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Stadtmusuem zeigt große "Epper"-Ausstellung"

(halle.de/ps) „Bitte mal lachen! Arthur Epperlein zum 100. Geburtstag“  heißt die Austellung, die vom 30. August bis zum 13. Oktober 2019 im Stadtmusuem zu sehen ist. Ca. 130 originale Grafiken (von der Skizze bis zum Druck), 25 Plakate, 25 Bücher sowie Fotografien, Collagen, Faltblätter, Karten, Zeitungsausschnitte und frühe Zeichnungen des `Loriot des Ostens´, Arthur Epperlein, werden sechs Wochen  zu sehen sein.

Die von Ute Fahrig kuratierte Ausstellung zum 100. Geburtstag des Pressezeichners, Künstlers und Designers wirft erstmals einen vielseitigen Blick auf den 1919 in Danzig (Gdansk) geborenen Hallenser. Gestalterisch werden Ausstellung und Begleitmaterialien von der Handschrift der beiden Absolventen der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, Sebastian Gerstengarbe und Tobias Jacob geprägt (Gestaltung der Architektur und Schrift, Mitmachaktionen, Begleitmaterialien). Die Ausstellung wirft erstmals einen Blick auf die Vielfalt seiner frühen Arbeiten im Bereich der Gebrauchsgrafik für Handel und Gewerbe, aber auch im gesellschaftspolitischen Gebiet, wie Plakate für das Laternenfest, den halleschen Zoo sowie Kosmetik- und Parfümprodukte.

Anhand von Fotos und persönlichen Dokumenten, die zum Teil erstmalig in einer Ausstellung präsentiert werden, kann der Lebensweg Eppers nachvollzogen werden. Hinter dem Kürzel „Epper“ und den vielen tausend öffentlich verbreiteten Zeichnungen gelingt es, den Privatmann Arthur Epperlein schärfer zu konturieren.
Die Stärke der Ausstellung besteht ebenfalls in der umfassenden Präsentation an originalen Entwürfen, Skizzen, Reinzeichnungen und Drucken aus dem gesamten Schaffen von Epper.

Arthur Epperlein (Epper) hatte jahrzehntelange mit der Tageszeitung „Freiheit“ (heute Mitteldeutsche Zeitung) zusammengearbeitet. Daher war und ist er mit einer Vielfalt von Themen vielen Leserinnen und Lesern als der Zeichner für die Wochenendbeilage „Blick“ bekannt. Aus diesen Themen wurde eine Auswahl getroffen, die in der Ausstellung mittels Karikaturen gezeigt wird: Auto, Sport, Kunst, Medizin, Umwelt, Weihnachten, Hochhaus, Urlaub und Reisen, Zwischenmenschliches. Die heute noch vielen Hallenserinnen und Hallensern bekannten Wimmelbilder, die oft auch als Rätselfrage in der „Freiheit“ erschienen, werden extra vorgestellt.

Bei der Austellungsvorbereitung gab es eine enge Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Halle, von dem Verwalter des Erbes, der Familie Küster, und dem Sammler Michael Klaus. Es konnten frühe Plakate von Epperlein aus der Sammlung des Deutschen Historischen Museums in Berlin ausgeliehen werden. Auch der Aufruf in der Mitteldeutschen Zeitung im Juni diesen Jahres zeigte Resonanz: Von den Leserinnen und Lesern wurden frühe Buchausgaben, eine Witzothek und ein Pressefestmännchen, eingereicht, die jetzt als Exponate ihren Platz in der Ausstellung gefunden haben – das Stadtmuseum Halle lebt erneut den partizipatorischen Ansatz. Aus den Sammlungen des Stadtmuseums selbst wurden zeitgenössische Objekte bereitgestellt, die die Atmosphäre der 50er bis 70er Jahre anhand ausgewählter Kleidungsstücke und Accessoires lebendig werden lassen.

27.08.2019

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