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Platzvergabe für weiterführende Schulen noch nicht abgeschlossen

(halle.de/ps) Die Stadt Halle (Saale) weist darauf hin, dass die Platzvergabe an weiterführenden Schulen noch nicht abgeschlossen ist. Derzeit werden – wie in jedem Jahr – die sogenannten Nachrückerverfahren durchgeführt, bei denen sowohl freie als auch überzeichnete Platzangebote in allen Schulformen ausgeglichen werden. Hinzu kommt, dass die Platzvergabe für Schulen in Trägerschaft des Landes und der Freien Schulen noch ausstehen. Das betrifft allein in der Schulform Gymnasium 171 Plätze. Durch Doppelanmeldungen gibt es nach Vergabe dieser Plätze wieder freie Kapazitäten an den staatlichen Schulen, die im Nachrückverfahren berücksichtigt werden können. Derzeit gibt es noch einen Vermittlungsbedarf an die Gymnasien von 168 Plätzen.
 
Bei der Schulform der „Gesamtschule“ haben bislang 308 Schülerinnen und Schüler einen Platz erhalten. Hier wird ebenfalls das Nachrückerverfahren durchgeführt. Gegenwärtig stehen insgesamt 226 Schülerinnen und Schüler auf der Nachrückerliste. Im Rahmen des Verfahrens bietet die Stadt entsprechend § 34 (1) Schulgesetz des Landes Sachsen-Anhalt auch Plätze in anderen Schulformen an, die zum gleichen Schulabschluss wie in der Gesamtschule führen. Auch für die Schulform Gesamtschule werden frei werdende Plätze nach dem Abschluss der Vergabeverfahren in den Freien Schulen im Nachrückerverfahren verteilt.
 
Da das Interesse an Gesamtschulplätzen weiter steigt, will die Stadtverwaltung die Schule am Holzplatz, die zunächst als Ausweichobjekt bei Schulsanierungen dient, nach Abschluss des „Investitionsprogramms Bildung 2022“ als Schulgebäude für eine Gesamtschule nutzen. Die Entscheidung darüber obliegt dem Stadtrat. Bereits im Jahr 2015 hatte die Stadt aufgrund des großen Bedarfs mit der Zweiten Integrierten Gesamtschule (IGS) eine zusätzliche Gesamtschule geschaffen.

„Für eine kurzfristige Lösung prüft die Stadtverwaltung aktuell die zusätzliche Eröffnung weiterer 5. Klassen“, sagt der Leiter des Fachbereiches Bildung, Alexander Frolow.

Die Stadt weist unterdessen die Kritik des Vorsitzenden des StadtElternrates, Thomas Senger, zurück. Der Stadtelternrat wirkt seit Jahren aktiv an der Schulentwicklungsplanung mit und hat eine beratende Stimme im Bildungssauschuss. Die aktuelle Schulentwicklungsplanung wurde von den Stadträten im Bildungsausschuss am 27. November 2018 einstimmig beschlossen. Ein einstimmiger Beschluss erfolgte am 19. Dezember 2018 auch durch den Stadtrat.

15.03.2019

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