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Die Stadt gratuliert

(halle.de) Professor Ludwig Ehrler konnte gestern in Magdeburg aus den Händen des Ministerpräsidenten des Landes Sachsen-Anhalt, Professor Dr. Wolfgang Böhmer den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland entgegennehmen. Der Maler und Hochschullehrer Ludwig Ehrler erhielt die Auszeichnung für seine Verdienste an der Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design Halle, wie die Pressestelle der Burg am Donnerstag, 26. Mai 2005, mitteilte.

Bis Oktober 2004 lehrte Ludwig Ehrler an der halleschen Kunsthochschule das Fach „Farbe, Licht, Raum“ innerhalb der Bildnerischen Grundlagen im Fachbereich Design. Von 1998 bis 2003 stand er der Hochschule als Rektor vor.

Anlässlich des Ausscheidens von Ludwig Ehrler aus dem Hochschuldienst erschien die Publikation Ein Raumkleid für St. Mariä in Tripkau von Ludwig Ehrler und „Schön, dass Du da bist“ – Eine Hommage an Ludwig Ehrler.
Im Vorwort der Herausgeber heißt es:  

 „Von einem Professor an einer Kunsthochschule werden vor allem drei Dinge erwartet, die er als akademischer Lehrer mitbringt: Erstens eine profilierte Künstlerpersönlichkeit, die sich mit dieser Identität mit allen gesellschafts- und kulturrelevanten Problemstellungen auseinandersetzt und dazu Stellung bezieht. Sie bringt er bei der Gestaltung der Hochschule und ihrer Strukturen ein und wirkt so bei der Profilbildung seiner Institution mit. Zweitens wird von ihm ein eigenständiges Lehrkonzept erwartet, mit dem er Studierende an die Lösung von künstlerischen und gestalterischen Problemstellungen heranführt und sie dabei entsprechend ihrer individuellen Neigung zu unterstützen vermag. Drittens ein kraftvolles und dezidiertes künstlerisches Oeuvre, aus dem er Erkenntnisse und Erfahrungen schöpft und das gleichzeitig seine Interventionsebene darstellt, auf der er sich als Künstler mitteilt und zu erkennen gibt.

Die ersten beiden Facetten des Künstlers, Kollegen und Altrektors der Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design Halle, Ludwig Ehrler, bilden den einen Teil dieser Publikation, den hinteren Teil, der gleichzeitig auch ein vorderer Teil ist. Für die Darstellung des künstlerischen Schaffens von Ludwig Ehrler haben wir uns gegen die Versuchung entschieden, einen Querschnitt von verschieden Arbeiten zusammenzutragen, und uns beschränkt auf eine seiner – aus unserer Sicht – herausragenden Arbeiten der letzten Jahre: Die Neugestaltung des Innenraums der Kirche St. Mariä zu Tripkau, eine Werk, das wenigen bekannt ist und das von den Medien bisher weitgehend unbeachtet blieb."

‚Schön, dass Du da bist ...'  - diese Aufmunterung, ohne Pathos, dafür mit sanftem Humor hat Ludwig Ehrler seinen Freunden immer wieder zugerufen. Nun ist sie der Titel der einen Hälfte einer Publikation, die wir unserem gemeinsamen Kollegen und Freund zu dessen Verabschiedung in den Ruhestand im Oktober 2004 widmen möchten.

Ludwig Ehrler hat sich in den zehn Jahren, die er dann als berufener Professor an der ‚Burg' gelehrt hat, sechs Jahre als Rektor engagiert – eine lange Zeit in einer schwierigen Phase des Umbruchs. Mit seiner authentischen Persönlichkeit und seiner warmherzigen Art vertrat er unsere Hochschule nach innen und nach außen, hat ihr Bedeutung und Sympathie verschafft. Dass er trotz der enormen Belastung des Amtes auch weiterhin als Bildender Künstler erfolgreich tätig war, ermutigt alle diejenigen, die nun den Stab weiter tragen – in der Lehre, aber vor allem in den Gremien".

 


 

26.05.2005

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