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Stadtmuseum sucht Zeitzeugen rund um „Karl Meseberg“

(halle.de/ps) Das Stadtmuseum Halle lädt Hallenserinnen und Hallenser für den 13. März 2019, 18 Uhr, zu einem Zeitzeugengespräch rund um den Revolutionär Karl Meseberg in die Große Märkerstraße 10 ein. Dabei werden unter „Zeitzeuge“ im Sinne städtischer Erinnerungskultur alle Menschen verstanden, die in ihrer Erinnerung Daten, Fakten und Ereignisse welcher Art auch immer, die mit dem Menschen und Erinnerungsort Karl Meseberg zusammen hängen, gespeichert haben und in einem öffentlichen Forum „preisgeben“ wollen.

Das kann ein Nachfahre sein, der alte Aufzeichnungen oder Fotoalben hat, das kann jemand sein, der sich einmal biografisch mit Karl Meseberg beschäftigt hat, das kann aber auch jemand sein, der damals an der Hafenbahnbrücke das heute noch vorhandene Schild in Auftrag gab oder gar selbst anbrachte.

Zeitzeugen sind also die Hallenserinnen und Hallenser selbst, nicht Experten. Das Stadtmuseum Halle ruft vorab dazu auf, Erinnerungen an Karl Meseberg als Mensch (Familie, Bekanntenkreis); Karl Meseberg als Soldat und Revolutionär (Matrose auf Linienschiff `Westfalen´, KPD-Parteimitglied) sowie Karl Meseberg als Gedächtnisort (ehrendes Gedenken z.B. nach 1945) zu teilen.

Zeitzeugen können sich mit ihren Erinnerungen an Herrn Norbert Böhnke, Moderator des Zeitzeugengesprächs, wenden (0345 / 2213353). Gegenstände, die Hallenser und Hallenserinnen mit „Karl Meseberg“ in Verbindung bringen, können ebenfalls jederzeit per Foto dem Stadtmuseum gemeldet werden (z.B. per WhatsApp an 0171/3323543 oder an norbert.boehnke@halle.de).

Hintergrund: Karl Meseberg war Obermatrose und Kommunist. Meseberg stand ab November 1918 in Halle an der Spitze der Novemberrevolution; „nur wenige Monate (…) umfaßt die Zeit seines politischen Wirkens“ (Gertrud Kling): Am 13. März 1919 wurde er vom Freikorps Halle gefangen genommen, wieder freigelassen, dann, angeblich auf der Flucht, angeschossen und an der Hafenbahnbrücke schwer verletzt in die Saale geworfen. Dort ertrank er. In Halle ist die Karl-Meseberg-Straße nach ihm benannt. Sein Grab befindet sich auf dem hallischen Südfriedhof (Abt. 11, Wahlgrab 147).

24.01.2019

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