr. Maria Gaudig vom Institut für Physik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg | Foto: Tom SchulzeDr. Maria Gaudig vom Institut für Physik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg | Foto: Tom SchulzeMit dem IQ Innovationspreis Halle wurde 2020 das Institut für Physik der Martin-Luther-Universität ausgezeichnet. Ihre Innovation: Grüner Kraftstoff - Neues Material macht Wasserstoff als Energiespeicher wettbewerbsfähig.
Wasserstoff gilt als vielversprechendster Energieträger der Zukunft. Als Zwischenspeicher für grüne Energie oder in der Brennstoffzelle eines Autos ist er hocheffizient. Gewonnen wird er mit Elektrolyse, einem chemischen Prozess, bei dem Wasser durch Strom in Sauerstoff und Wasserstoff aufgespalten wird. Nutzt man dafür überschüssigen grünen Strom, entsteht ein klimaneutraler Energieträger. Die Elektrolyse findet in sogenannten Elektrolyseuren statt. Eine Schlüsselkomponente dieser Anlagen ist die Bipolarplatte, eine leitfähige Platte aus Metall, die besonders stabil sein muss. Bisher kommen dafür teure Titanplatten zum Einsatz, die allein die Hälfte der Gesamtkosten ausmachen.
Die Fachgruppe Mikrostrukturbasiertes Materialdesign des Institutes für Physik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg hat mit der Firma Eisenhuth eine günstige Alternative entwickelt. Eine Bipolarplatte aus dem innovativen Material Titan-Komposit. Einem Pulver aus Kunststoff werden winzige Titanpartikel beigemischt und dann in die endgültige Form als kompakte Platte gepresst. Diese funktionieren in der Wasserstoffproduktion genauso effektiv wie bisherige Platten, brauchen aber nur 20 % des Titans. Damit spart man bis zu 70 % der Kosten und die neue Bipolarplatte ist auch noch erheblich leichter. Ein entscheidender Schritt, um Wasserstoff als grünen Energieträger in der breiten Masse wettbewerbsfähig zu machen. Mit der Innovation werden bereits seit 2019 erste Umsätze am Markt erzielt.

IQ Innovationspreisträger 2019

Dr. Dominik Lausch, Geschäftsführer der DENKweit GmbH; Gewinner des IQ Innovationspreis Mitteldeutschland 2019 im Cluster Automotive sowie des IQ Innovationspreis Halle 2019 | Bildnachweis: Tom Schulze Der Clusterpreis Automotive ging an die DENKweit GmbH aus Halle (Saale) für eine neuartige Anomalieerkennung zur Überwachung der Qualität von elektrischen Bauteilen wie Batteriezellen von E-Autos und Solarmodulen. Dabei erfasst ein neuartiger Zeilensensor das charakteristische, dreidimensionale Magnetfeld des stromdurchflossenen Bauteils. Kommt es durch Defekte zu Änderungen im Magnetfeld, lassen sich mittels selbstlernender, neuronaler Netze mit einer Genauigkeit von rund 2,5 mm lokalisieren. Gestiftet wurde der mit 7.500 Euro dotierte Clusterpreis vom Automotive Cluster Ostdeutschland (ACOD GmbH) und der Volkswagen Sachsen GmbH. Das Spin-off aus dem Fraunhofer IMWS wurde außerdem mit dem lokalen IQ Innovationspreis Halle (Saale) ausgezeichnet.  

Den 2. Platz im Cluster Chemie / Kunststoffe belegten die ThermHex Waben GmbH und das Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS aus Halle (Saale) mit dem gemeinsam entwickelten „Organosandwich“, mit dem Sandwichstrukturen aus thermoplastischen Kunststoffen erstmals in einem kontinuierlichen und automatisierten Verfahren hergestellt werden können.

IQ Innovationspreisträger 2018

Mit dem IQ Innovationspreis Halle wurde im Juni 2018 ein interdisziplinäres Forscherteam der Naturwissenschaftlichen Fakultät I (Biowissenschaften) der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ausgezeichnet, die ihre Innovation über die Ausgründung Verovaccines GmbH vermarkten. Die Wissenschaftler entwickelten einen neuen Wirkstoffverstärker für Impfstoffe in der Human- und Tiermedizin. Dieses sogenannte Adjuvans zeichnet sich durch seine ausgezeichnete Verträglichkeit und Wirksamkeit aus. Darüber hinaus kann es ohne Kühlung langfristig gelagert werden, was seine Anwendung in der Tiermedizin und in Entwicklungsländern erleichtert.

IQ Innovationspreisträger 2017

Preisträger des IQ Innovationspreis Halle (Saale) 2017 ist Prof. Dr. med. Michael Tchirikov für die Entwicklung einer Infusion von künstlichem Fruchtwasser, welche die Überlebenschancen des Kindes bei einem vorzeitigem Blasensprung in der Schwangerschaft erhöht.  

IQ Innovationspreisträger 2016

Den IQ Innovationspreis 2016 teilt sich das Biotechnologieunternehmen Weinberg Laboratories mit der SONOTEC Ultraschallsensorik. 

 

 

 

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