zur Startseite

Nachrichten

Seite durchblättern:

Nachrichten

Investitionsprogramm Bildung 2022 der Stadt Halle (Saale)

(halle.de/ps) Es ist ein Neuanfang, der dieser Tage an der Grundschule Glaucha gefeiert wird: Erstmals seit 29 Jahren hat die Stadt Halle (Saale) wieder eine kommunale Grundschule eröffnet. 42 Erst- und 22 Zweitklässler wurden eingeschult. Für sie beginnt damit ein neuer Lebensabschnitt, in einer neuen Schule – an einem alten Standort. Denn das 1880 erbaute Gebäude in der Heinrich-Pera-Straße 13 diente bereits bis zum Jahr 2006 als Schule. Im vergangenen Jahr hatte der Stadtrat beschlossen, das Objekt für 5,9 Millionen Euro zu sanieren und als Grundschule wiederzueröffnen.

Die Baumaßnahme ist Teil eines der größten Investitionsprogramme in den vergangenen Jahren, das die Stadt Halle (Saale) 2016 unter dem Titel „Bildung 2022“ gestartet hat. „Um den Sanierungsstau flächendeckend abzubauen, wollen wir noch stärker investieren“, sagt Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand. Die Stadt will das Programm deshalb um 16 Vorhaben – neun Schulen, sechs Kindergärten und Horte sowie eine Turnhalle – erweitern. Insgesamt sollen 255 Millionen Euro in Neubauten sowie die Sanierung von Schulen, Schulturnhallen, Kindergärten und Horte fließen. „Damit können erstmalig alle Schulen und Kitas in der Stadt erfasst werden“, sagt er. 85 Millionen Euro müssen dafür zusätzlich investiert werden. Das Gesamtvolumen wächst damit von 170 Millionen Euro auf rund 255 Millionen Euro an und soll mit Hilfe von Eigenmitteln sowie Fördermitteln und -darlehen des Landes aufgebracht werden, vorbehaltlich eines Stadtratbeschlusses. Mit ersten Förderzusagen im Rahmen des Stark-III-Programms rechnet die Stadt noch in diesem Jahr.

Das Investitionsprogramm soll zugleich der für Halle positiv verlaufenden demografischen Entwicklung Rechnung tragen, erläutert Katharina Brederlow, Beigeordnete für Bildung und Soziales. „Erstmalig seit der Wende haben wir den Bedarf, nicht nur zu sanieren, sondern auch neu zu bauen“, sagt die Beigeordnete. Bis zum Jahr 2023 rechnet sie derzeit pro Schuljahr mit einem Zuwachs von 500 Kindern. Deshalb wurde die Grundschule Glaucha mit Beginn des Schuljahres vor wenigen Tagen wiedereröffnet. Im Jahr 2020 soll eine neue Grundschule für 400 Kinder an der Schimmelstraße entstehen – es ist das größte Einzelprojekt des Investitionsprogramms. Neben der neuen Grundschule in der Innenstadt plant die Stadt zudem zwei Neubauten als Ausweichstandorte für den Kita- und den Schulbereich. Die beiden Objekte werden benötigt, wenn bestehende Gebäude saniert werden und sollen anschließend als reguläre Schule oder Kita genutzt werden, sagt Katharina Brederlow. Derzeit werden verschiedene Standorte im Stadtgebiet für die geplanten Ausweichquartiere geprüft.

Erste Projekte sind bereits abgeschlossen. So wurden zum Beispiel die beiden neu gebauten Kindergärten „Heide-Süd“ und „Pauluspark“ eröffnet sowie die Grundschule Diemitz/Freiimfelde saniert. Einige der Vorhaben befinden sich noch im Bau, wie die neue Kita an der Schimmelstraße. Am Neuen städtischen Gymnasium erfolgt die Umgestaltung der Aula und des Speisebereichs. 2017 werden insgesamt mehr als 16 Millionen Euro in Neubauten sowie Sanierungen investiert; mehrheitlich aus Eigenmitteln der Stadt.

Weitere Informationen:

29.06.2016

Kontakt

für Presse- und Corporate Design-Anfragen: 

Pressestelle

Marktplatz 1
06108 Halle (Saale)

zum Stadtplan

Postanschrift

Stadt Halle (Saale)
Pressestelle
06100 Halle (Saale)

Pressesprecher

Herr Bock

Presseassistenz

Frau Stein

0345 221-4013

0345 221-4027

E-Mail

Sprechzeiten

nach telefonischer Vereinbarung 

Wichtige Links

Anzeige EVH